• Visionen - Ballett
    Visionen - Ballett © Piotr Gregorowicz
  • Teaser zu Visionen
    Teaser zu Visionen © Piotr Gregorowicz
  • SHE WORE RED; Jelena-Ana Stupar, Compagnie © Bettina Stöß (Bild honorarfrei)
  • SHE WORE RED; Sae Tamura, Compagnie © Bettina Stöß (Bild honorpflichtig)
  • SHE WORE RED; Javier Cacheiro Alemán, Jelena-Ana Stupar © Bettina Stöß (Bild honorarpflichtig)
  • KINTSUKUROI; Sae Tamura, Javier Cacheiro Alemán © Bettina Stöß (Bild honorarfrei)
  • KINTSUKUROI; Compagnie © Bettina Stöß (Bild honorarpflichtig)
  • KINTSUKUROI; Stephanine Ricciardi, Compagnie © Bettina Stöß (Bild honorpflichtig)
  • MOTO PERPETUO; Francesco Nigro, Matheus Vaz, Manuela Souza, Simon Jones © Bettina Stöß (Bild honorarfrei)
  • MOTO PERPETUO; Francesco Nigro © Bettina Stöß (Bild honorarpflichtig)
  • MOTO PERPETUO; Compagnie © Bettina Stöß (Bild honorarpflichtig)

Visionen – Lee, Godani, Kuindersma

Opernhaus

Choreografien von Douglas Lee, Jacopo Godani und Wubkje Kuindersma
Musik von Bernard Herrmann, 48nord, Michael Gordon und Peter Gregson

Freunde kommen immer wieder! – Drei Künstler kehren in die Ruhr-Metropole zurück. Alle drei sind dem Publikum bestens bekannt.

Douglas Lee beeindruckte 2013 das Dortmunder Publikum mit seiner Kreation PianoPiece und brachte das Ballett Dortmund zum vital-energetischen Leuchten.

Jacopo Godani, durch seine enge Zusammenarbeit mit dem Tanz-Visionär William Forsythe nunmehriger Leiter der aufsehenerregenden Dresden-Frankfurt-Dance-Company, hat mit Versus Standard einen bleibenden Eindruck in Dortmund hinterlassen.

Wubkje Kuindersma, künstlerisch an der Rotterdam Dance Academy „aufgewachsen”, durch Engagements am Danish Dance Theatre, dem Gulbenkian Ballet, Random Dance, Djazzex und am Nürnberger Ballett etabliert, präsentierte sich erstmals bei einer Dortmunder Ballettgala 2017 mit einem künstlerischer Drahtseilakt zwischen Brillanz, Bravour und Poesie.

Drei Künstler – drei Visionen zeitgenössischer wie zeitgemäßer Tanzkunst. Drei Herausforderungen, sich der Gegenwart in ihrer Vielfalt zu stellen. Drei Hoffnungen auf ein bewegendes wie bewegtes Morgen!“ (Xin Peng Wang)

Besetzung

Pressestimmen

„Gerade das Ballett lebt von Visionen, von neuen Ideen, die das Tanztheater der Zukunft spannend machen. Drei solcher choreografischer Visionen hat das Dortmunder Ballett zu einem Dreierabend mit zwei Uraufführungen und einer Dortmunder Erstaufführung zusammengefügt. Eine umjubelte Premiere feierte der Abend am Samstag im Dortmunder Opernhaus.“
„Drei stilistisch höchst unterschiedliche 25-Minüter werden von zwei Pausen getrennt: Das Rotkäppchen (She Wore Red) von Douglas Lee ist eine atmosphärisch ganz starke und wunderbar poetische Choreografie. Moto Perpetuo von Jacopo Godani am Schluss ist ein virtuoses Ballettfest – Tanz pur auf einer schwarzen Bühne.“
„Dazwischen steht Kintsukuroi von Wubkje Kuindersma, endlich mal eine Frau unter den Starchoreografen. Ihr Ballett, das nach einer japanischen Porzellanreparaturtechnik benannt ist, ist das abstrakteste Stück des Abends, zugleich das optisch prächtigste. In goldenen Kostümen tanzt die Compagnie vor einem schwarzen Vorhang mit goldenem Riss.“
„Jelena-Ana Stupar tanzt das einsame Mädchen in Rot mit viel kindlichem, neugierigen Charme, Javier Cacheiro Alemán ist der einsame Wolf im Rudel von acht Wölfen, die mit Masken durch den Wald tanzen. Am Schluss verzaubert Lee im Pas-de-deux von Rotkäppchen und dem Wolf im Schnee mit einer ganz wunderbaren, märchenhaften Poesie.“
„Ein Bewegungsfeuerwerk zündet Jacopo Godani in seinem Moto Perpetuo. Mit großer Präzision getanzt sind die originellen Schrittfolgen und die Wechsel zwischen rasantem Tanz der Compagnie und solistischen Einlagen, wischen akrobatischem modernem Tanz und Elementen des klassischen Spitzentanzes. Viel Energie und Lust am Tanz vermittelt diese letzte der drei Visionen vom Tanz der  Zukunft. Großer Jubel für drei originelle Tanzstücke.“
Ruhr Nachrichten

„Aus der klassisch wie modern perfekt tanzenden Kompanie ragen in diesem Stück exquisite Solisten heraus, etwa Jelena-Ana Stupar in der Titelrolle (als kantiges, dann wieder schwebendes Mädchen in Knallrot), Javier Cacheiro Alemán (als geschmeidig eleganter Wolf mit magischer Bühnenpräsenz) oder Sae Tamura (als Großmutter, die wie ein ferngesteuertes Wesen umherirrt). Alle bewegen sich wie aufrecht gehende Menschen. Nur in wenigen Momenten mutieren sie zu Tieren – dann halten sie sich eine Wolfsmaske vors Gesicht. Die Vision vom Menschen, der sich in einen Wolf verwandeln kann, wird unterstützt durch schwerelos schwebende Chill-Musik von Bernhard Herrmann.“
„Das elektrisierende Opus Moto Perpetuo wurde mit frenetischen Ovationen gefeiert. Choreograph Jacopo Godani wandelt mit mechanischem Peitschen der Gliedmaßen auf den Spuren von William Forsythe, dessen Kompanie Godani heute leitet. Den schroffen metallischen Neorock der Formation 48nord Sound setzt der italienische Choreograph in Tanz pur um, verzichtet auf Requisiten und fordert von den Athleten in durchsichtigen Netz-Trikots extreme Dehnungen, blitzschnelle Hebungen und Drehungen. Die Vision: Körper, die sich wie Maschinen bewegen und ihren Sex-Appeal nicht verlieren, zumal wenn sie, ähnlich wie in Techno-Diskotheken, unterstützt werden von Licht-Schlägen in kurzen Takten.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Kintsukuroi heißt das Stück der Niederländerin Wubkje Kuindersma und das Wort bezeichnet eine japanische Tradition, bei der zerbrochene Keramik mit Goldlack geklebt wird: Erst was defekt war, wird wirklich kostbar. Eine Idee, die sich problemlos aufs beschädigte Menschendasein übertragen lässt. Und von der Veredelung durch Schmerz, von den Narben, die uns reicher machen, will wohl auch Kuindersma in ihrem zweiteiligen Ballett erzählen“
„Gemeinsam schnurrt das Ensemble so präzise durch die anspruchsvolle Choreografie, wie die Schräubchen und Rädchen einer Perpetuum mobile – Maschine. Ein Schlusstrumpf, der einfach nur die Lust am Tanz feiert. Unendliches Ballett, unendlicher Spaß.“
WDR 5 Scala

Kommentare

Matthias Schlensker, 10. März 2019
Wer dazu bereit ist, neuartige Bilder in sich aufzunehmen, die eigene Phantasie durch sie anregen zu lassen und sich so um eigenes inneres Erleben zu bereichern, ist sicher von diesem Abend mehr als begeistert. Zunächst geht es um die Umsetzung der Geschichte vom Rotkäppchen, deren eindrucksvolle Bilder dem Betrachter noch unbekannte Assoziationen öffnen und deren überraschender Schlusspunkt den Weg zu neuem Selbstverständnis bahnt. Dann wird das Publikum durch die metaphorische Geschichte von der Veredelung der vermeintlichen Traumatisierung zutiefst ergriffen und zu Tränen gerührt. Schließlich schafft die Dynamik, die den Tänzern in der Auflösung der gezeigten Figuren allerhöchstes Können abverlangt, eine Faszination, in der zugleich der Schrecken über die Unerbittlichkeit des Geschehens mitschwingt, deren Spannung dann zum Schluss über die gezeigte geometrisch orientierte Ästhetik gezielt verarbeitet und abgebaut wird. Perfekt getanzt, gekonnt umgesetzt, visionär in die Wege geleitet, gebührt allen Beteiligten höchstes Lob für dieses noch lange in den Betrachtern wirkende eindrucksvolle Erlebnis.
Felicitas Bachmann, 27. März 2019
Absolut phantastisch, eine unglaubliche Ensembleleistung und drei tolle, ganz unterschiedliche Stücke. Einmal sehen reicht kaum aus!
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27. März 2019

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 21:45 Uhr

Einführung: 18:45 Uhr

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