• Carlos Lobo © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder und Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Björn Gabriel © Birgit Hupfeld
  • Carlos Lobo, Björn Gabriel, Uwe Schmieder, Merle Wasmuth und Eva Verena Müller © Edi Szekely
  • Eva Verena Müller und Carlos Lobo © Edi Szekely
  • Björn Gabriel, Eva Verena Müller und Merle Wasmuth © Edi Szekely
  • Eva Verena Müller und Caroline Hanke © Edi Szekely
  • Eva Verena Müller und Caroline Hanke © Edi Szekely
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  • Carlos Lobo und Eva Verena Müller © Birgit Hupfeld

DAS GOLDENE ZEITALTER - 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen

Schauspielhaus Dortmund

von Alexander Kerlin und Kay Voges
Uraufführung

"Mit der Saisoneröffnungspremiere ,Das Goldene Zeitalter' etabliert sich das Ensemble als führendes deutschsprachiges Theaterlabor. Das derzeit beste Theater in Nordrhein-Westfalen ist es sowieso."
Die Welt

Meine Damen und Herren, herzlich willkommen auf der Showtreppe hinauf zum Endlos- Entertainment des 21. Jahrhunderts! Oder hinab? Heute begegnen Ihnen: Acht Menschen auf der Suche nach Glück, gefangen in den Zeitschlaufen ihrer Epoche. Denn schon wieder ist es 20 Uhr: „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau!“ Und schon wieder Samstagabend: Auf in die Amüsierhöllen der Vorstadt! Und schon wieder Weihnachten: Irgendwie schmeckt alles nach letztem Jahr! Eine Eilmeldung am Zeitungskiosk: Die neueste aller neuen Sensationen stellt sich einmal mehr als lauer Aufguss des Altbekannten heraus! Und am Himmel ziehen die Planeten ihre ewig gleichen Bahnen. Aus einer Million Kehlen schallt ein Ruf: Wird es denn niemals anders werden?

Früher hatte jede Geschichte einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Im Goldenen Zeitalter des 21. Jahrhunderts ist Anfang und Ende dasselbe: Alles fließt im Sog der Daten-, Bilder- und Warenströme und kehrt wieder im Rhythmus der Produktionszyklen. In Spiralen quält sich die Zeit von Spektakel zu Spektakel. Es ist noch nicht allzu lang her, da läutete man deshalb das „Ende der Geschichte“ ein – jetzt erzählt man sich, ein neues, unbekanntes Zeitalter dämmere herauf. Was denn nun? Ist es unser Schicksal, keine Alternative zu haben? Oder leben wir die Alternative längst und bemerken es nicht?

DAS GOLDENE ZEITALTER ist eine Stückentwicklung der ganz besonderen Art. In hundert Versuchen, dem Schicksal die Show zu stehlen, begehrt ein Schauspielensemble auf: Es strampelt im Strom der Fließbandunterhaltung und kämpft gegen die Windmühlenflügel der medialen Dauerloops – auf der Suche nach jenen Momenten, die das Attribut ‚wahrhaftig‘ wahrhaftig verdienen! Ein Showbiz-Entertainment am Ende der Zeit, auf die Bühne gebracht vom Dortmunder Schauspieldirektor Kay Voges. Co-Autor Alexander Kerlin ist seit 2010 Dramaturg am Schauspiel Dortmund.

Bitte beachten Sie: Im GOLDENEN ZEITALTER ist es erlaubt, für eine Erholungspause den Zuschauerraum zu verlassen und ihn mit Getränk wieder zu betreten.

Besetzung

Pressestimmen

"Das Schauspiel Dortmund hat einen Lauf. Gerade ist Direktor Kay Voges mit seiner Kinoadaption ,Das Fest, für den Deutschen Theaterpreis nominiert worden. Und mit der Saisoneröffnungspremiere ,Das Goldene Zeitalter – 100 Wege, dem Schicksal die Show zu stehlen' etabliert sich das Ensemble als führendes deutschsprachiges Theaterlabor. Das derzeit beste Theater in Nordrhein-Westfalen ist es sowieso."
Die Welt

"Kay Voges' und Alexander Kerlins Unterfangen erinnert, was die Dimension betrifft, an ,Das Rad der Geschichte' des Staatsschauspielers Bruscon, der ,Menschheitskomödie, die in Wahrheit eine Tragödie ist' aus Thomas Bernhards ,Der Theatermacher': Ein Abbild des immer Wiederkehrenden unseres alltäglichen Lebens unter Einschluss menschlicher Materialermüdung beiderseits der Rampe. Nicht als erzählte Geschichte, sondern als Spiegel, der allen Beteiligten vorgehalten wird – und nicht zuletzt dem Publikum. ,Das Goldene Zeitalter' ist, ganz wie versprochen, ,ein wahnwitziges und berührendes Theaterspektakel' und allemal sehenswert. Fanden auch Theaterleute aus der ganzen Republik, die zur Uraufführungs-Premiere nach Dortmund gekommen waren.
Herner Sonntagsnachrichten

"Als waghalsige Theatermacher haben Voges und Dramaturg Alexander Kerlin einen variablen Theaterabend geformt, der die Spielzeit ganz eindeutig fulminant eröffnet hat. (...) Mit schönen Quallen, gefräßigen Raupen, Supermarkt-Zombies, Adam und Eva sowie vielen anderen Gestalten vermischt ,Das goldene Zeitalter' Entertainment und Erkenntnis auf eine sehr verrückte Weise."
WAZ

"Kay Voges: Dieser Punk macht Dortmund zur Theaterhauptstadt!"
BILD, 30.09.2013

„,Das goldene Zeitalter – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen' provozierte gestern in Dortmund einen der größten Theaterskandale der letzten Jahre. (...) Was da im Verlauf von zweieinhalb Stunden dargeboten wurde, war auch wirklich harter Stoff. Verzicht auf nachvollziehbare Handlung, im Stechschritt über die Bühne stapfende Schauspieler, Video-Einblendungen mit Nietzschedarsteller aus der Toilette.“
amusio Musikmagazin

"Es hat eigentlich mehr mit Installation zu tun als mit Stadttheater. Das ist fast bildende Kunst, was die Dortmunder da machen. (...) Der Videokünstler Daniel Hengst nimmt auf, was gerade auf der Bühne passiert und gibt das dann auf eine große Projektionswand in Zeitschleifen wieder. Es geht in diesem Abend auch um die Kernaussage, dass es keine Originalität mehr geben kann – natürlich ist das eine ganz absurde Sache, denn es ist einer der originellsten Theaterabende, die ich seit langem gesehen habe."
Stefan Keim im Deutschlandfunk 

"Alles ist Teil der Wiederkehr des Immergleichen. Und nicht erst im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit eines jeden Augenblickes wiederholt sich selbst noch die Wiederholung. Das war im Theater, dieser Kunst der Suche nach dem Anderen im Gleichen, eigentlich schon immer so. Damit spielt Kay Voges, im Lauf des Abends und auch von Vorstellung zu Vorstellung. Bei jeder Aufführung wird seine Live-Regie andere Situationen und Szenen hervorbringen. Alles ist variabel, das Geschehen wie auch seine Länge. Und dennoch wird wohl immer dieses vielfältige und einzigartige Gemisch der Eindrücke bleiben, in dem Ermüdung und Exaltation, Verstörung und Verzauberung eins werden. Fortsetzung folgt..."
nachtkritik.de

"Irgendwann zitiert man an diesem Abend Heinrich Heine, wortstark. ,Das goldne Zeitalter,' heißt es, liege ,nicht hinter uns, sondern vor uns;' wir seien ,nicht aus dem Paradies vertrieben mit einem flammenden Schwert,' sondern wir müssten es ,erobern durch ein flammendes Herz.' Das kommunistische Manifest, gerade zum Weltkulturerbe erklärt, endet mit ähnlichem Gedanken. Den Abend im Dortmunder Schauspiel sollte man wiederholen, als Zuschauer, unbedingt. Wiederholen. Als Zuschauer. Unbedingt."
ruhrbarone.de

„Was gibt dem Menschen den Rahmen für seine Existenz, sein Sein, seine Lebenszeit und diese zu gestalten? Das gesamte Stück ringt um die Frage: wie ist der Status, jetzt in diesem Moment beim Zuschauer, beim Darsteller, im Stück, im Thema, ähnlich wie soziale Medien es Jedem täglich abringen. (...) Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie sich oder Ihren Sitznachbarn oder einfach das Leben. Dieses Stück müsste ärztlich verordnet werden. Es ist härter als die bittere Pille, aber geschmackvoller im Hinblick auf seine Ästhetik und sein Entfaltungspotential im Hinblick auf Zugewinn von Erkenntnis (...) Mein Fazit: unbedingt nochmal. Nochmal. Nochmal.“
Fräulein Nina

Kommentare

, 14. September 2013
Ein verrückter Abend, der einen als ZuschauerIn fordert, anstrengt und unheimlich amüsant ist - zwischendurch. Vieles hat mich zum Nachdenken angeregt, manches war mir zu plakativ; aber ich komme wieder! Kompliment an die Schauspieler, die aus dem Vollem schöpften!
Margit Geilenbrügge, 02. November 2013
1. November 2013. Was mir nach der Aufführung durch den Kopf ging: Das wirklich Neue, das uns aus dem Kreisen um uns selbst und der Fixierung auf die endlosen gedanklichen Wiederholungsschleifen „erlösen“ kann, findet sich in unserer (eines jeden Menschen) "Bestimmung zum Künstler". Die Realisierung dieses „erweiterten Kunstbegriffs“ scheint mir das Gebot der Stunde zu sein. Die dringend nötigen Veränderungen, die kulturelle (R)Evolution, die Soziale Plastik (Beuys) können wir - jeder Einzelne und wir alle zusammen - durch die Kreativität unseres Geistes hervorbringen. Dazu sollte m.E. Theater heute wesentlich anregen. Herzlichen Gruß!
, 02. November 2013
Wunderbar kurzweiliger Abend, trotz über 3 stündigem Programm. Innehalten, sich selber Fragen stellen, da sein, Bier trinken, raus dürfen, wiederkommen. Danke für diesen tollen Abend am 1.11.2013! Ich liebe die Raupe! Und den Nietzsche-Text. Überhaupt, tolle Textauswahl!
Heiner Müller, 24. März 2014
Leute, das war gestern einfach nur große Kunst, Danke!
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