• Das Internat - Schauspiel
    Das Internat - Schauspiel © Mario Simon
  • Johannes Hoff, Max Poerting (oben), Christian Freund, Philipp Joy Reinhardt © Birgit Hupfeld
  • Johannes Hoff, Max Poerting, Philipp Joy Reinhardt © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Johannes Hoff, Philipp Joy Reinhardt © Birgit Hupfeld
  • Massiamy Diaby, Bettina Lieder, Vera Schmidtke, Uwe Schmieder, Ansgar Sauren, Alicja Rosinski, Philipp Steinheuser, Philipp Joy Reinhardt © Birgit Hupfeld
  • Philipp Joy Reinhardt (auch Video) © Birgit Hupfeld
  • Philipp Joy Reinhardt © Birgit Hupfeld
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  • Max Poerting © Birgit Hupfeld
  • Philipp Joy Reinhardt, Massiamy Diaby © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
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  • Johannes Hoff, Christian Freund, Ansgar Sauren © Birgit Hupfeld
  • Philipp Steinheuser, Max Poerting, Johannes Hoff, Vera Schmidtke, Bettina Lieder, Christian Freund, Klara Eham, Ansgar Sauren © Birgit Hupfeld
  • Christian Freund, Bettina Lieder, Vera Schmidtke, Philipp Steinheuser, Johannes Hoff (oben), Ansgar Sauren, Max Poerting © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Jojo Rösler, Philipp Joy Reinhardt, Nairi Sevinc © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld

Das Internat

Schauspielhaus

von Ersan Mondtag
Text von Alexander Kerlin und Matthias Seier

„Es ist, als wäre Fritz Lang wieder auferstanden und hätte ein perfektes Räderwerk in Gang gesetzt.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Von einer zeitlosen Ewigkeit.“ (nachtkritik.de)

„Selten erlebt man in Theaterräumen eine optisch so spektakuläre und umfassende Welt-Entrückung.“ (Theater heute)

Das mächtige, zauberhafte Bildertheater von Regisseur Ersan Mondtag mit grandioser Musik von T.D. Finck von Finckenstein: Ein Internat wie gemalt, am Ende von Raum und Zeit. Eine romantische Gemeinschaft von siebzehn Jungen, von Lehrern keine Spur. Die Hierarchien sind klar, die Territorien abgesteckt. Die Rituale bestimmen den glücklichen Tag: es wird gegessen, geduscht, Sport betrieben, bis zur Erschöpfung gelernt.

Aber ist alles so, wie es scheint? Noch mal von vorne. Ein Internat am Ende von Raum und Zeit. Traum und Wirklichkeit sind eins, die Pendel der Uhren schlagen rückwärts und die Herzen der Schüler im Takt der Angst. Wenn es Abtrünnige gibt, werden sie rasch entsorgt. Wer hat die Macht? Wem gehört das Haus, das vor Waffen strotzt? Wer ist Opfer, wer ist Täter? Wer ist das Kind, das spricht? Kommt die Revolution?

Das Internat ist ein Bilderreigen von Träumen und Alpträumen, die uns von der Romantik in die Kriegslandschaften der Gegenwart führen – und wieder zurück. Eine Geschichte über das Miteinander und Gegeneinander, über Macht und Revolte, über Gemeinschaft und Abtrünnige, über Trauma, Krieg und Zeit - mit Texten von Alexander Kerlin und Matthias Seier.

Der Shootingstar des Gegenwartstheaters Ersan Mondtag inszeniert zum ersten Mal am Schauspiel Dortmund. Er bringt seine berüchtigte Theaterhandschrift mit, die dem Publikum „großen Raum für Assoziationen“ (Süddeutsche Zeitung) bietet – voll „akrobatischer Schönheit und archaischem Grusel“ (Spiegel Online).

Besetzung

Pressestimmen

„Selten erlebt man in Theaterräumen eine optisch so spektakuläre und umfassende Welt-Entrückung. Vögel kreischen, schwarze Burgzinnen ragen, aus einem dunklen Wald glühen rote Augen, eine Drehbühne kreist im langsamen Dauerloop zu schwarz-romantisierenden Geigen. […] Immer neue dunkle Kammern öffnen sich, man könnte sich schwindlig sehen. […] Der Text ist eher ein Gedicht und erzeugt einen lyrisch-pathetischen Furor, der nur noch selten auf Schauspielbühnen zu hören ist. […] Der Abend öffnet Gedankenräume und fährt tief in die Eingeweide.“
Theater heute, April 2018

„Es ist, als wäre Fritz Lang wieder auferstanden und hätte ein perfektes Räderwerk in Gang gesetzt. Erst denkt man: Diese schaurig-schöne, äußerst wandelbare Bühne ist der Star. Doch dann behauptet sich Das Internat als starke Ensembleleistung.“
Süddeutsche Zeitung

Das Internat ist die mehrdeutige Geschichte einer Gehirnwäsche. Immer wieder werden neue Handlungsfährten gelegt: Kommt es im Internat zu einer gerechten Revolution gegen die uniformierte faschistische Masse? Oder bereitet da ein psychisch Kranker einen Amoklauf vor? Ist es eine Erzählung über den dekadenten, auf Konsum gedrillten Mitteleuropäer und die Weltbedrohung, die er konsequent ignoriert? Man weiß es nicht genau, und das macht den Abend so gut. Es ist eine poetische, dichte, assoziationsoffene Sprache an dem Abend, die man so nur noch ganz selten auf Bühnen hört und doch umso beeindruckender ist. Es hallt groß und tief nach.“
Deutschlandfunk Kultur

„90 Minuten kreist das Internat auf der Drehbühne, lässt uns immer wieder den Speise- und den Schlafsaal, eine Treppe und die Dusche sehen, in der Gespenster mit roten Augen lauern. Hier waschen sich die Zöglinge nicht nackt, sondern im Body (inklusive Anhängsel aus Stoff). Später werden sie im Takt ihre Suppe löffeln oder das Volkslied Bunt sind schon die Wälder anstimmen, was zusehends unheimlich wird. [...] Regisseur Mondtag bietet ein Buffet der Emotionen und Assoziationen. Er rührt die Kunstgeschichte und Elemente des Action-Films mit den Enthüllungen über brutale Heimerziehung zusammen, gibt eine Prise Edgar Allan Poe und die Grundidee aus William Goldings Kultbuch Herr der Fliegen dazu. Alles schmeckt nach wohligem Grusel.“
Ruhr Nachrichten

„Wenn die Schüler gemeinsam Eichendorffs Zwielicht rezitieren und in eine Art Gebet verwandeln, offenbart sich der Kern dieser Gemeinschaft: eine paranoide Furcht vor jedem und allem, die den perfekten Nährboden für Gewalt und Gräuel aller Art bildet. Und eben diese alles durchdringende Furcht breitet sich wie ein Nebel von der Bühne in den Zuschauerraum aus. [...] In einer der Litaneien des Chors der Internatskinder erklingt der Satz: 'Die Kunst erkennt man daran, dass sie ewig ist'. Von einer zeitlosen Ewigkeit ist auch Mondtags Inszenierung.“
nachtkritik.de

„Was für ein starker Theaterabend! Mit seiner neuesten Produktion Das Internat macht das Schauspiel Dortmund seinem Ruf alle Ehre, zu den modernsten, innovativsten und experimentierfreudigsten Schauspielhäuser landauf und landab zu gehören. Es geht bei diesem Stück nicht darum, alles zu verstehen. Vielmehr geht es darum, den Abend als Gesamtkunstwerk auf sich wirken zu lassen. Und er strahlt eine düstere Faszination aus, der man sich kaum entziehen kann. Man starrt eineinhalb Stunden lang gebannt auf die (Dreh-)Bühne und ist einmal mehr verwundert darüber, aus welchen Facetten Theater im Jahr 2018 bestehen kann. Zu dem Gesamtkunstwerk trägt sicherlich sowohl die Musik von Tommy Finke (alias T.D. Finck von Finckenstein) als auch das opulente Bühnenbild bei, von dem Kay Voges sagt, es sei das aufwendigste, seit er Schauspielchef in Dortmund ist. Aus dem Off dringen manchmal undefinierbare Laute wie vielleicht von nachtaktiven Tieren. Als der eiserne Vorhang am Ende nach unten geht, dauert es mehrere Sekunden, bis der Applaus beginnt. Auch die Zuschauer müssen sich erst aus ihrer staunenden Erstarrung lösen.“
Dortmunder Kulturblog

„Die Uraufführung von Mondtags Stück am Schauspiel Dortmund bringt vieles zusammen: Harry Potter trifft Rocky Horror trifft The Walking Dead. Eine Politparabel über totale Herrschaft wird als Choreografie in einem suggestiven Bühnenraum erzählt. Das Internat beschäftigt die Sinne aufs Verführerischste. Schon die Szene. Mächtige schwarze Bäume sind expressiv dahingestrichelt, jeder mit zwei roten Flecken, die natürlich mit den Uniformen korrespondieren, aber auch an die leuchtenden Augen nächtlicher Geister denken lassen.“
Westfälischer Anzeiger

„Erwähnenswert ist die Leistung von Malersaal und Werkstätten, die ein im doppelten Wortsinn großes Bühnenbild realisiert haben, in dem das Ensemble eine bewunderswerte kollektive Leistung zeigt. Ob Studierende oder Schauspieler des Dortmunder Ensembles: Alle stemmen dasselbe Gewicht, nehmen sich selbst zurück. Auch wenn der Abend eine Gemeinschaft des Horrors zeigt, macht er umso deutlich, dass Theater niemals die Leistung von nur einem Kopf sein kann.“
Theater der Zeit, April 2018

Kommentare

Peter Schliebs, 08. Februar 2018
Ich wünsche, dass das "internat" mit der "grandiosen Musik" sehr gut ankommen wird.
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13. Mai 2018

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 19:30 Uhr

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