• Arabella - Oper
    Arabella - Oper © trailerworks.de
  • Eleonore Marguerre (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarfrei)
  • Almerija Delic (Adelaide), Julia Amos (Kartenaufschlaegerin) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Ashley Thouret (Zdenka) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Ashley Thouret (Zdenka), Eleonore Marguerre (Arabella), Alexander Sprague (Graf Elemer) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Almerija Delic (Adelaide), Morgan Moody (Graf Waldner) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Sangmin Lee (Mandryka), Eleonore Marguerre (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Morgan Moody (Graf Waldner), Sangmin Lee (Mandryka) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Sangmin Lee (Mandryka), Eleonore Marguerre (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarfrei)
  • Thomas Paul (Matteo), Eleonore Marguerre (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorapflichtig)
  • Sangmin Lee (Mandryka), Eleonore Marguerre (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarfrei)
  • Luke Stoker (Lamoral), Jeannette Wernecke (Fiakermilli), Alexander Sprague (Graf Elemer) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorapflichtig)
  • Thomas Paul (Matteo) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorapflichtig)
  • Eleonore Marguerre (Arabella), Ashley Thouret (Zdenka) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorapflichtig)
  • Ashley Thouret (Zdenka), Emily Newton (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorapflichtig)
  • Sangmin Lee (Mandryka), Emily Newton (Arabella) © Thomas Jauk, Stage Picture (honorapflichtig)

Arabella

Opernhaus

Lyrische Komödie in drei Aufzügen von Richard Strauss. Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

Das begehrteste Mädchen Wiens soll verheiratet werden. Doch die Sache wird weder einfach noch billig. Arabella ist das letzte Kapital ihres Vaters Waldner, der spielsüchtig ist und die bürgerliche Fassade der Familie nur noch mühsam aufrechterhalten kann. Arabella selbst ist unzufrieden mit den Angebern und Waschlappen, die sich um ihre Gunst bewerben. Sie träumt von einem Mann, dessen Auftauchen für sie mit einem Schlag alles klar macht. Er lässt nicht lange auf sich warten. Mandryka kommt aus den Wäldern, ein reicher Bauer, unsicher auf dem großstädtischen Parkett und doch unerschütterlich in seiner Gewissheit, ein richtiges Leben zu führen. Diesem Naturmenschen kann niemand widerstehen: Waldner nicht seinem Geld, die High Society nicht seiner Siegesgewissheit und Arabella nicht seinem Versprechen, dass ihr kompliziertes Leben auf dem gesellschaftlichen Parkett sich in die unhinterfragbare Existenz einer Großbäuerin verwandeln könnte, mit einem starken Mann, vielen Kindern und klaren Aufgaben.

Für die ausgelaugten, dekadenten Großstädter wird Mandryka, der ans Leben keine Fragen hat, zum Hoffnungsträger und zur Bedrohung zugleich. Im schwarzen Jahr 1933, vier Jahre nach Hofmannsthals Tod, wird das Stück uraufgeführt und passt scheinbar allzu gut in eine Zeit, die es sich leicht machen will. Doch wie Arabella muss Deutschland erfahren, dass die vermeintliche Einfachheit einen zu hohen Preis kostet.

Besetzung

Pressestimmen

„Intendant Jens-Daniel Herzog entblößt in der Dortmunder Oper jetzt Richard Strauss‘ Komödie Arabella von Wiener Schmäh nebst erotischem Zuckerguss und setzt dem Klangrausch der Partitur eine nüchterne Analyse der Gier entgegen. Die Dortmunder Arabella ist eine politische Inszenierung. Auch werkimmanent liest Herzog das Politische heraus. Mandryka ist der Mann für einfache Lösungen. Er ist nicht der Typ, der fragt oder diskutiert; er reduziert die Komplexität des Lebens auf das, was ihm nutzt. Das Gesellschaftliche ist nicht sein Parkett, aber der Mann ist sich stets gewiss, alles zu kriegen, was sich für Geld kaufen lässt. Der koreanische Sänger Sangmin Lee kann tatsächlich nicht nur gefährlich aussehen, sondern seiner Stimme auch jenes Timbre verleihen, das die Baritone so unberechenbar und sexy macht.“
WAZ, 26.09.2017

„Glänzend disponiert ist das Sängerensemble, vortrefflich und präsent spielen die Dortmunder Philharmoniker. Generalmusikdirektor Gabriel Feltz setzt auf starke Kontraste und stellt die sanfte Mädchenwelt von Arabella der ihrer desolaten Familie und der Brautwerber deutlich gegenüber. Eleonore Marguerre ist eine wunderbar mädchenhafte, vor allem wahrhaftige Arabella. Wenn sie Aber der Richtige, wenn’s einen gibt singt, dann glaubt man ihr, dass es ihr auf echte Liebe und nicht auf das Geld ankommt. Dieser Richtige ist der stimmgewaltige Sangmin Lee als Mandryka, von Kostümbildnerin Sibylle Gädeke als ein Dschingis-Khan-Verschnitt ausstaffiert.“
Ruhr Nachrichten, 26.09.2017

„Das Publikum liebt die Arabella. Warum das völlig berechtigt ist, zeigt eine Inszenierung des Dortmunder Intendanten Jens-Daniel Herzog, der damit die Saison an seinem Haus einläutet. Neben dem großen Spaß bietet die Dortmunder Arabella auch ein wirkliches Fest der Stimmen. Eleonore Marguerre und Ashley Thouret als Zdenka singen anmutig schöne Duette, in ihren jugendlich-lyrisch gefärbten Timbres schon ähnlich und doch im rechten Maß gewichtet und ausbalanciert.“
Westfälischer Anzeiger, 26.09.2017

„So ganz jungmädchenhaft ist die Arabella der neben Sangmin Lee als Mandryka herausragenden Sopranistin Eleonore Marguerre freilich nicht in Jens-Daniel Herzogs Inszenierung der letzten Oper des Erfolgs-Gespanns Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss, die am Premierenabend verdientermaßen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde. Aber ganz ‚Herrin der Situation‘, welche der Dortmunder Opernchef vom ausgehenden Biedermeier in unsere doch ziemlich kalte Gegenwart transportiert hat. Dortmunds Generalmusikdirektor Gabriel Feltz beschert dem rundum beglückten Publikum einen großen Strauss-Abend. Alle Protagonisten meistern ausnahmslos die äußerst schwierige Partitur mit Bravour, Feltz und Herzog haben eine nachgerade ideale (Haus-)Besetzung gefunden. Selbst an einem solchen, stark von äußeren Einflüssen beeinflussten Bundestagswahl-Abend hielt der Spannungsbogen auch im Parkett weit über drei Stunden!“
Sonntagsnachrichten Herne, 26.09.2017

Kommentare

Matthias Beideck, 28. September 2017
Gleich vorweg: wer die Besprechung von Frau Gass in den RN kennt, braucht eigentlich nicht weiterzulesen: sehr treffend und einfühlsam, da bleibt nichts hinzuzufügen. Für alle anderen: "Arabella" war mir bisher bisher vor allem als Kleinwagen aus der Autoschmiede Borgward ein Begriff, das unscheinbare Schwestermodell zur schönen Isabella, hier ist nun Arabella die schönere Schwester, aber als Produkt der Opernschmiede Strauss doch die weniger attraktive Oper im Vergleich zum Rosenkavalier: vor allem zu Anfang sehr textlastig, man ist sehr beschäftigt mit dem Lesen der Übertitel, die Handlung ziemlich speziell, besonders die Heiratswut der Hauptpersonen für einen alten Ehemuffel schon etwas anstrengend. Die Musik ist zwar schön, hat aber kaum eingängige Nummern oder Melodien zum "Mit-nach-Hause-Nehmen". Angesichts dieses schwierigen Ausgangsmaterials ist es um so eindrucksvoller, was die Dortmunder Truppe daraus macht: das Orchester perfekt schwelgend im Strauss'schen Farbenrausch, das Bühnenbild angenehm schlicht aber raffiniert (mein Liebling: der Spielautomat!), die Kostüme sehr elegant und phantasievoll, besonders die der Faschingsgesellschaft. Was die Sänger angeht spielen die beiden Hauptfiguren auf jeden Fall in der Champions' League: als Titelheldin Eleonore Marguerre mit wunderbarer Stimme und Gestaltung und so schön, daß man schon versteht, warum alle Männer sich sofort in sie verlieben, und ihr Partner Sangmin Lee wie immer mit prachtvoller Bühnenpräsenz und Stimme, daneben auf Augenhöhe Ashley Thouret, die mit ihrer anrührenden Darstellung eines zur Hosenrolle verurteilten unglücklich liebenden Mädchens mal wieder alle Herzen stiehlt, dazu der neue Tenor Thomas Paul, der sich hiermit bestens einführt. Wie gut Almerija Delic singt und spielt, ist ja inzwischen schon allgemein bekannt, von Morgan Moodys Künsten ganz zu schweigen. Dazu viele gut gestaltete interessante Nebenfiguren, das Glanzstück die Fiakermilli! Und der Chor natürlich exzellent wie immer, nur unterbeschäftigt. Zusammenfassend: nicht unbedingt etwas für Liebhaber dramaturgisch stringenter Handlung, aber wer den üppigen Strauss-Ton liebt und das Formel-Eins-Team des Dortmunder Opernrennstalls auf dem Nürburgring genießen will, dem steht ein erlebnisreicher Opernabend bevor. Das Premierenpublikum dankte jedenfalls mit stehendem Applaus.
Harschne, 04. Oktober 2017
Ich war in der Vorstellung am 03.10. , in der Emily Newton die Rolle der Arabella übernommen hat. Das Dortmunder Ensemble ist ganz hervorragend und die musikalische Leistung an diesem Abend war klasse. Und auch die Inszenierung hat mir sehr gut gefallen - was für schöne Bilder gab es! Ich hatte einen wunderschönen Opernabend.
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26. November 2017

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 21:15 Uhr

Einführung: 17:15 Uhr

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