• Louisa Stroux, Frank Genser © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser, Louisa Stroux © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser © Birgit Hupfeld
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  • Louisa Stroux © Birgit Hupfeld
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  • Louisa Stroux © Birgit Hupfeld
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Konstellationen

Studio (Schauspielhaus)

von Nick Payne
Aus dem Englischen von Corinna Brocher

Was wäre, wenn wir nach entscheidenden Weggabelungen unseres Lebens die Zeit zurückdrehen könnten? Welche Alternativen hätten wir gehabt? Gibt es mehr als ein Schicksal?

Marianne ist Quantenphysikerin und forscht nach der Existenz paralleler Universen, Roland ist Imker und sieht die Welt mit dem rational-kausalen Blick eines Biologen. Auf einer Grillparty treffen und verlieben sie sich.

Aber nochmal von vorn: Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Auch eine Grillparty gibt es – doch diesmal funkt es nicht.

Aber nochmal von vorn: Konstellationen ist ein Stück für zwei Figuren und Dutzende alternative Schicksale. Wenn Mariannes quantenphysikalische Forschungen stimmen und wir wirklich in einem Multiversum leben, dann existiert jede Möglichkeit, jede Entscheidung, jeder auch nur irgendwie denkbare Verlauf eines Lebens gleichzeitig. Und so führt uns Konstellationen durch den Garten der Pfade, die sich unendlich verzweigen: Mal wird aus der Beziehung von Marianne und Roland nur ein One-Night-Stand, mal ziehen sie zusammen. Mal geht er fremd, mal sie. Mal trennen sie sich, mal bleiben sie sich treu. Gibt es so etwas wie die ideale Konstellation?

Mit Leichtigkeit, Humor und Raffinesse deutet der britische Dramatiker Nick Payne das menschliche Drama um Leben, Liebe und Schicksal neu – und stellt ganz nebenbei jahrhundertealte Erzähltraditionen auf den Kopf!

Besetzung

Pressestimmen

„In Konstellationen macht der britische Dramatiker Nick Payne aus einer Theorie der Quantenmechanik eine Art experimentelles Boulevardtheater. Dabei geht es darum, dass grundsätzlich zwei Zustände eines Elementarteilchens gleichzeitig denkbar sind. Ja oder nein – für den Physiker unentscheidbar. Péter Sanyó inszeniert das Stück im Studio des Theaters Dortmund als kleinteiliges Mosaik aus kurzen Szenen, die schnell aufeinander folgen, getrennt nur durch ein kurzes Kratzgeräusch, als würde ein Tonband zurückgespult. Die Beziehung zwischen Roland und Marianne entwickelt sich nicht linear, sondern wird an immer neuen Entscheidungspunkten aufgefächert. Das hat seinen eigenen Witz, wenn Marianne im einen Moment von ihrem Seitensprung geradezu trotzig erzählt und Roland ziemlich direkt rausschmeißt. Im nächsten Moment tragen sie denselben Text ganz anders vor, da ist sie unsicher und schuldbewusst und man weiß gar nicht, ob sie die Trennung wirklich will. Louisa Stroux und Frank Genser werfen sich in emotionale Wechselbäder der schnellen Szenen, die auf eine Situation die nächste, emotional komplett entgegengesetzte setzen. Mal zärtliche Zweisamkeit, dann wieder schroffe Ablehnung. Mal aggressiver Streit, dann innige Fürsorge. Gut anderthalb Stunden lang wird so zwar nicht erzählt, dass man fest wüsste, was nun aus den beiden wird. Aber man wird durch das furiose Spiel bestens unterhalten.“
Westfälischer Anzeiger

„Jenseits aller vertrackten Physik entpuppen sich die Konstellationen als erfrischend schwungvolle Romanze für ein Liebespaar, das in der Dortmunder Fassung (Regie: Péter Sanyó) im Studio des Schauspiels von Frank Genser und Louisa Stroux gespielt wird. Die beiden sind einfach fabelhaft, da funktioniert die Chemie, da passt jeder Ton, sitzt jede mimische Nuance. Es ist ein Fest, den beiden zuzusehen. Die Dialoge haben Pep und Witz, nichts klingt gestelzt. Intelligentes Theater, mit Herzblut gespielt, witzig und tiefgründig.“
Ruhr Nachrichten

„Frank Genser und Louisa Stroux als Gast laufen sich zu Anfang förmlich warm, um für den nun folgenden Sturzbach der kurzen Dialoge gerüstet zu sein. Ihnen zuzuhören, wie sie von jetzt auf gleich umschalten können, um die vielen unterschiedlichen Pfade ihres Daseins nicht aus den Augen zu verlieren, das ist ein Genuss. Starker Applaus für einen Abend voller Überraschungen.“
Westfälische Allgemeine Zeitung

„Louisa Stroux und Frank Genser überzeugten mit Spielfreude. Die große Herausforderung, sich immer wieder auf neue emotionale Grundsituationen und Stimmungen einzustellen und zu vermitteln, gelang ihnen mit einer Leichtigkeit. Die Vorstellung eines Multiversums, wo jede Möglichkeit, Entscheidung und jeder irgendwie denkbare Verlauf des Lebens gleichzeitig existiert, ist schon spannend und interessant. Gibt es aber eine ideale Konstellation? Diese Frage ist nicht allgemeingültig zu beantworten.“
Ars Tremonia

  • Louisa Stroux, Frank Genser
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09. Februar 2020

Beginn: 18:30 Uhr

Einführung: 18:00 Uhr

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