• Echnaton - Oper
    Echnaton - Oper © Piotr Gregorowicz
  • NRW Juniorballett  © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Denis Velev (Aye), Fritz Steinbacher (Hoher Priester des Amun) Mandla Mndebele (Haremhab) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Anna Sohn (Königin Teje), David DQ Lee (Echnaton) Aytaj Shikhalizada (Nofretete) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Fritz Steinbacher (Hoher Priester des Amun), David DQ Lee (Echnaton) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Anna Sohn (Königin Teje), David DQ Lee (Echnaton) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • NRW Juniorballett © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • David DQ Lee (Echnaton) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • David DQ Lee (Echnaton), NRW-Juniorballett, Chor der Oper Dortmund © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Claus Dieter Clausnitzer (Erzähler) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • NRW Juniorballett  © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Aytaj Shikhalizada (Nofretete), Vasily Khoroshev ( Echnaton) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)

Echnaton

Opernhaus

Oper in drei Akten von Philip Glass
Libretto von Philip Glass in Zusammenarbeit mit Shalom Goldman, Robert Israel, Richard Riddell und Jerome Robbins

Revolution im Zeichen des Sonnengottes: Der Tod Amenophis III. beschert dessen Sohn Echnaton den Thron von Ägypten und die Übernahme der Macht. Der junge Pharao verkündet den Beginn einer neuen Ära. Getrieben von der Sehnsucht nach dem Licht wird seine Regierungszeit von revolutionären Taten geprägt. Echnaton und seine Anhänger zerstören den Tempel des Gottes Amun und entmachten ihn, denn für sie ist Aton der einzig zu verehrende Schöpfergott. Doch irgendwann sind die fetten Jahre auch für ihn vorbei: Echnaton wird unterlassene Hilfeleistung zum militärischen Schutz der ägyptischen Provinzen vorgeworfen. Das aufgehetzte Volk stürmt unter der Führung von Aufständischen den Palast. Unvorhersehbar sind die Auswirkungen dieser Geschehnisse auf die Gegenwart, und dennoch sind sie bis heute spürbar.

Als Schlusspunkt seiner Trilogie über einflussreiche Persönlichkeiten (Einstein on the Beach und Satyagraha) widmet Philip Glass die Oper Echnaton dem ägyptischen Pharao und seinem Versuch eine neue Religion zu etablieren. Mit den Prinzipien der Minimal Music schafft der amerikanische Komponist assoziationsreiches Musiktheater, dessen Klangsprache teils von der asiatischen, teils von der amerikanischen Kultur geprägt ist.

In Dortmund verbinden sich die Sparten Oper und Ballett, um Echnaton als sinnlich choreografierten Abend auf die Bühne zu bringen, der Gesang, Körperlichkeit und Ästhetik mit der soghaften Musik in Einklang bringt. Die Inszenierung liegt in den Händen von Giuseppe Spota, der zum ersten Mal in Dortmund inszenieren und choreografieren wird. Der ausgebildete Tänzer, Choreograf und Regisseur erhielt 2011 den Theaterpreis „Faust“ in der Kategorie Tanz für seine Arbeit in Blaubart von Stephan Thoss. Im selben Jahr wurde seine erste choreografische Arbeit Un / Attainable mit dem zweiten Platz beim Internationalen Choreografie Wettbewerb in Hannover ausgezeichnet. Im Rahmen des Festivals ApuliArte in Barletta wurde er 2012 mit einem Ehrenpreis des Premio Internazionale ApuliArte für seine künstlerischen Leistungen im Ausland ausgezeichnet. Seit 2013 ist er als freischaffender Choreograf tätig und kreiert regelmäßig Stücke für Tanzkompanien im In- und Ausland.

Echnaton ist eine Kooperation der Oper Dortmund mit dem Ballett Dortmund und wird gefördert von der Wilo-Foundation.

Besetzung

Pressestimmen

„Vor allem die beiden Solisten und in der zentralen Rolle David DQ Lee, das war einfach fabelhaft, das war perfekt von Anfang bis Ende und wenn diese Linien so schön und so rein gesungen werden dann kann man sich da sehr von anziehen lassen. Schöne Bilder, opulente Kostüme, farbiges Licht, musikalisch ausgezeichnet.“
Deutschlandfunk Kultur

„Die Bildmächtigkeit von Spotas Inszenierung dieses Zwitters aus Oper und Ballett, seine Fantasie und Kreativität begeistern und passen perfekt zu der Minimal Music des 82 Jahre alten, amerikanischen Komponisten. Spotas Bilder und die perfekt inszenierte Symbiose aus Gesang und Tanz lassen die um sich selbst kreisende Minimal Music meditativ wirken und führen das Publikum in einen Flow, bei dem alles fließt: die Musik, die Motonori Kobayashi äußerst präzise dirigiert (eine grandiose Konzentrationsleistung, auch von den Dortmunder Philharmonikern), der Tanz des großartigen NRW Juniorballetts und der Gesang der Solisten und des auf mehr als 40 Sängerinnen und Sänger gewachsenen Opernchors, der in dieser Inszenierung selbstverständlich ein Bewegungschor ist. Das wirkt wunderbar und begeistert sowohl die Ballett- als auch die Opernfreunde.“
Ruhr Nachrichten

„Bravourös bewältigen Dortmunds Philharmoniker die hypnotisch-repetitive Musik, die mit ihren unentwegt kreisenden, unmerklich sich verändernden Akkordfolgen höchste Anforderungen an Konzentration und Ausdauer der Musiker stellt. Exzellent auch die Solisten, Mandla Mndebele etwa als General Haremhab, Anna Sohn als Königs-Mutter Teje oder Fritz Steinbacher als Hoher Priester des geschassten Gottes Amun.
Doch die wahren Träger des Abends sind andere. Der großartig disponierte Chor bebildert in wunderbaren Konstellationen nachvollziehbar das, was die Texte nur andeuten. Und das NRW Juniorballett entführt, etwa in einem fantasievollen Tanz der Skarabäen oder, dann nur mit den Händen, der Königskobra, tief ins geheimnisvolle Reich altägyptischer Mythologie. Giuseppe Spota ist in erster Linie Choreograf, entsprechend geführt sind schon Echnaton und Nofretete, die mit ihren langsamen, weitausholenden Gesten an die Bilderwelt Robert Wilsons erinnern und den Eindruck des Liturgischen stärken. Der Rest ist vollends beseelte, sinnliche Choreografie pur.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

„Ein faszinierender Flow der Musik durch winzige Veränderungen in der Notenabfolge.“
WDR Scala

Kommentare

Melanie Beese, 24. Mai 2019
Wow, was für eine Premiere des Echnaton!! Ich bin immer noch tief beeindruckt von dieser phantastischen Inszenierung...Schon alleine die Kombination aus Ballett und Oper ist grandios gelöst und ergänzt sich absolut einmalig. Zwar ist es aufgrund des relativ dunkel gehaltenen Bühnenbildes etwas anstrengend für die Augen und die Musik ist nicht unbedingt etwas für empfindliche Ohren, dennoch lohnt es sich AUF JEDEN FALL sich dieses Stück anzuschauen!!! Es wird GARANTIERT ein unvergesslicher Abend.
CK, 02. Juni 2019
Wirklich genial. Der Chor ist der Wahnsinn. Man kann nur gratulieren, dass sich das Haus dieses Werkes angenommen hat - und dann so genial inszeniert. Hingehen und anschauen!
Cornelia E., 08. Juni 2019
Das war mal wieder ein Erlebnis für die Ohren und die Augen! Toller Gesang des Chores und der Solisten*innen, wunderschöner Tanz des Balletts, eine herausragende Leistung des Orchesters und ein phänomenales Bühnenbild. Eine wirklich gelungene Inszenierung - Kompliment!
Ulrich Osterloh, 08. Juni 2019
Ich war gestern abend da. Es war wirklich beeindruckend. Kenne diese Oper schon viele Jahre, aber nun das erste mal live gesehen. So richtig schön mystisch und ägyptisch, ohne aber in Klischees zu verfallen. Wirklich geniale Tänzer. Man hatte das Gefühl, etwas aus dieser längst versunkenen Welt wäre zurück, wenn auch nur für einen Augenblick. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die "Familie" (?) aus Gold, das war wie der Blick ins Paradies.
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