• Nabucco - Oper
    Nabucco - Oper © trailerworks.de
  • Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Thomas Paul (Ismaele) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Almerija Delic (Fenena), Sangmin Lee (Nabucco), Fritz Steinbacher (Abdallo) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Karl-Heinz Lehner (Zaccaria), Thomas Paul (Ismaele), Chor der Oper Dortmund © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Almerija Delic (Fenena), Chor der Oper Dortmund © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Karl-Heinz Lehner (Zaccaria), Almerija Delic (Fenena), Chor der Oper Dortmund © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Gabrielle Mouhlen (Abigaille) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Almerija Delic (Fenena), Sangmin Lee (Nabucco), Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Chor der Oper Dortmund © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Almerija Delic (Fenena), Sangmin Lee (Nabucco), Fritz Steinbacher (Abdallo) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Fritz Steinbacher (Abdallo) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Sangmin Lee (Nabucco) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Fritz Steinbacher (Abdallo), Sangmin Lee (Nabucco), Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Chor der Oper Dortmund © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Morgan Moody (Oberpriester), Almerija Delic (Fenena) © Thomas Jauk, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)

Nabucco

Opernhaus

Dramma lirico von Giuseppe Verdi
Libretto von Temistocle Solera

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Israel gegen Babylon, der Gott Jahwe gegen den Götzen Baal, der babylonische König Nabucco gegen den jüdischen Hohepriester. Und inmitten dieser entfesselten Feindschaften ein Dreieck von Liebenden. Fenena und Abigaille, die Töchter Nabuccos, lieben den Israeliten Ismaele. Als er seine Gunst der zarten Fenena schenkt – die im Gegensatz zu Abigaille eine leibliche Tochter des Königs ist –, verwandelt sich ihre Schwester in eine Bestie und wendet sich gegen alle, in denen sie ihre Feinde erkennt: Fenena, Ismaele, ihren Vater und ganz Israel. Sie ist bereit, ein ganzes Volk auszulöschen, um ihre Rache ins Werk zu setzen. Doch eine höhere Macht fällt ihr in den Arm.


Nabucco
war 1842 Verdis erster echter Erfolg. Er traf die Italiener mitten ins Herz, die sich nach der Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft Österreichs und des Vatikans sehnten – der Gefangenenchor Va, pensiero ist bis heute die inoffizielle italienische Nationalhymne. Aber es war nicht nur der politische Kontext, der das Stück zum Klassiker machte. Verdi hat eine atemlose Handlung vertont, ein apokalyptisches Amalgam aus sich überstürzenden Ereignissen, unüberlegten Entscheidungen, wahnsinnigen Politikern, Fake News, religiösem Fanatismus und welterschütternden Liebesgefühlen. Eine Oper, die nie zur Ruhe kommt, eine Geschichte von Menschen, die nur Alles oder Nichts kennen und die mit alttestamentarischer Wucht triumphieren oder untergehen müssen.

Besetzung

Pressestimmen

„Jens-Daniel Herzog hat das Stück großartig schlüssig als Psychothriller und Politthriller inszeniert. Er hat in Dortmund lebendiges, packendes, tolles Musiktheater gemacht, dazu zählt auch der Nabucco.“
WDR, 12.03.18

„Herzogs Verdienst: Seine Arbeit, die nach einer Party im Reich der Schlaghosen mehr und mehr filmreife Spannung gewinnt, nimmt der Story vielfach das Banale. Den scharf gezeichneten Charakteren, die Herzogs Regie der Kolportage entgegensetzt, entzieht man sich nicht so leicht. Er darf auf gute bis sehr gute Sänger als Menschenbildner bauen. Ein Ereignis: Sangmin Lees Nabucco. Den Abstieg vom Tyrannen-Glanz zum Elend eines isolierten Diktators singt er mit dem Belcanto eleganter Melancholie, ein großer Bariton, eher schön als abgründig in der Färbung. Abigaille, sein Teufel von Tochter, ist Gabrielle Mouhlen. Kein Fanfaren-Sopran, aber eine die scharfen Klang-Facettenmörderischen Ehrgeizes fein ausformende und darstellerisch packende Sängerin. Die wunderbare Almerija Delic aktiviert ihre wärmsten, anrührendsten Mezzo-Farben, das Opfertierchen Fenena zu porträtieren. Sie alle brauchen viel Kraft: Verdi führt einen wütende Orchesterarmee ins Feld, die alles andere als sängerfreundlich ist. Umso mehr darf man staunen, wie Motonori Kobayashi dem apokalyptischen Blechgewittern die plumpe Rhetorik nimmt.“
WAZ, 12.03.18

„Die frühe Verdi-Oper präsentiert der scheidende Intendant der Oper Dortmund zurückhaltend provokant und nicht zu originell. In ihrer Ambivalenz zwischen Rachegelüsten und Liebeshunger ist Abigaille die interessanteste Figur. In dieser Rolle verstärkt die Gastsängerin Gabrielle Mouhlen das Ensemble. Sie schwört ihre Rache mit agilen Registerwechseln, markiert Wutschreie mit scharfen Spitztönen, höhnt mit aggressiven Koloraturen. Doch ihren Schmerz kleidet sie in einen poetischen Abgesang.“
Westfälischer Anzeiger, 12.03.18

„Eine in weiten Teilen spannende Modernisierung. Was diesen Dortmunder Nabucco zum Ereignis macht, ist der grandiose Gesang des Opernchors und des Luxus-Sängerensembles mit Sangmin Lee als Nabucco, in dessen mächtigem Bariton das Drama lodert, Dortmunds Bayreuth-Sänger Karl-Heinz Lehner, der einen gewaltigen, aber hochkultivierten Zaccaria singt, der kraftvolle Verdi-Tenor Thomas Paul als Ismaele und Mezzo Almerija Delic, die großartig die hilflose Seite der Fenena zeigt. Das Ereignis ist Gastsopranistin Gabrielle Mouhlen als dramatische Abigaille, die die Rachelust der Tochter mit leuchtender Leidenschaft füllt. Nach sieben Jahren hinterlässt Herzog die Dortmunder Oper musikalisch bestens bestellt.“
Ruhr Nachrichten, 12.03.18

„Herzogs Bühnenbildner Mathis Neidhardt hat auf die Drehbühne eine geschickt arrangierte Raumfolge gebaut. Mal wieder befinden wir uns in einer etwas abgewrackten Militärdiktatur. Der Putz bröckelt, die Holzvertäfelung ist dunkelbraun, die Büros werden von Neonröhren beleuchtet und der Herrscher hängt in Öl an der Wand. Jens-Daniel Herzog inszeniert die krude Story durchaus nachvollziehbar.“
ruhrbarone.de, 11.03.18

Kommentare

Siegfried Kröger, 22. Februar 2018
Das ist augenscheinlich eine unerhört spannende Geschichte.
Jörg Achim Zoll, 10. März 2018
Ich bin restlos begeistert von dieser hoch intensiven Inszenierung. Eine Sternstunde zeitgemäßen Musiktheaters. (Und garantiert kein "Opernscheiß" ...) Reingehen!
Petra Schmitt, 28. März 2018
Mut zum Risiko. Unter diesem Motto bin ich in diese Inszenierung gegangen, obwohl die Kritiker ausführlich erklärt haben, warum sich ein Besuch kaum lohnt. Danke für meinen Mut. Bravo für NABUCCO. Es wäre mir echt was entgangen. Dies war auch die Aussage der Theaterbesucher in der Pause, an der Bar, auf dem WC in der Warteschlange. Ein Erlebnis besonderer Art. Herzlichen Dank für diese Erfahrung und wir merken uns: nicht auf Kritiker hören, sondern sich selbst eine Meinung bilden.
  • Nabucco - Oper
    Nabucco - Oper
  • Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Thomas Paul (Ismaele)
  • Almerija Delic (Fenena), Sangmin Lee (Nabucco), Fritz Steinbacher (Abdallo)
  • Karl-Heinz Lehner (Zaccaria), Thomas Paul (Ismaele), Chor der Oper Dortmund
  • Almerija Delic (Fenena), Chor der Oper Dortmund
  • Karl-Heinz Lehner (Zaccaria), Almerija Delic (Fenena), Chor der Oper Dortmund
  • Gabrielle Mouhlen (Abigaille)
  • Almerija Delic (Fenena), Sangmin Lee (Nabucco), Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Chor der Oper Dortmund
  • Almerija Delic (Fenena), Sangmin Lee (Nabucco), Fritz Steinbacher (Abdallo)
  • Fritz Steinbacher (Abdallo)
  • Sangmin Lee (Nabucco)
  • Fritz Steinbacher (Abdallo), Sangmin Lee (Nabucco), Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Chor der Oper Dortmund
  • Gabrielle Mouhlen (Abigaille), Morgan Moody (Oberpriester), Almerija Delic (Fenena)
  • Kalender
  • Erinnerung
  • Weitersagen
  • Twitter
  • Facebook

28. April 2018

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 21:45 Uhr

Einführung: 18:45 Uhr

Opernhaus

Sponsoren

Downloads

Navigationsleiste

Hier können Sie Ihre Suche verfeinern.
Probieren Sie es aus! Klicken Sie einfach auf diesen Pfeil, um sich weitere Filtermöglichkeiten anzeigen zu lassen.
Durch Ihre Auswahl erhalten Sie Informationen zum Theater Dortmund, dessen Programm, den engagierten Künstlern und unseren Services
Hier können Sie die Anzeige der Internetseite Ihren speziellen Bedürfnissen anpassen. So können Sie die Schriftgröße anpassen und auf eine kontraststärkere Ansicht umschalten.
Ihre zentrale Anlaufstelle für sämtliche spielzeitbezogenen Informationen, unserem Programm, dem Ensemble aller künstlerischen Sparten und unserem Angebot vom Einzelkartenkauf bis hin zum Abonnement. Sie wählen die Sparte aus, die Sie im Besonderen interessiert und holen sich entweder spielzeitbezogen Informationen zu den Premieren, Wiederaufnahmen, Extras (Sonderveranstaltungen), dem Ensemble oder Abonnements oder springen direkt ins Programm des aktuellen Monats, der Woche oder genau dem Tag, an dem Sie uns besuchen möchten. Und zur Not setzen Sie Ihre Auswahl zurück und finden neue Inhalte.
Immer im Blick haben Sie unsere Kontaktmöglichkeiten für alle Ihre Fragen und Wünsche.
Das Theater Dortmund immer ganz nah - für Sie und mit Ihnen.