• Frau Luna - Oper
    Frau Luna - Oper © trailerworks.de
  • Morgan Moody (Lämmermeier), Marvin Zobel (Pannecke), Bonko Karadjov (Steppke) © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarfrei)
  • Julia Amos (Marie) © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Marvin Zobel (Pannecke), Bonko Karadjov (Steppke), Morgan Moody (Lämmermeier) © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Emily Newton (Frau Luna), Ensemble © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarfrei)
  • Emily Newton (Frau Luna) © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Dirk Weiler (Theophil), Ileana Mateescu (Stella) © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Ks Hannes Brock (Prinz Sternschnuppe), Dirk Weiler (Theophil), Bonko Karadjov (Steppke), Emily Newton (Frau Luna), Ensemble © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarfrei)
  • Ks Hannes Brock (Prinz Sternschnuppe), Ensemble © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Dirk Weiler (Theophil), Julia Amos (Mondgroom) © Björn Hickmann, Stage Picture (honorarpflichtig)

Frau Luna

Opernhaus

Revue-Operette von Paul Lincke
Text von Heinrich Bolten-Baeckers

Da staunt der Mechaniker Fritz Steppke nicht schlecht, als sich herausstellt, dass der Mann im Mond eigentlich eine Dame ist – und eine piekfeine noch dazu. Der Ausflug im Expressballon hält für die drei Junggesellen aus Berlin so manche Überraschung bereit. Doch weder die Putzkolonne aus Mondelfen noch der lunare Haushofmeister Theophil, weder der pompöse Planetenball noch das spektakuläre Luftballett können die Erkenntnis verhindern, dass es auf dem Mond nicht wirklich anders zugeht als zu Hause. Dafür sorgt nicht zuletzt Frau Pusebach, die sich beherzt an die Fesselleine hängt, um zu verhindern, dass ihr Verlobter Pannecke auf interstellare Abwege gerät.

Nach den Jazz-Operetten von Paul Abraham in den letzten Spielzeiten führt Paul Linckes Frau Luna nun zu den Anfängen der Berliner Operette zurück. Mit dem großen Erfolg der Uraufführung 1899 etablierte Lincke die Operette als das charakteristische Genre der wachsenden Großstadt Berlin. Die Mischung aus Sentiment und Witz, musikalisch gespiegelt in schwungvollen Märschen (Das macht die Berliner Luft) und gefühlvollen Walzern (Schlösser, die im Monde liegen), das bodenständige Personal mitten aus Berlin und eine Handlung, die sich aus einer Alltagssituation entwickelt, sind die Zutaten, die auch die zukünftigen Erfolge des Teams Lincke/Bolten-Baeckers auszeichnen. Für das Produktionsteam um Regisseur Erik Petersen und Ausstatterin Tatjana Ivschina (La Cenerentola, Hänsel und Gretel) bietet die burlesk-fantastische Mondrevue beste Voraussetzungen, ihren fantasievollen und verspielten Stil zu präsentieren – Luftballett inklusive.

Besetzung

  • Frau Luna:
  • Prinz Sternschnuppe: Ks. Hannes Brock
  • Stella:
  • Theophil: Dirk Weiler
  • Mondgroom:
  • Venus: Christine Groeneveld
  • Mars: Natascha Valentin
  • Fritz Steppke: Bonko Karadjov
  • Lämmermeier: Morgan Moody
  • Pannecke:
  • Frau Pusebach: Johanna Schoppa
  • Marie:
  • Luftballett: Petra Idelberger, Petra Tobies
  • Mondgrazien: Giulia Fabris, Nathalie Gehrmann, Doreen Naß, Olena Yalyeyava/Marlou Düster, Martina Vinazza
  • Mit der: Statisterie des Theater Dortmund
  • Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern

Pressestimmen

„Regisseur Erik Petersen und Ausstatterin Tatjana Ivschina haben die Operette von Paul Lincke als opulentes Ausstattungsstück auf die Bühne gebracht. Das Premierenpublikum feierte die mondäne Revue am Samstag mit minutenlangen Ovationen im Stehen. Nach knapp drei Stunden war das Publikum mondsüchtig.
Logisch ist in dieser Operette nichts – auch nicht, dass der Mond ein Vergnügungspark ist, der sich zum Mondscheinball richtig herausputzt. Alles, was die Schneiderwerkstätten an Glamour-Glitzer-Kostümen hergeben, bringen Planeten und Mondgrazien mondän auf die kosmische Revuetreppe – irgendwo zwischen Silvester und Karneval, zwischen Admiralspalast und Varieté. Kapellmeister Philipp Armbruster bringt Hits wie Das ist die Berliner Luft und Schlösser, die im Monde liegen mit den Dortmunder Philharmonikern und einer Mondball-Kapelle auf der Bühne zündend ans Ohr.
Der stürmische Premierenbeifall schwillt immer dann noch einmal an, wenn Emily Newton sich dem Publikum im Opernhaus stellt. Und der Applaus gilt dann nicht nur der Sängerin, sondern zu Recht auch der Artistin. Wie Emily Newton als Frau Luna aktiv beim berühmten Luftballett mitwirkt, wie sie – von zwei Luftakrobatinnen unterstützt – an Seilen und Tüchern turnt, hoch über dem Boden schwebt, kopfüber hängend singt, das ist bewundernswert.“
Ruhr Nachrichten, 15.01.18

„Ist das alles nur geträumt? Wenn ja, dann erfährt dieser Traum eine wahre Farbexplosion. Am Zielort angekommen, nimmt der Revuecharakter der burlesken Operette, die in Dortmund um drei Lieder aus anderen Lincke-Operetten erweitert ist (u.a. Glühwürmchen aus Lysistrata), immer opulentere Formen an. Zwei gewaltige Treppen säumen die Bühne, auf der sich nach und nach die interstellare High Society zum traditionellen Mondscheinball einfindet. Wenn all die Planeten und Asteroiden eintrudeln – und mittendrinne die Berliner – dann schlägt die immer wieder die große Stunde des Opernchores und der Mondgrazien (Choreografie: Kati Farkas).“
WAZ, 15.01.18

Ist die Welt auch noch so schön, einmal muss sie untergehn: Nach knapp drei beglückenden Stunden und der Erfüllung immerhin einer der vehement geforderten Zugaben fällt der Vorhang im Dortmunder Opernhaus. Paul Linckes vor Gassenhauern nur so strotzende 'Bouletten-Operette' ist andernorts, zumal in Berlin und derzeit wieder im 'Tipi am Kanzleramt', schon schräger inszeniert, aber noch nie so opulent gespielt und gesungen worden.“
Herner Sonntagsnachrichten, 15.01.18

„Zwar wird man in Dortmund nicht auf die 500 Aufführungen des Apollo Theaters kommen, aber ein Kassenerfolg sollte diese großartige Inszenierung schon werden, denn sie ist auf ganz wunderbare Art und Weise gelungen; eine wirklich bezaubernde Produktion, wobei nicht nur der Rezensent, sondern auch das Premierenpublikum gestern förmlich aus dem Häuschen waren.
Operetten zu inszenieren ist verteufelt schwierig, denn es geht um schwungvolle Unterhaltung auf hohem Niveau, und gerade bei Frau Luna muss es ja neben der großen Revue-Staffage auch noch menscheln und berlinern. Regietalent Erik Petersen gelingt dies bravourös, und er präsentiert mit seinem tollen Team einen Abend, der wie im Flug vorbeirauscht und man nach 2 3/4 Stunde (incl. Pause) am liebsten 'dacapo' rufen würde, so schön war es!“
Der Opernfreund, 15.01.18

Kommentare

Torsten Henneberg, 13. Januar 2018
Eine grandiose Premiere! Im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Feuerwerk der Revue Operette! Opulent, originell, professionell! Das Theater Dortmund hat sich selbst übertroffen. Wir bedanken uns bei dem Intedanten, dem Orchester, dem hervorragendem Chor, den herausragenden Interpreten, den Tänzern und Akrobaten, und nicht zu vergessen bei den Mitarbeitern der Technik und den Kostümbildnern.
Joachim Furmanik, 14. Januar 2018
Waren gestern bei der Premiere von Frau Luna, wir sind mit großer Vorfreude und großer Erwartung zur Premiere angereist, mit fünf Personen! Leider war diese Inzenierung sehr schleppend,langatmig und ohne den schon oft gesehenen Pepp von der Berliner Luft! Diese Inzenierung in Dortmund hat es nicht geschafft uns Fünf abzuholen und einzufangen! Das Orchester spielte ohne Schmieß, die Darsteller,ausgenommen KS.Hannes Brock,wirkten nicht gerade Spielfreudig und unorientiert auf der großen Bühne! Frau Luna,mit Ihrer möchtegern Akrobatik, wirkte mehr als unbeholfen und nicht wirklich athletisch in der Luft, sowie auch die wohl gebuchten Akrobatinenen die in der Luft sich sehr umorientiert bewegten und bestimmt nicht synchron! Das Ballett und der Chor wurden lieber am Rand stehen gelassen als Sie mit in dieverse Szenen einzubringen! Die Assistentin von Frau Luna war steif und schwer verständlich und der gewollte Humor von Ihr war mehr als nicht witzig! Das schlimmste war der Versuch den Berliner Dialekt miteinzubringen,der aber mehr als nicht gelungen gewesen war! Das Puplikum hat gestanden,wir denken das die Besucher im nicht ausverkauften Haus, noch nie Frau Luna gesehen haben und davor nicht Haispray, Die Blume aus Hawai sowie davor Roxy,denn diese Inzenierung hatten alles was man sich an einem solchen Abend wünscht,tollen Tanz,tolle Stimmen, Witz und Unterhaltung sowie das man ein zweites Mal in das Stück möchte,was bei Frau Luna bestimmt nicht passieren wird! Enttäuscht bin ich persönlich etwas von Tatjana, die ein Traumbühnenbild bei La Cenerentola gemacht hat! Der Theophil sollte sich als Prinz Sternschnuppe versuchen und Hannes Brock sollte den Theophil übernehmem, dann wäre wenigsten etwas unterhaltsames an dieser Frau Luna mit dabei! Schade das diese Berliner Luft für uns leider schnell verpufft ist!
Matthias Beideck, 14. Januar 2018
Vielleicht war ich ja zusammen mit fast allen anderen Zuschauern im bis auf die hintersten Logenränge fast voll besetzten Haus in einem anderen Stück? Was solls. Und noch ne Operette: nach der traumschönen "Blume von Hawaii", die aber auch nachdenkliche Aspekte hatte mit den Verweisen auf das Schicksal des jüdischen Komponisten diesmal die pure gute Laune, mit vielen Evergreens, die die Zuschauer immer wieder zum Mitmachen/-klatschen animierten, mit witzigem Slapstick-Video "Die Reise zum Mond", mit glanzvollen Kostümen und zauberhaftem Bühnenbild von T. Ivschina, zusammen mit der Lichtregie, die dem gleichzeitig stattfindenden Winterleuchten-Feuerwerk Konkurrenz machte: das alles war allein schon den Besuch wert. Dazu die sehenswerte Tanztruppe, Chor und Orchester in Hochform, unter den sämtlich guten Solisten herausragend "Queen of Comedy" Johanna Schoppa als resolute Frau Pusebach, Julia Amos mit Marlene-Dietrich-Touch, und die Stimme!, und Emily Newton als verführerische Frau Luna, im Luftballett so akrobatisch, daß man kaum hinsehen konnte. Aber einen Wermutstropfen barg auch dieser wundervolle Operettenabend: abgesehen von der "Schneekönigin"-Kinderoper ist dies die Abschiedsgala vieler unserer Dortmunder Publikumslieblinge, von Urgestein Hannes Brock auf den Punkt gebracht mit seiner wehmütigen Arie, ganz allein auf der leeren Bühne gesungen: "Es war einmal...": das ging schon sehr an die Nähte. Daher, wer sie alle noch einmal erleben möchte, wie weiland auf Raumschiff Orion: Alpha-Order: unbedingt ansehen!
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27. Mai 2018

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 20:45 Uhr

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