• norway.today - Schauspiel
    norway.today - Schauspiel © Mario Simon
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Frieder Langenberg © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Zelt © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova © Edi Szekely
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger © Edi Szekely

norway.today

Studio (Schauspielhaus)

von Igor Bauersima

„Ein existenzielles Kammerspiel erster Güte!“ (WDR 5)

In einem Chatroom treffen Julie und August aufeinander. Sie möchte sich demnächst das Leben nehmen und sucht dafür Mitstreiter, er ist von der Scheinheiligkeit des Alltags angewidert und sagt fest entschlossen zu. Gemeinsam verabreden sie Datum und Schauplatz ihres Todes: Der Preikestolen-Felsen am norwegischen Lyse-Fjord, ein 604 Meter tiefer Sturz ins Bodenlose.


Doch während die beiden am Abgrund ihr Zelt für die letzte Nacht aufschlagen, mogelt sich das Leben in ihren Plan hinein: Julie und August lernen sich besser kennen, kommen sich näher und sind überrascht. Überrascht von den Nordlichtern, der Tiefe der Schlucht - und überrascht von ihren eigenen Gefühlen. Was als Feier des Todes begann, scheint sich unmerklich in ein Plädoyer für das Weiterleben zu entwickeln.

Das Stück norway.today des Schweizer Dramatikers Igor Bauersima ist zu einem wahren Theaterklassiker der Gegenwart avanciert. Mit einer so humorvollen wie tiefgründigen Sprache lässt Bauersima seine zwei Figuren auf dem schmalen Grat zwischen Todessehnsucht und jugendlicher Lust aufs Leben balancieren. Seit seiner Uraufführung im Jahr 2000 sind aus den Computer- Chatrooms Apps und Messenger geworden, doch die Fragen bleiben dieselben: Was für ein Bild wollen wir vor anderen von uns abgeben? Was sind echte Gefühle, welche sind virtuell? Und wofür lohnt es sich zu leben?

Besetzung

Pressestimmen

„Regisseur Frank Genser gibt seinen beiden Darstellern genug Raum sich zu entfalten und sie danken es ihm mit einem engagierten Spiel. Die Bühne ist minimalistisch, der Felsen durch eine Kante angedeutet. Ein Zelt für die Nacht zwei Kleiderständer zum Umziehen, das ist alles, was das Stück benötigt. Ein intensives Stück nicht nur über das Leben, sondern auch über die postmoderne Wirklichkeit. (...) Daher ist das Stück – nicht nur wegen den tollen Schauspielern – allen Altersklassen zu empfehlen!“
ars tremonia

„Schauspieler Frank Genser, Dortmunder Ensemble-Mitglied, hat mit dem Stück sein Regie-Debüt gegeben. Er setzt vor allem auf seine zwei Mimen, die es verstehen, den humorvollen Text über die Rampe zu bringen. Eine Entdeckung ist der Grazer Schauspielstudent Frieder Langenberger, dem es glänzend gelingt, mit Stimmspiel, Mimik und Gestik Augusts Gefühls-Wirrwarr zu verkörpern.“
Ruhr Nachrichten

„Frank Genser setzt auf die Enge des Raums im Studio des Theaters. Hier können die vom Leben enttäuschte Julie und der bisher nur Leere empfindende August in den hautnahen Clinch der Argumente gehen. (...) Genser forciert die Handlung deutlich, was dem Zwei-Personen-Stück nur guttut. Vor allem die Entdeckung des gegenseitigen Körpers und der aufkeimenden Liebe kommen bei Gensers Einrichtung wunderbar zur Geltung. (...) Langer, herzlicher Applaus, vor allem für die beiden starken Schauspieler!“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

norway.today handelt vom Erwachsenwerden. Julies Weltüberdruss trifft auf das Entfremdungsgefühl von August. Und zusammen entdecken sie erst das Polarlicht, dann weitere Dinge, die interessanter sind als der Kick der letzten zehn Sekunden vor dem Aufschlag. Obwohl das Thema so düster daherkommt, schrieb Bauersima eine Komödie. Es ist ja schon herrlich absurd, wenn die beiden ihre letzte Reise planen, als wären sie die fünf Freunde von Enid Blyton, mit belegten Broten und warmer Kleidung.
Gensers Inszenierung arbeitet diese Komik schön heraus. Die Bühne im Studio ist fast leer. Ausstatterin Ann Heine hat an die Seiten Kleiderständer platziert, und an die Wände werden Videobilder projiziert, die Sinelnikova und Frieder Langenberger beim Spielen aufnehmen. Es gibt reizvolle Bilder, wenn die Darsteller sich vor der Projektion filmen und das Abbild zum vielfachen visuellen Echo wird, und vor dieser Künstlichkeit berührt das natürliche Spiel der beiden.“
Westfälischer Anzeiger

„Frieder Langenberger zeigt August erst etwas eckig-zurückhaltend, dann widerständig aufgeweckt. Die klassische Rollenverteilung ist umgedreht - Julie führt, ist entschlossener, bewusster. Alexandra Sinelnikova gibt dabei eine großartige Partie - hochpräsent, mit und ohne Text. norway.today ist ein mutmachender Abend, in dem das Gefühl von Sinnlosigkeit und Langeweile fast unmerklich in Melancholie und Lebenslust überfließt. Ein existenzielles Kammerspiel erster Güte!“
WDR 5 Scala

  • norway.today - Schauspiel
    norway.today - Schauspiel
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Frieder Langenberg
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Frieder Langenberger
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Zelt
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Frieder Langenberger, Alexandra Sinelnikova
  • Alexandra Sinelnikova, Frieder Langenberger
  • Kalender
  • Erinnerung
  • Weitersagen
  • Twitter
  • Facebook

02. Februar 2019

Beginn: 20:00 Uhr

ENDE: 21:20 Uhr

Einführung: 19:30 Uhr

Studio (Schauspielhaus)

Weitere Termine Folgen

Sponsoren

Förderer

Partner

Navigationsleiste

Hier können Sie Ihre Suche verfeinern.
Probieren Sie es aus! Klicken Sie einfach auf diesen Pfeil, um sich weitere Filtermöglichkeiten anzeigen zu lassen.
Durch Ihre Auswahl erhalten Sie Informationen zum Theater Dortmund, dessen Programm, den engagierten Künstlern und unseren Services
Hier können Sie die Anzeige der Internetseite Ihren speziellen Bedürfnissen anpassen. So können Sie die Schriftgröße anpassen und auf eine kontraststärkere Ansicht umschalten.
Ihre zentrale Anlaufstelle für sämtliche spielzeitbezogenen Informationen, unserem Programm, dem Ensemble aller künstlerischen Sparten und unserem Angebot vom Einzelkartenkauf bis hin zum Abonnement. Sie wählen die Sparte aus, die Sie im Besonderen interessiert und holen sich entweder spielzeitbezogen Informationen zu den Premieren, Wiederaufnahmen, Extras (Sonderveranstaltungen), dem Ensemble oder Abonnements oder springen direkt ins Programm des aktuellen Monats, der Woche oder genau dem Tag, an dem Sie uns besuchen möchten. Und zur Not setzen Sie Ihre Auswahl zurück und finden neue Inhalte.
Immer im Blick haben Sie unsere Kontaktmöglichkeiten für alle Ihre Fragen und Wünsche.
Das Theater Dortmund immer ganz nah - für Sie und mit Ihnen.