• Turandot - Oper
    Turandot - Oper © Piotr Gregorowicz
  • Stéphanie Müther (Turandot), Chor der Oper Dortmund © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Andrea Shin (Calaf), Sae-Kyung Rim (Liù) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Sunnyboy Dladla (Pong), Morgan Moody (Ping), Fritz Steinbacher (Pang) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Sae-Kyung Rim (Liù), Andrea Shin (Calaf), Chor der Oper Dortmund © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Sae-Kyung Rim (Liù), Stéphanie Müther (Turandot), Karl-Heinz Lehner (Timur) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Stéphanie Müther (Turandot), Andrea Shin (Calaf) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Fritz Steinbacher (Pang), Morgan Moody (Ping), Andrea Shin (Calaf), Sunnyboy Dladla (Pong) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Stépanie Müther (Turandot), Anna Sohn (Liù), Karl-Heinz Lehner (Timur) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Sae-Kyung Rim (Liù), Stéphanie Müther (Turandot) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)

Turandot

Opernhaus

Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Aus Rache für ihre Ahnin, die von Fremden entführt und vergewaltigt wurde, hat die chinesische Prinzessin Turandot ein grausames Gesetz erlassen: Nur wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – anderenfalls wartet der Henker. Schönheit und Stärke Turandots paralysieren nicht nur zahlreiche Edelmänner, sondern das ganze Volk. Auch Calaf, ein unbekannter Prinz, stellt sich mutig der Prüfung der männermordenden Schönen und besteht sie. Aber Turandot verweigert sich ihm, da sie sich dem Fremden nicht ausliefern will. Calaf stellt ihr nun seinerseits das Rätsel um seinen Namen und bietet als Preis für die Lösung das eigene Leben. Muss der Prinz am Ende freiwillig in den Tod gehen oder kann er das unnahbare Herz Turandots erobern?

Giacomo Puccini erschafft in seiner letzten Oper mit ihrem orientalischen Sujet das idealisierende Bild eines fantastischen Chinas, das als exotischer Sehnsuchtsort zum Schauplatz für eine hochspannende Geschichte fungiert. Dabei war das Land 1925 bei weitem nicht mehr die romantisierte heile Welt: Die Ära des chinesischen Bürgerkriegs beschied dem gespaltenen Reich ein militaristisch geprägtes Regime. In seinem Dramma lirico vereint Puccini Märchen und Exotismus, Tragödie und Komödie zu einem klingenden Kunstwerk voller poetischer Momente und Chinoiserie. Der farbenreiche Orchesterklang mit teils authentischen chinesischen Melodien schafft ein unverkennbares Kolorit.

Mit gerade einmal 19 Jahren gab Tomo Sugao sein Regiedebüt in Tokyo. Seitdem präsentierte er mehrere packende und von der Presse hochgelobte Arbeiten, die sich durch ihren Ideenreichtum sowie eine exzellente Chorführung auszeichnen.

Besetzung

Pressestimmen

„Der Mann hat ein Geheimnis, aber eines, das er gerne verrät: Tomo Sugao schafft es immer wieder meisterhaft, Opernchöre zu bewegen, ihnen die keineswegs 'angeborene' Schwerfälligkeit auszutreiben, sie stattdessen zu schauspielerischen Höchstleistungen zu anzuspornen. Das gelang dem in Sapporo geborenen japanischen Regisseur mehrfach am Mainfrankentheater in Würzburg und jetzt auch an der Oper in Dortmund bei der Premiere von Puccinis Turandot, wo das Publikum stehend applaudierte.
Stimmlich begeisterten vor allem die Südkoreaner Sae-Kyung Rim als kleine, aber kraftvolle Liù, und Andrea Shin als bärenstarker Calaf. Stéphanie Müther, die gerade in Chemnitz als Brünnhilde in Wagners Götterdämmerung für Furore sorgte, war eine stahl-gleißende Turandot. Klar, dass Regisseur Tomo Sugao auch in den nächsten Jahren gut zu tun haben wird.“
Bayerischer Rundfunk

„Bei Sugao könnte die Oper Calaf heißen. Musikalisch wäre das gerechtfertigt, denn Tenor Andrea Shin ist stimmlich ein glänzender Protagonist. Mit großer, sehr substanzvoller und immer weichgeführter Stimme sang der Südkoreaner, der seine Karriere in Münster begann, diese große Partie. Natürlich war sein Nessun dorma zu Beginn des dritten Akts auch beim Dortmunder Publikum ein Sieges-Triumphgesang. Sugao stellt Calaf ins Zentrum und rückt Turandot, als eine vom Missbrauchs-Schicksal einer Ahnin traumatisierte Frau, die sich hinter einem Panzerkleid (schöne Kostüme: Mechthild Seipel) versteckt, das sie immer mehr ablegt, etwas an den Rand des Geschehens. Dafür ist Stéphanie Müther mit ihrer Riesenstimme eine umso präsentere Erscheinung. Mühelos setzte sich die Sopranistin, die in Dortmund bald die großen Wagner-Partien singen wird, über das Feuer, das Generalmusikdirektor Gabriel Feltz mit den Dortmunder Philharmonikern im Graben dramatisch, farbenreich und laut lodern ließ, hinweg. Auch Sae-Kyung Rim, der vorzüglichen Liù, gelang das eindrucksvoll. Da konkurrieren zwei stimmlich ebenbürtige Frauen um die Liebe des Prinzen; die Gegensätze zwischen der machtbesessenen Domina und ehrlich liebenden Unschuld zeigte die beiden Sängerinnen mehr mit ihrer Ausstrahlung. Und die ist bei beiden fantastisch.
Mit Karl-Heinz Lehner, der die kleinere Rolle des Timur ganz groß macht, und Hannes Brock, der den Kaiser nicht so greisenhaft singt, dass man ahnen könnte, dass er bald stirbt, ist diese Turandot durchweg exzellent besetzt. Das gilt auch für die komödiantischen Minister (Morgan Moody, Sunnyboy Dladla und Fritz Steinbacher). Eine sehenswerte und noch mehr hörenswerte Turandot.“
Ruhr Nachrichten

„Frank Philip Schlößmanns hochästhetische Bühne errichtet vorn einen Block, der höfische Bühne und Altar zugleich ist. Die Tiefe des Raums ummantelt ein blutroter Korridor, der sich nach hinten theatralisch öffnen lässt: unheimlich und unheimlich schön. Auf die Tragödie der Turandot weist ein vergoldeter Haufen zerrupfter Kinder-Puppen hin: Es nimmt eine Unerlöste Rache an jener Männerwelt, deren Karikatur ihre Minister sind. Wenn Ping, Pang und Pong (köstlich choreografiert und mit Morgan Moody, Fritz Steinbacher und Sunnyboy Dladla glänzend besetzt) in ihrem Pavillon von den Grausamkeiten der Chefin berichten, verlieren die Puppen Arme, Beine und den Kopf...
Das musikalische Niveau ist bestechend. Nach etwas kompaktem Start malen Dortmunds Philharmoniker unter Gabriel Feltz Puccinis toskanische Chinoiserie mit dramatischem Puls und seelenkundiger Delikatesse aus. Andrea Chins Kalaf schenkt der Partie (bei mühelosem Nessun dorma) einen dunkel timbrierten Tenor von schöner, ungestemmter Natürlichkeit. Stéphanie Müther (Turandot) empfiehlt sich mit raumgreifenden Sopranspitzen schon als Brünnhilde für den geplanten Dortmunder Nibelungenring, zeigt aber nach der Läuterung auch die Gabe zur zarten Zeichnung.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

-„Nach dem Fallen des Schlußvorhangs Freudentaumel beim Publikum. Absolut nachvollziehbar. Musikalisch ist die Dortmunder Turandot wirklich Spitze, und die Inszenierung vermittelt äußerst interessante Aspekte.
Den Dirigenten Gabriel Feltz zu beobachten bedeutet immer wieder Ereignis und Vergnügen. Seine hochgereckten Arme, die vibrierende Fingerhaltung, die minutiös gegebenen Einsätze für Orchester und Sänger – der Mann steht einfach unter Strom. Puccinis über weite Strecken lodernde Musik liegt ihm besonders, auch Pianopassagen gestaltet er mit einer Art sublimer Energie. Die Dortmunder Orchestermusiker bestätigen ihren offiziellen Namen 'Philharmoniker' nachdrücklich.
Erstklassig die Sängerbesetzung. Daß Stéphanie Müther bis vor wenigen Jahren im Mezzofach tätig war, mag man angesichts ihrer mühelosen, gleißenden Spitzentöne kaum glauben. Ein wahrhaft vulkanischer Sopran, der neben den Brünnhilden (demnächst in Chemnitz und in Japan) auch Lehárs Hanna Glawari meistert. Entschuldigung: aber fast noch mehr beeindruckt der Koreaner Andrea Shin als Calaf. Sein makellos geführter Tenor besitzt eine nie nachlassende Power, ohne daß vokale Gewaltsamkeiten stören. Die Höhen kommen unforciert, bleiben stets klangvoll. Einfach hinreißend.“
Online-Merker

Kommentare

Cornelia, 09. Februar 2019
Danke! Ich durfte als Gast an der Generalprobe teilhaben. Es war ein sehr schöner Operabend: die Musik interessant, die Geschichte fesselnd, das Bühnenbild fantastisch und die Sänger*innen toll! Das wird sicherlich ein großer Erfolg!
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