• Die Verwandlung - KJT
    Die Verwandlung - KJT © Peter Kirschke
  • Thorsten Schmidt, Rainer Kleinespel, Andreas Ksienzyk © Birgit Hupfeld
  • Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast © Birgit Hupfeld
  • Ann-Kathrin Hinz, Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast © Birgit Hupfeld
  • Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Rainer Kleinespel © Birgit Hupfeld
  • Rainer Kleinespel, Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Thorsten Schmidt, Rainer Kleinespel © Birgit Hupfeld
  • Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Thorsten Schmidt © Birgit Hupfeld
  • Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Thorsten Schmidt © Birgit Hupfeld
  • Ann-Kathrin Hinz © Birgit Hupfeld
  • Chris Nonnast, Andreas Ksienzyk, Thorsten Schmidt, Ann-Kathrin Hinz © Birgit Hupfeld
  • Ann-Kathrin Hinz, Thorsten Schmidt, Chris Nonnast, Rainer Kleinespel, Andreas Ksienzyk © Birgit Hupfeld
  • Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz © Birgit Hupfeld
  • Ann-Kathrin Hinz © Birgit Hupfeld
  • Chris Nonnast, Andreas Ksienzyk, Thorsten Schmidt, Ann-Kathrin Hinz © Birgit Hupfeld

Die Verwandlung

KJT in der Sckellstraße

Stück nach der Erzählung von Franz Kafka
Ab 14 Jahren

An diesem Morgen ist nichts mehr, wie es war: Als der Handlungsreisende Gregor Samsa erwacht, hat er sich in ein Ungeziefer verwandelt. Er ist besorgt, dass er seiner beruflichen Tätigkeit nun nicht mehr nachkommen und seine Familie – bestehend aus Mutter, Vater und Schwester Grete – dann nicht mehr ernähren kann.

Zunächst bringt die Familie Gregor Anteilnahme entgegen und Grete versorgt ihn. Doch mit der Zeit wird er mehr und mehr als Belastung wahrgenommen, und die Familie wendet sich ab. Gregor soll und kann sein Zimmer nicht mehr verlassen, er wird vom Familienleben isoliert.

Eltern und Schwester haben inzwischen eine Arbeit gefunden und die Wohnung wird an drei Herren untervermietet. Als Gregor eines Tages von den drei Untermietern entdeckt wird, kommt es zum Eklat. Die Mieter kündigen, und die Familie ist sich einig: Das Ungeziefer muss weg. Gregor stirbt noch vor Sonnenaufgang in seinem Zimmer.

Die Erzählung endet mit einem Ausflug ins Grüne der verbliebenen Familienmitglieder. Man plant einen Neuanfang inklusive Umzug und Verheiratung von Grete.

Besetzung

Pressestimmen

„Im KJT ist bei der begeistert aufgenommenen Premiere eine überzeugende Lösung zu sehen. Auf die Bühne hat Ausstatter Oliver Kostecka Gregors Zimmer gesetzt: drehbar, mit Wänden aus Kartonpappe, einer Tür und einem Panoramafenster. (…) Antje Siebers hat eine dichte Bearbeitung der seltsamen Geschichte für Jugendliche geschaffen. Die Protagonisten sprechen von sich in der dritten Person, Prosatext, der die surreale Atmosphäre des 65-minütigen Stücks noch verstärkt. (…) Wandelbar präsentiert sich vor allem Ann-Kathrin Hinz als Schwester, die wunderbar schrecklich kreischen kann, erst besorgt um den Bruder ist, dann den trotzigen Teenager mimt und schließlich gekonnt einen hysterischen Anfall bekommt.“
(Ruhr Nachrichten)

Die Verwandlung gehört zur bekanntesten Geschichte von Kafka. Das surreale Ereignis, dass sich Gregor, der Sohn und wie sich herausstellt, der Ernährer der Familie, in ein Ungeziefer verwandelt, hat seinen festen Platz im Literaturkanon. Doch die Geschichte handelt von mehreren Verwandlungen, wie Siebers in ihrer Inszenierung heraus arbeitet. Denn die übrigen Familienmitglieder (Eltern und Tochter) müssen sich neu orientieren und ihren eigenen Weg gehen. Das wird vor allem bei der Tochter Grete deutlich. (…)

Die Verwandlung macht aber auch vor den anderen Familienmitgliedern nicht halt. Denn das gesparte (und vor Gregor verschwiegene) Geld ist nur als Notgroschen gedacht und so müssen Vater, Mutter und Tochter Geld hinzuverdienen. Der Vater als Page, die Mutter näht und die Tochter arbeitet als Verkäuferin und bildet sich weiter.

Siebers inszeniert Die Verwandlung als Kammerstück mit Gregors Zimmer als Gucklochbühne, in das man hereinsehen kann, ihn aber (wie Kafka es wollte) nicht sieht. Er ist nur als Stimme (Philip Pelzer) präsent. Eine wichtige Rolle hat auch Ann-Kathrin Hinz als Schwester Grete. Sie spielt die Verwandlung der Grete vom naiven Mädchen, das zu einer Frau reift, die Verantwortung trägt. Bezeichnenderweise ist sie es, die öffentlich macht, dass Gregors Pflege die Familie langsam zerstört. Auch Vater (Andreas Ksienzyk) und Mutter (Chris Nonnast) werden in ihrer Entwicklung schön charakterisiert: Von am Boden zerstört über Schicksalsergebenheit bis hin zu neuer Hoffnung nach Gregors Tod. In ihrem neuen Leben hat das Dienstmädchen (Thorsten Schmidt) keinen Platz.

Trotz der doch traurigen Geschichte baut die Inszenierung von Siebers kleine Slapstickeinlagen ein, manches wirkt ein wenig wie aus der Stummfilmära. Das lockert den Stoff auf. Gesungen wurde auch: Unter anderen wurde die Kleine Fabel von Kafka vertont.

Siebers und die Schauspieler präsentierten die Feinheiten des bekannten Stückes, das mehr ist als nur Schullektüre. Alles in allem ein gelungener Abend.“
(ars tremonia)

  • Die Verwandlung - KJT
    Die Verwandlung - KJT
  • Thorsten Schmidt, Rainer Kleinespel, Andreas Ksienzyk
  • Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast
  • Ann-Kathrin Hinz, Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast
  • Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Rainer Kleinespel
  • Rainer Kleinespel, Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Thorsten Schmidt, Rainer Kleinespel
  • Andreas Ksienzyk, Chris Nonnast, Ann-Kathrin Hinz, Thorsten Schmidt
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13. Oktober 2017

Beginn: 11:00 Uhr

KJT in der Sckellstraße

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