• Inferno - Ballett Dortmund
    Inferno - Ballett Dortmund © trailerworks.de
  • Inferno (Teaser) - Ballett
    Inferno (Teaser) - Ballett © trailerworks.de
  • Javier Cacheiro Alemán (Dante) Lucia Lacarra (Beatrice) © Maria-Helena Buckley (Bild honorarfrei)
  • Dustin True (Vergil) © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpflichtig)
  • Javier Cacheiro Alemán © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpflichtig)
  • Ensemble © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpflichtig)
  • Cyril Pierre (Charon), Ensemble © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpfichtig)
  • Ensemble © Maria-Helena Buckley (Bild honorarfrei)
  • Francesco Nigro, Sae Tamura, Erik Sosa Sánchez © Maria-Helena Buckley (Bild honorarfrei)
  • Ensemble © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpflichtig)
  • Márcio Barros Mota © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpflichtig)
  • Sayaka Wakita, Erik Sosa Sánchez © Maria-Helena Buckley (Bild honorarpflichtig)

Die göttliche Komödie I: INFERNO

Opernhaus

Ballett von Xin Peng Wang
nach Dante Alighieri
Musik von Michael Gordon und Kate Moore

Der Karfreitag des Jahres 1300 ist in die Annalen der Menschheit als jener Tag eingegangen, an dem ein einsamer Mann, über sein verworrenes Leben und die verwirrenden Umstände seiner Zeit grübelnd, eine Reise antritt: In die infernalen Abgründe der Hölle, unter Mühen zum Berg der Läuterung und schließlich in die Gefilde des Himmels.

Dreizehn Jahre arbeitete Dante, aus seiner Heimatstadt Florenz vertrieben, an seinem Monumentalwerk: La Divina Commedia. Wort- wie bildgewaltig beschreibt der Visionär die wahre hinter der scheinbaren Welt. Kein anderes literarisches Werk hat unsere Vorstellung von Schuld und Verdammnis, Sühne und Vergebung, Erkenntnis und Erlösung nachhaltiger geprägt.

2018 beginnt Dortmunds Ballettdirektor seine künstlerische Auseinandersetzung mit dieser vielschichtigen Endzeitvision, die 2021, dem 700. Todesjahr Dantes, ihren Abschluss finden wird: „Auch wir irren durch einen ausweglosen Wald. Wohin sollen wir uns wenden?

Im Geist Dantes entwirft Xin Peng Wang zur vitalen Musik des preisgekrönten amerikanischen Komponisten Michael Gordon tiefenscharfe Bilder, die die Sprengkraft des Epos auf die Bühne des Dortmunder Opernhauses transferieren: „Auf dem Weg ins Paradies sind wir uns die Hölle schuldig!

Pressestimmen

„Lacarra ist so etwas wie die neue Margot Fonteyn aus Dortmund. Stupende Technik, absolut beflügelnd für ihre jeweils jüngeren Partner, selbst aber stets die personifizierte Contenance. Mehr Luft und Licht als Leib eben und als eine pure Imagination taucht Lacarra im Gewand einer Botticelli-Schönheit nun immer mal wieder auf, wie eine Trost-Vision für den höllisch gebeutelten Dante. Die gemeinsamen ‚Pas de deux‘ mit makellosen Hebefiguren zählen zu den choreografisch raffiniertesten Momenten dieses Inferno-Trips, der für den Chinesen Wang vor allem ein Kollektiv-Event ist, für das er sein Ensemble mit dem NRW-Junior-Ballett zur gewaltigen Menschenmasse fusioniert. (...)
Kostümdesigner Bernd Skodzig hat sich mal wieder selbst übertroffen und hautenge Ganzkörpertrikots entworfen, für die er vorher offenbar nochmal durchs Köperwelten-Kabinett von Menschenpräparator Gunther von Hagens spaziert ist.“
Deutschlandfunk

„Wenn das die Hölle ist, dann sollte man sich die eine oder andere Sünde erlauben, um das Spektakel einmal hautnah mitzuerleben. Schaurig-schön, wie eine Fahrt mit der Geisterbahn, so ist das Inferno von Choreograf Xin Peng Wang. (...) Die Beatrice von Lucia Lacarra schwebt als Botticelli-Schönheit in die Arme des schwerverliebten Dante von Tänzer Javier Cacheiro Alemán. Ganz im Sinne des Dichters ist es nun wieder die Frau, die ihren romantisch leidenden Dante zu neuen Wagnissen motiviert. Wie ein Wesen aus Licht und Luft zwirbelt Alemán seine Partnerin Lacarra um sich herum. Die ‚Pas de deux‘ der beiden zählen zu den raffiniertesten Passagen des Abends. Zu ihnen gesellt sich Tänzer Dustin True als Vergil. Kalt überheblich wie Morpheus zu Neo im Kino-Blockbuster Matrix, so zeigt dieser Dortmunder Vergil dem Dante die grausame Wahrheit einer verkommenen Menschheit und saust dabei mit lässigen Sprüngen durch die Kreise dieser Hölle, bis die am Ende abrupt mit einem lauten Knall in nachtschwarzer Dunkelheit verschwindet. Rettung und Reinigung müssen bis nächstes Jahr warten. Ein echter Cliffhanger, für ein nach dieser Tanz-‚Tour des forces‘ unerlöstes, erschöpftes Ballettpublikum.“
WDR 5 Scala

„Packendes Tanztheater, noch mehr Gesamtkunstwerk als Wangs frühere Ballette, ist das Furioso der 30 Wesen in Kostümen der nackten, geschundenen Körper (Bernd Skodzig). Es zeigt Ballett aus einer anderen Welt – mit Drehungen und Bewegungen, wie man sie kaum gesehen hat, getanzt mit Leidenschaft, Virtuosität, Akrobatik und Intensität, die Tänzer und Publikum an Grenzen bringt. Unbedingt anschauen, so einen intensiven Tanzabend bekommt man nicht oft zu sehen.“
Ruhr Nachrichten

„Erste Ballett-Garde ist hier zu erleben: Als Lichtgestalten in Weiß eilen Javier Cacheiro Alemán (Dante) und Lucia Lacarra (Beatrice), kämpfen gegen quälende Geister, faszinieren in schwerelosen Pas-de-deux, in denen die grazile Primaballerina Lacarra wie ein Wesen aus einer Welt erscheint, in der die Regeln der Schwerkraft außer Kraft gesetzt sind. Wangs Ballett Dortmund zeigt sich mit dem bejubelten ersten Dante-Abend auf der Höhe der Zeit. Es besticht durch die Tänzer, deren Zahl sich in kommenden Jahren dank geschickten Managements und Finanzspritzen (auch des Landes) noch erhöhen wird.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Inferno wurde bei der Premiere in der Dortmunder Oper bejubelt, vor allem wegen des Ensembles, das eine 75-minütige Tour de force absolviert. Die Choreografie Wangs fusioniert bravourös Neoklassik und Modern Dance, angereichert mit Tanztheater und Akrobatik. Weit und breit keine Spitzenschuhe. „Inferno“ lebt von einer Vielfalt sich bewegender Körper. Mehrfach lässt Wang eine Sequenz mal von Männern, mal von Frauen wiederholen und kostet die Spannung aus, die der Auftritt unterschiedlicher Körper den Schritten verleiht. Was für ein Abend. Man darf gespannt sein, wie Wang nach diesem Gruppenabend mit Dame seinen Blick auf seine Figuren schärft: im Fegefeuer 2019.“
Westfälischer Anzeiger

Kommentare

Elke Godau, 26. Oktober 2018
Schon der Einblick in die Probe war gigantisch. Unbedingt sehenswert.
E.B., 29. Oktober 2018
Wieso finde ich keinen Trailer zu diesem Ballett?
Marketing/Theater Dortmund, 29. Oktober 2018
Sehr geehrter Herr oder Frau E.B., das Ballett INFERNO feiert erst am kommenden Samstag, den 3.11. seine Premiere. Trailer zu unseren Produktionen werden erst nach der jeweiligen Premiere erstellt. Beste Grüße, C. Bender (Marketing)
P.B . , 31. Oktober 2018
Ich habe zufällig neulich bei einem Feuerwehralarm einige Tänzer / Tänzerinnen vor dem Opernhaus in Kostüm und Maske stehen sehen — es sah einfach unglaublich aus — ich habe noch nie so schrecklich schöne Höllenwesen gesehen ...es war wirklich MAGIC ...ich will unbedingt in die Vorstellung „ — wohl der gleiche Kostümbildner wie bei Faust 1 und 2 — das war genial — Kult — war mit meinen Freunden 6 mal drin wegen der wahnsinnigen Walpurgissnacht — irre Kostüme waren dass — kommt dass nochmal ?
T.H., 01. November 2018
Die Kostüme von Faust 1 u Faust 2 waren von dem Kostümbildner Bernd Skodzig.Ich kenne viele seiner wunderbaren Ausdtattungen für Ballett , Tanz und Oper aus Berlin, vin der Pariser Oper , dem Opetnhaus Amsterdam und von der Scala in Mailand für Sasha Waltz und Peter Musdbach. Er ist wirklich ein Kostüm Zauberer und es scheint ihm gegeben , dass poetische und schöne auf kunstvollste Art mit dem abgründig Schrecklichen zu erschaffen . Es grenzt an Zauberei ...ich bin sehr begeistert , dass die Oper Dortmund Ihn für dieses Werk verpflichtet hat .Ich bin sehr gespannt auf den Abend und freue mich auch Xin Peng Wangs neue Tanz Kreation . .
Ina , 11. November 2018
11.11.18 Mein erstes Ballett: „Inferno!“ .... Laut? Tinnitus? 75 Minuten? Wer hat diese Kritik verfasst?? Absolut begeistert, absolut begeisternd! Wo bekomm ich ein Abo..... was habt ihr nur mit mir gemacht.....danke für dieses Erlebnis!
Alexander S., 13. November 2018
Ich war total begeistert und hätte selbst gerne in dieser sexy Hölle als rotes Höllenwesen mitgemacht .Der Abend ist magisch , die Musik unkonventionell und die Bilder der Höllentruppe in ihren sexy Trikots atembraubend — die Primaballerina war leicht und schwebend wie ein Egel und die Hölle düster und schwer ...aber auch enorm schön ...Visuell ein Hammer !!!!! Bravo ! Bravo ! Bravo ! Ich gehe mit meiner Familie noch einmal in eine weitere Vorstellung . Danke Xin Peng Wang — tolle Truppe — wahnsinnig toller Look ! Ein Gesamtkunstwerk
A.K., 14. November 2018
Wir waren in der Premiere und wussten nicht was auf uns zukommt. DER ABEND IST PHANTASTISCH Wir werden uns den Abend noch einmal mit Freunden ansehen bei einer der kommenden Vorstellungen . Tänzerisch und Ästhetisch sehr hochwertig ....Visionen waren dass ...fast wie ein böser aber auch anregender Traum . Moderne Musik ist nicht unbedingt unser Genre , aber in dieser Kombination war es eine Entdeckung für uns . SEHR EMPFEHLENSWERT !
H. H., 25. November 2018
Es war sicher künstlerisch wertvoll und die Tänzer waren super! Aber die Musik war die Hölle. Ganz so exakt hätte man die Hölle vielleicht nicht nachbilden müssen. Ich bin sehr lange Abobesitzer, aber so langsam übersteigt es leider mein Kunstverständnis.
Ballett Dortmund, 28. November 2018
Liebe Besucherin, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Seit vielen Jahren ist es ein Anliegen von Ballettdirektor Xin Peng Wang und Chefdramaturg Christian Baier neue Stoffe und Komponisten für die Bühne zu entdecken. In diesem Fall, Dantes "Göttlicher Komödie", wurde für den ersten Teil mit Musik von Michael Gordon sicherlich eine musikalische Vorlage gewählt die herausfordert, vielleicht auch überfordert, aber gleichzeitig auch thematisch und atmosphärisch einen Sog in den ersten Teil der Trilogie, dem Inferno, entfacht. Im zweiten Teil, dem "Purgatorio" und im dritten Teil "Paradiso" wird es musikalisch einen großen Kontrast geben - alle drei Teile sollen schließlich an einem Abend vereint werden. Wir möchten Sie ermuntern diese emotional fordernde, aber im Verlauf läuternde und erlösende Reise mit uns anzutreten und hoffen Sie auch zukünftig als treue Abonnentin in unseren Balletten begrüßen zu dürfen. Zur Abwechslung werden Sie auf unserem Spielplan auch immer Positionen wie "Schwanensee", die Internationale Ballettgala oder "Rachmaninow/Tschaikowsky" finden. Mit herzlichen Grüßen aus dem Theater, Ihre Ballettdirektion
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11. November 2018

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 19:15 Uhr

Einführung: 17:15 Uhr

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