• Lucian Krasznec (Lukas), Morgan Moody (Simon), Anke Briegel (Hanne) © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anke Briegel (Hanne), Lucian Krasznec (Lukas), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Morgan Moody (Simon), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Lucian Krasznec (Lukas), Anke Briegel (Hanne) © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Damenchor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Morgan Moody (Simon), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anke Briegel (Hanne), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Morgan Moody (Simon; mit Maske), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anke Briegel (Hanne), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anke Briegel (Hanne) © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Chor, Statisterie © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anke Briegel (Hanne), Chor, Statisterie © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anke Briegel (Hanne), Chor © Thomas M. Jauk / Stage Picture

Die Jahreszeiten

Opernhaus Dortmund

Szenisches Oratorium von Joseph Haydn
Text von Gottfried van Swieten nach James Thomson

Die Welt ist im Idealzustand. Der Mensch lebt im Einklang mit der Natur. Der Kreislauf der Jahreszeiten bestimmt den Gang des Lebens, und auch die Zeit, die dem Menschen gegeben ist, misst sich in den Perioden von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Am Anfang steht die Geburt des Frühlings aus Eis und Schnee, am Ende der Schritt aus dem Winter des Lebens in die Ewigkeit. Doch auch die Idealwelt existiert gegen Widerstände. Denn die Natur ist dem Menschen nicht nur wohlgesinnt: Auch wenn ihre Gesetze im Großen die göttliche Ordnung der Welt widerspiegeln, quält sie den Menschen durch Unwetter, Hitze, Frost und widerspenstiges Getier. Damit müssen die Menschen fertig werden. Wehren können sie sich jedoch gegen die Nebenfolgen der Modernisierung, gegen Ungerechtigkeit, Klassengegensätze und die Verweichlichung durch das städtische, naturferne Leben. Haydns Landleute Hanne, Simon und Lukas nehmen diesen Kampf in der sicheren Überzeugung auf, mit beiden Beinen fest in der gottgewollten Weltordnung zu stehen. Sie zeigen den Menschen in seiner Stellung zwischen Natur und Kultur. Die kulturelle Leistung, sich die Kräfte der Natur verantwortungsvoll zunutze zu machen, wird gewürdigt, doch entscheidend für das menschliche Glück bleibt es, den Einklang mit den Naturgesetzen nie zu verlieren. Hinter aller heraufziehenden Biedermeierlichkeit scheint die Sehnsucht auf, sich nicht von den Wurzeln des Lebens zu trennen und durch die Rückbesinnung auf die Natur gemeinsam in einer besseren Welt zu leben.

Nach dem Elias werden Die Jahreszeiten das zweite große Oratorium sein, das als szenische Erstaufführung auf die Bühne der Dortmunder Oper gelangt. Intendant Jens-Daniel Herzog inszeniert Haydns geniales Alterswerk, das im geistigen Umfeld der gescheiterten habsburgischen Aufklärung entstand, als Zusammenstoß von Ideal und Wirklichkeit: Was ist in den 212 Jahren seit der Uraufführung aus Haydns und van Swietens Träumen geworden? Wie schon in der Aufführung des Elias wird auch in den Jahreszeiten neben den drei Solisten der großartige Dortmunder Opernchor eine Hauptrolle spielen.

Besetzung

  • Hanne:
  • Lukas: Lucian Krasznec,
  • Simon: Morgan Moody
  • Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern
  • Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

Pressestimmen

„100 Jahre Deutschland haben bislang nur Filmemacher in zwei Stunden erzählt. Der Dortmunder Opernintendant wagt das nun in der Oper, in seiner szenischen Inszenierung von Haydns Oratorium ‚Die Jahreszeiten’. Das Experiment ist geglückt (…). Gesellschaftskritisch und kontrastreich inszeniert Herzog. (…) Das ist eine Inszenierung, über die man reden und streiten kann; sie anzuschauen lohnt auf jeden Fall. Auch wegen des großartigen Opernchors.“
Ruhr Nachrichten

„Der Opernchor unter der Leitung von Granville Walker kann beweisen, dass er zu den besten Opernchören Deutschlands gehört. Kapellmeister Philipp Armbruster dirigiert die Dortmunder Philharmoniker mit viel Temperament und Sinn für die klangmalerischen Raffinessen Haydns.“
Westfälische Rundschau, 

„Tableaus vom kollektiven Unbewussten einer Gesellschaft, die bei Haydn an die Jahreszeiten, an das Leben auf dem Land gekoppelt ist und die bei Herzog am großen Zyklus einer gesellschaftlichen Entwicklung vom Aufbruch bis zu ihrem Erstarren verdeutlicht wird.“
WDR,

"Spannender kann ein Oratorium kaum über die Bühne gehen!"
Westfälischer Anzeiger, 29.04.2014

"Dieser Abend ist genau das, was Musiktheater auch sein sollte: Das bleibt im Kopf und Gedächtnis. Vielleicht sollte man sich die ,Jahreszeiten' in Dortmund auch ein zweites Mal anschauen, diese Fahrt lohnt auf jeden Fall."
www.opernfreund.de, 7. Mai 2014

Kommentare

Gerd Beul, 06. Mai 2014
Als Besucher des Dortmunder Opernhauses ist man bereits angesichts der durchgängig guten musikalischen Leistungen recht anspruchsvoll geworden, was die Herren Armbruster und Walker wie die Solisten und dabei insbesondere Frau Brieger erneut rechtfertigten. Unverkennbar ist ferner die Spielfreude aller, die auf der Bühne agieren. Über die Inszenierung kann und sollte man diskutieren. Auf den Gedanken, die Jahreszeiten mit der Entwicklung der Bundesrepublik in Beziehung zu setzen, muss man erst mal kommen. Klasse, Herr Herzog! Ob übrigens in der Premiere die Zwischenrufe vor der Pause nicht doch inszeniert waren, wird man uns wohl kaum verraten. Wenn ja, war es ein gelungener Geck; wenn nein, dann dann gehört auch das zur Meinungsfreiheit. Das derzeitige Konzept des Hauses sollte aber bitte beibehalten werden.
Georg Holzer, 13. Mai 2014
Lieber Herr Beul, wir sind nach der Premiere oft darauf angesprochen worden, ob der forsche Zwischenrufer zurAufführung gehört habe. Großes Theaterehrenwort: Er war echt! So perfekt könnte man das auch gar nicht inszenieren... Mit freundlichen Grüßen Georg Holzer - Chefdramaturg der Oper
  • Lucian Krasznec (Lukas), Morgan Moody (Simon), Anke Briegel (Hanne)
  • Anke Briegel (Hanne), Lucian Krasznec (Lukas), Chor
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