• Marlena Keil © Birgit Hupfeld
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Zerline

Studio (Schauspielhaus)

Erzählung aus dem Roman „Die Schuldlosen“ von Hermann Broch

Ein Sonntagnachmittag: Die Magd Zerline hält Rückschau auf ihr Leben, das sie im Dienst einer Baronin verbracht hat: eine Lebensbeichte voller Sehnsucht nach einer erfüllten Liebe, die sie glaubte, im Liebhaber ihrer Herrschaft zu finden. Sehnsucht, Begehren und Schmerz mischen sich mit Neid, Stolz und Heimtücke an diesem sommerlichen Nachmittag, der zuletzt im Anzetteln eines Mordprozesses gipfelt. Eine der größten Liebesgeschichten, so Hannah Arendt, wird gespielt von Marlena Keil.

Besetzung

  • Regie: Matthias Rippert
  • Bühne: Marlena Keil, Matthias Rippert
  • Kostüme: Katja Neubauer
  • Mitarbeit Bühne und Kostüme: Yaroslava Sydorenko
  • Licht: Stefan Gimbel
  • Regieassistenz: Laura N. Junghanns, Péter Sanyó
  • Inspizienz: Ralf Kubik
  • Soufflage: Ruth Ziegler

Pressestimmen

„Eine emotionale Achterbahnfahrt bringt Marlena Keil mit dem berührenden Solo Zerline nach dem Roman Die Schuldlosen von Hermann Broch auf die Studio-Bühne des Schauspielhauses. (…) An einem Sonntagnachmittag legt die Magd Zerline ihre Lebensbeichte ab. Die Einführung erfolgt als Prosa-Text, und als das Saallicht erlischt, lässt Marlena Keil die junge Dienstmagd aus den 1930er-Jahren aufleben und ihre Liebesgeschichte mit dem Liebhaber ihrer Herrin erzählen. (…) Diese Zerline ist keine verschüchterte Magd, denn sie weiß zu intrigieren, zettelt gar einen Mordprozess gegen ihren Geliebten an. Und so mischen sich in die Erzählung von der großen Liebe immer wieder Töne von Neid und Boshaftigkeit, Stolz und Schmerz – und diese Gefühlspalette spiegelt sich in Marlena Keils Mimik und Stimme trefflich wider. (…) Ein sehenswerter Solo-Abend. 
Ruhr Nachrichten

„Der Abend ist auch Virtuosenstück, eine Demonstration von Keils beträchtlicher Kunst, sich die widerspruchsvolle Figur anzueignen, sie in vielen Nuancen auszumalen. (…) Keil breitet so etwas wie einen Musterkoffer der Emotionen aus. Mit welcher Häme sie ihren Triumph unterfüttert, dass sie Sex mit Herrn von Juna hat und ihre Herrin nicht. Wie sie sich entrüstet über die geheimen Liebesbriefe, die sie abfängt und mit Wasserdampf öffnet, und wenn sie spöttisch eine Epistel vorträgt, dann trippelt sie dazu in schwarzen Dessous parodistische Tanzschritte. Von einem Satz auf den anderen schaltet sie das Gefühlsklima komplett um, resigniert, weil an sie kein romantisches Schreiben kommt, und trumpft dann auf, als es dann doch eintrifft. Wenn sie den ‚Seelenlärm‘ ihrer Herrin attackiert, hebt sich ihre Stimme zum Wutschrei. Und in den Momenten, da sie von Enttäuschungen spricht, da lässt sie ihre Augen tränenfeucht werden. Dieses gut einstündige Solo, so intensiv, sinnlich und voller Stimmungsumschwünge, ist mehr als nur eine Talentprobe.“
Westfälischer Anzeiger

„Eine Paraderolle für die junge Schauspielerin, die mit ihrer starken Präsenz das Publikum beeindruckte.“
Ars Tremonia

Kommentare

Andreas Schröter, 17. Juni 2018
Freitag im Schauspielstudio habe ich Marlena Keil in ihrer Solorolle „Zerline“ bewundert. Der einstündige Monolog einer Magd, die sich auf eine Affäre mit dem Liebhaber ihrer Dienstherrin einlässt, bietet eine emotionale Achterbahnfahrt, in der Gefühle wie Verliebtheit, Hass, Heimtücke, sexuelle Begierde und noch einiges mehr Platz haben. Für eine Schauspielerin bietet dieses Stück die Möglichkeit, die ganz Bandbreite ihres Könnens zu zeigen. Und die schauspielerisch hochveranlagte Marlena Keil nutzt diese Möglichkeit ausgiebig. Eine höchst unterhaltsame kleine Produktion, in der der Kopf eines Elches an der Wand und ein Rollkoffer das ganze Bühnenbild bilden.
  • Marlena Keil
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09. November 2018

Beginn: 20:00 Uhr

ENDE: 21:10 Uhr

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