• Das Land des Lächelns - Oper
    Das Land des Lächelns - Oper © trailerworks.de
  • Fritz Steinbacher (Graf Gustav von Pottenstein), Irina Simmes (Lisa), Ensemble © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Martin Piskorski (Prinz Sou-Chong), Ensemble © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Irina Simmes (Lisa) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Martin Piskorski (Prinz Sou-Choung), Irina Simmes (Lisa) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Fritz Steinbacher (Graf Gustav von Pottenstein), Anna Sohn (Mi) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Martin Piskorski (Prinz Sou-Chong) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Martin Piskorski (Prinz Sou-Chong), Ensemble © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarfrei)
  • Fritz Steinbacher (Graf Gustav von Pottenstein), Irina Simmes (Lisa) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Anna Sohn (Mi) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)
  • Martin Piskorski (Prinz Sou-Chong), Irina Simmes (Lisa) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)

Das Land des Lächelns

Opernhaus

Romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár
Libretto von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda
In deutscher Sprache

Lisa verkehrt als Tochter des Grafen Lichtenfels in der besseren Wiener Gesellschaft und hat dort den chinesischen Diplomaten Prinz Sou-Chong kennengelernt. Seine exotische Aura und sein ungewohnt zurückhaltendes Wesen beeindrucken sie weit mehr als das offensive Flirten der anderen Männer – allen voran Gustl. Als Sou Chong in seine Heimat zurückbeordert wird, fährt Lisa entgegen aller Warnungen mit ihm. Im fernen Land des Lächelns begegnen ihr unerwartete Sitten und Bräuche: Sou-Chong ist es in seiner Position verboten, die Ehe mit einer europäischen Frau einzugehen – traditionell muss er vier Chinesinnen heiraten. Lisa ist tief gekränkt, desillusioniert und will das verhasste Land möglichst schnell verlassen. Da macht sich die Hartnäckigkeit Gustls bezahlt, der sich nach China versetzen ließ, um seiner Angebeteten nahe zu sein. Seine Affäre mit Mi, der selbstbewussten Schwester Sou-Chongs, war nur von kurzer Dauer. Jetzt setzt er alles daran, Lisa trotz Sou-Chongs wütendem Protest aus ihrem Unglück zu befreien.

Die Liebe zwischen Mann und Frau ist schon eine Herausforderung an sich, doch kommen auch noch kulturelle Gegensätze dazu, so kann sie zu einer turbulenten Achterbahnfahrt mit ungewissem Ausgang werden. Franz Lehár fand in diesem Konflikt aus aufregender Exotik, sehnsüchtiger Erotik, großen Gefühlen und tiefer Melancholie das perfekte Sujet für eine seiner berühmtesten Operetten. Die Musik ist mal schwelgerisch-geschmeidig, mal voller Pep.

Der Wiener Regisseur Thomas Enzinger versteht es, mit Geschick und Verstand den Charme des komischen Genres heraus zu kitzeln. Als Intendant des Lehár-Festivals Bad Ischl ist er ein Spezialist für temporeiche Operetten und bekannt für seine pointierten Regiearbeiten, wie er sie mit Roxy und ihr Wunderteam sowie Die Blume von Hawaii auch in Dortmund bereits präsentierte.

Besetzung

  • Lisa: Ruth Theresa Fiedler
  • Prinz Sou-Chong: Martin Piskorski
  • Mi: Anna Sohn
  • Graf Gustav von Pottenstein: Fritz Steinbacher
  • Tschang: Hiroyuki Inoue
  • Graf Ferdinand Lichtenfels: Georg Kirketerp
  • Exzellenz Hardegg: Johanna Schoppa
  • Ein alter Diener: Christian Pienaar
  • TänzerInnen: Nicole Eckenigk, Nathalie Gehrmann, Roberto Junior, Josefine Patzelt, André Regazzoni
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern
  • Mit dem: Chor der Oper Dortmund

Pressestimmen

„Einen großartigen Prinzen hat die Dortmunder Oper mit Martin Piskorski – ein Stimmjuwel. Mit einer baritonalen Farbe und sehr lyrisch singt der Österreicher den Sou-Chong und macht mit seinem fein geführten Tenor die berühmte Tauber-Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ und die „Mondnacht im April“ zum Ereignis. Fritz Steinbacher ist als Gustl der als Buffotenor glänzend besetzte zweite Anwärter auf Lisas Liebe. Irina Simmes gab als Lisa ihr Dortmund-Debüt. Wunderbar gelang ihr der Spagat zwischen den Darstellungen von Liebesdramatik und Operetten-Eleganz. Einen strahlend leuchtenden Sopran hat die Sängerin, die in Essen studiert hat und ihre Karriere im Opernstudio am Musiktheater in Gelsenkirchen begonnen hat. Und sie hat auch große schauspielerische Präsenz. Auch für die überaus spielfreudige Anna Sohn als Mi, die weltoffene Schwester des Prinzen, war der Abend ein Debüt als neues Dortmunder Ensemblemitglied. Und eine Mi mit einem so klaren, sicher geführten Sopran ist für jedes Haus ein Glücksfall.
Am Pult der Dortmunder Philharmoniker stand Generalmusikdirektor Gabriel Feltz. Und der stellte mit dem ausgezeichneten Orchester und vortrefflichen Opernchor die Wiener Klang-Welt und die fernöstliche aus China sehr deutlich und effektvoll einander gegenüber. Das sind unterhaltsame zwei Stunden, die nicht nur für Operetten-Fans lohnend sind.“
Ruhr Nachrichten

„Die Pfunde dieser Neuinszenierung sind eine fabelhafte Orchesterleistung und spannende Sänger-Entdeckungen. Dortmunds Philharmoniker erfassen Lehárs wirbelnde Exotismen mit packender Schärfe, mehr noch dokumentiert im Lauf des Abends ihr seidig-elegisches Spiel die feingliedrige Tiefe einer oft unterschätzten Musik. Gabriel Feltz’ Dirigat lässt wenig Zweifel, dass in der Partitur auch ein kleines Brüderchen von Butterfly und Tristan schlummert.
Anna Sohn wertet die kleine Partie der Mi in jeder Hinsicht auf und macht unbedingt Lust auf mehr. Überragend Irina Simmes’ Lisa: ein sinnlich leuchtender Sopran, technisch brillant geführt, die Höhen sind ohne hässliche Schärfen, haben auffällig viel Kraft. Intendant Heribert Germeshausen hat die Sängerin aus Heidelberg mitgebracht. Irina Simmes ist nun fest im Ensemble — man freut sich schon, diese Ausnahmestimme mit Mozart zu hören.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

„Großes Theater: Regisseur Thomas Enzinger und Ausstatter Toto zeigen das Land des Lächelns in imposanter Ausstattung, behalten aber dabei die nötige Distanz, um sich nicht im Kitsch zu verlieren.“
Online Musik Magazin

Kommentare

H.Hübner, 15. April 2019
Das war ein Hochgenuss, Operette die von der ersten bis zur letzten Minute Spass machte, ein glänzend aufgelegtes Orchester, die Musik wurde exelent dargeboten, ein Sängeremsemblem einfach wunderbar, die Ausstattung eine Augenweide. Das Ballett hinreissend, Unbedingt hingehen, nicht verpassen!
Matthias Schlensker, 12. Mai 2019
Kann man hier eigentlich immer noch von "Operette" sprechen? Jedenfalls spiegeln sich in dieser gekonnten Inszenierung die von Franz Lehár eigentlich gehegten Ambitionen eines Opernkomponisten - reizvoll ist hier auch die Gegenüberstellung dieses Werkes mit "Turandot" seines Freundes Puccini, denn klanglich nehmen ja beide auf die "Exotik" Chinas Bezug. Die Dortmunder Inszenierung fasziniert einerseits durch gekonntes künstlerisches und technisches "Handwerk" - dass ich hier die hervorragende Leistung von Irina Simmes besonders hervorhebe, schmälert in keiner Weise die Leistung der anderen ebenso großartigen Beteiligten. Desweiteren fällt man in Dortmund nicht der Versuchung mancher Provinzbühnen anheim, dieses Bühnenwerk um die beim Publikum beliebten schönen Arien herum zu inszenieren und das Geschehen süßlich zu verharmlosen oder zu verniedlichen - hier geht es doch um viel mehr als einzig musikalische Darbietungskunst. Vielmehr wird zunächst die Tragik, die aus menschlichen Abgründen und der Zerrissenheit der Protagonisten entsteht, ehrlich und deutlich herausgearbeitet und weckt beim Publikum Empathie und wirkliche Gefühle. Sodann wird hier aber auch die gesellschaftliche Dimension des Werkes deutlich: Es ist aktueller denn je, denn gerade heute tobt - nicht nur - in unserem Lande die rege Auseinandersetzung zwischen den Anhängern einer offenen und einer geschlossenen Gesellschaft, die durch die Figuren von Schwester und Onkel treffend symbolisiert wird und die Sou-Chong schließlich seelisch zerreißt.
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14. April 2019

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 20:10 Uhr

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