• Mittsommernachtstraum - Ballett
    Mittsommernachtstraum - Ballett © Ballett Dortmund
  • Corps de ballet © Leszek Januszewski, (Bild honorarfrei)
  • Corps de ballet © Leszek Januszewski, (Bild honorarpflichtig)
  • Hannah Tolf, Daria Suzi, Francesco Nigro  © Leszek Januszewski, (Bild honorarfrei)
  • Corps de ballet © Leszek Januszewski, (Bild honorarfrei)
  • Leonardo Cheng, Márcio Barros Mota (Kopflose Männer), Corps de ballet © Leszek Januszewski, (Bild honorarpflichtig)
  • Corps de ballet © Leszek Januszewski, (Bild honorarpflichtig)

Ein Mittsommernachtstraum

Opernhaus

Ballett von Alexander Ekman. Musik von Mikael Karlsson

„Ein großartiges Fest des Tanzes, wie man es nicht zu träumen wagt!“ (Chicago News)

Alexander Ekman, international renommierter Starchoreograf und dem Dortmunder Publikum kein Unbekannter, hat sich von den Bräuchen und Riten seiner nordischen Heimat zu einer weltweit gefeierten Kreation inspirieren lassen.

Die Uraufführung 2015 am Königlich Schwedischen Ballett in Stockholm war ein Medienereignis. Einer der bekanntesten Komponisten des Landes zauberte eine Musik, die zwischen mythischer Energie und betörender Sinnlichkeit ihresgleichen sucht.

Sommersonnenwende: Die natürliche Sehnsucht des Menschen nach Licht und Sonne verschmilzt mit uralten Mythen und Legenden. In einer Nacht, die der schrankenlosen Liebe vorbehalten ist, wird der Natur, der Vitalität, dem Dasein schlechthin gehuldigt.

Da kann es passieren, dass die Grenze zwischen den Sterblichen und dem Reich des Übernatürlichen durchlässig wird. Und es ist nicht mehr gewiss, ob unsere fantastischen Träume nicht in Wahrheit noch viel fantastischere Wirklichkeiten sind.

Mit Shakespeare als Impulsgeber, dem schwedischen Filmregisseur Ingmar Bergman als poetischen und Federico Fellini als skurril-überbordenden Mentor gelingt Alexander Ekman ein Ballettwunder: Er führt den Tanz zurück zu seinen kultischen und magischen Wurzeln. So wird der Tänzer zu einem Bestandteil einer choreografischen Urlandschaft, in der Menschen und Fabelwesen miteinander in Beziehung treten.

Ein Mittsommernachtstraum – eine Einladung an uns, auf dem schmalen Grat zwischen Realität und Fiktion zum Traumtänzer zu werden und uns in den hellen wie dunklen Sphären unserer Existenz lustvoll zu bewegen.

Pressestimmen

„Das Corps de ballet tanzt im Heu, mit dem Heu, auf Heuballen. Die Choreographie zeigt ein ausgelassenes Spiel, voller Kraft und Energie und Spaß. Gefühle überschlagen sich: Aus übertriebenem Mitgefühl wird ausgelassene Freude, woraus sich Aggression entwickelt, die in anhimmelnde Begeisterung umschlägt. Alexander Ekmans Choreographie zeigt eine enorme Vielfalt innerhalb der Bewegungssprache: Es wird auf Stühlen sitzend getanzt, in scheinbarer Zeitlupe der Raum durchschritten und in kanonhaften Abfolgen auf Spitze getanzt. Oder Ekman lässt die Tänzerinnen und Tänzer, fast wie miteinander verschmolzen, als enge Reihe einen Tausendfüßler bilden. Was zurückbleibt von diesem Abend, ist eine besondere Energie, die vor allem durch die Szenen des Corps de ballet entsteht: Es geht eine starke Kraft von dieser jungen Compagnie aus. Die Zuschauer müssen sich fast ein bisschen zurückhalten. Manch einer oder eine hätte bestimmt gerne den Zuschauersitz verlassen, um mitzufeiern und mitzutanzen. Wer würde nicht gerne eintauchen in die Welt dieser Mittsommernacht?“
Die Deutsche Bühne

„Das Ballett Ein Mittsommernachtstraum von Alexander Ekman ist eine Tanzsensation. Der Starchoreograph hat sie nun mit dem Dortmunder Ballett einstudiert. Die Premiere war ein bildmächtiger, fantastischer Abend. Das Publikum überschüttete das in vielerlei Hinsicht ungewöhnliche Fest des Tanzes mit Ovationen. Die 30 Tänzer der Dortmunder Compagnie und des NRW-Junior-Balletts sind auch Schauspieler und Sänger – und alles drei machen sie fantastisch. Das alles ist mitreißend und lässt staunen.“
Ruhr Nachrichten

„Dortmunds Premierenpublikum feiert enthusiastisch Alexander Ekmans Mittsommernachtstraum. In Stockholm 2015 uraufgeführt, ist diese Performance mit sinnlichen, streckenweise berauschenden Bildern erstmals in Deutschland zu erleben – auf die Bühne gebracht vom Dortmunder Ballett, das Samstag im voll besetzten Opernhaus mit frenetischem Begeisterungssturm gefeiert wurde. Zu den starken Momenten zählt der Slow Pas de Deux von Daria Suzi und Francesco Nigro: ein erotischer Liebestanz auf  dem Boden in Zeitlupen-Tempo. Hier demonstrieren Tanz-Virtuosen und Balance-Künstler, wie sie – auch vier Monate vor der Mittsommernacht – die Fantasie beflügeln. Fazit: eine spektakuläre Bild- und Tanz-Performance!“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Kommentare

Matthias Schlensker, 24. Februar 2020
Dieser Mittsommernachtstraum wird - abseits der eigentlich eher kalten Jahreszeit - zum Traum für alle Zuschauer. Wie so oft im Theater Dortmund, wirken die Bilder in diesen suggestiv und intensiv jenseits der bewussten Rezeption und hinterlassen erlebnishafte Spuren, die alle bereichert aus der Vorstellung gehen lassen und in manchen von ihnen förmlich eine Wiedersehenssucht nach diesem Spektakel auslösen. In der Tat handelt sich hier um deutlich mehr als schiere Performance, nämlich um ein Gesamtkunstwerk, das die einzelnen Dimensionen von Tanz, Akrobatik, Schauspiel und instrumenteller wir gesungener Musik - ein jeder Beteiligter dabei als grandioser Künstler - sprengt, in diesem Sinne auch über die Grenzen einer "klassischen" Ballettaufführung weit hinausgeht, ohne aber jemals auf die Fähigkeiten klassischer Ballettkünstler verzichten zu können: Es ist immer wieder hoch anzuerkennen, wenn die Grenzen einer Kunstsparte nicht lediglich ignoriert oder negiert werden, sondern sich aus ihnen heraus neue Ausdrucksformen entwickeln. Zudem durchzieht dieses Kunstwerk ein schlüssiger Handlungsfaden, in dem sich der zunächst aufgeweckte Protagonist in das rauschende Fest begibt, sich dann komatös berauscht zur Ruhe legt, sich einem surrealen sinnlichen Traum ergibt, aus dem er ein Jahr später wieder geweckt wird. (Man achte auf die in den Übertiteln gezeigten Zeitangaben.) So offenbart sich hier ein perfekt inszeniertes und gespieltes Stück eines - im wahren Sinne des Wortes - Tanz-Theaters.
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28. März 2020

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 21:45 Uhr

Einführung: 18:45 Uhr

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Als „Heu“ in »Ein Mittsommernachtstraum« verwenden wir anti-allergenes Raffia-Bast. Damit auch Tänzer_innen wie Zuschauer_innen, die auf Gräser allergisch reagieren, das Ballett genießen können!

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