• Dortmunder Sprechchor © Edi Szekely
  • Jörg Karweick, Jürgen Hecker und Tassilo Kaestner © Edi Szekely
  • Kindersprechchor © Edi Szekely
  • Tommy Finke © Edi Szekely
  • Dortmunder Sprechchor © Edi Szekely
  • Dortmunder Sprechchor © Edi Szekely
  • Dortmunder Sprechchor © Edi Szekely
  • Dortmunder Sprechchor © Edi Szekely
  • Dortmunder Sprechchor © Edi Szekely
  • Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
  • Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
  • Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
  • Dortmunder Sprechchor und Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
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  • Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
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  • Dortmunder Sprechchor und Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
  • Dortmunder Sprechchor und Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
  • Dortmunder Sprechchor und Kindersprechchor © Birgit Hupfeld
  • Dortmunder Sprechchor © Birgit Hupfeld

Kaspar Hauser und Die Sprachlosen aus Devil County

Schauspielhaus Dortmund (Studio)

Mit dem Dortmunder Sprechchor und dem Kindersprechchor von T. Bihegue und A. Kerlin

Mit Texten von Andreas Dorau, Peter Handke, Werner Herzog, Matthias Seier, Birger Sellin, Jakob Wassermann, Fritz Zorn, Nena und dem Volksmund

26. Mai 1828: Der „rätselhafte Findling“ Kaspar Hauser erblickt das Licht der Welt – mit sechzehn Jahren. Mitten in Nürnberg steht er sprachlos auf einem Platz, einen Brief ohne Absender in der Hand: „Ich schicke Ihnen einen Knaben. Ich habe ihn seit seiner Geburt keinen Schritt weit aus dem Haus gelassen. Wenn Sie ihn nicht behalten, so müssen Sie ihn totschlagen oder im Rauchfang aufhängen.“ Juristen, Theologen und Pädagogen untersuchen ihn wie ein fremdes Tier und bringen ihm Sprechen und moralischen Anstand bei. Endlich kann Casper erzählen: Von einsamen Jahren im Kerker bei Wasser und Brot, von der Dunkelheit. Alt wird Kaspar nicht. Am 14. Dezember 1833 schleppt er sich mit einer tödlichen Stichverletzung nach Hause. Bis heute ist nicht bekannt, wer der Mörder war. In seiner Grabinschrift auf dem Stadtfriedhof von Ansbach heißt es: „Hier liegt Kaspar Hauser, Rätsel seiner Zeit, unbekannt die Herkunft, geheimnisvoll der Tod.“
Macht Sprache frei? Schlägt sie goldene Brücken von Herz zu Herz? Oder ist sie ein zu eng geschnürtes Korsett und zieht meterhohe Mauern zwischen den Menschen?

Der Dortmunder Sprechchor, 17. Ensembleschauspieler am Schauspiel Dortmund, hat seit der Gründung 2011 an einem Dutzend Stücken teilgenommen und stand bei über 150 Aufführungen auf der Bühne. Nun ist er gemeinsam mit dem neu gegründeten Kindersprechchor Kaspar Hauser und feiert den kindlichen Blick auf das Leben: 100 Stimmen zwischen 7 und 91 Jahren tönen, flüstern, krakeleen und singen. In welcher Welt möchte ich leben? Kann ich das Leben lieben lernen, obwohl ich noch gar nichts davon weiß? Bleibe ich besser sprachlos? Oder soll ich den Menschen von Devil County erzählen?

Alexander Kerlin leitet seit 2011 den Dortmunder Sprechchor und inszenierte 2013 gemeinsam mit Thorsten Bihegue und Christoph Jöde Das phantastische Leben der Margot Maria Rakete. Tommy Finke, Singer-Songwriter aus Bochum, trat bereits für DAS GOLDENE ZEITALTER und 4.48 Psychose als Theater-Komponist in Erscheinung.

Unterstützt durch den Förderfonds "Kultur und Alter" vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Besetzung

  • Live-Musik: Tommy Finke
  • Dortmunder Sprechchor: Gerlinde Albers, Regine Anacker, Barbara vor den Bäumen, Bettina Bartsch, Sabine Bathe-Kruse, Birgit Bergstermann, Dorothea Borghoff, Barbara Born-Wildt, Gabriele Brozio, Heidemarie Brüne, Heide Buhren, Jo Bullmann, Bärbel Capelle, Margret Corcilius, Constanze Emmerich, Solveig Erdmann, Lilli Fehr-Rutter, Claudia Flenner-Nordhaus, Bernhild Flenner-Wechselberg, Birgit Gesing, Brigitte Giese, Elke Grevel, Waltraud Grohmann, Bozena Anna Gronert, Anne Grundmann-Sanz Pamies, Jürgen Hecker, Sylvia Heger, Sabine Hensel, Udo Höderath, Henri Hoffmann, Peter Jacob, Rika Kaestner, Tassilo Kaestner, Elke Kalwa-Feige, Jörg Karweick, Sabine Kaspzyck, Margret Kloda, Sarah Klung, Karin Knoll, Ingrid Kremin, Silke Kuhnlein, Ellamarie Kuke, Elke Kuran, Jürgen Luga, Ingeborg May, Beate Morgenthal, Ulrike Müller, Inge Nieswand, Katrin Osbelt, Günter Ott, Heidi Ott, Irene Pähler, Elke Recks, Sylvia Reusse, Traudel Gundula Richard, Beate Ritgen, Petra Maria Roth, Maria Rühling, Edgar Rupp, Anette Schäfer, Bärbel Schreckenberg, Maria Schriewer, Roland Schröter-Liederwald, Christoph Schubert, Regina Schulz, Ulrike Späth, Angelika Spieler, Ursula Stadermann-Hellweg, Elisabeth Stamm, Verena Stanislawski, Nina Steinert, Sigrid Täubert, Gisela Tripp, Leonie Uliczka, Isabel Uliczka, Andreas Vollmer, Reinhilde Walkenhorst, Saskia Warmers, Sabine Weiland, Lea Sofie Wesner, Ulli Wildt, Angelika Willers, Hedda Zeitler
  • Kindersprechchor: Chantal Bode, Alexei Fihmann, Anastasia Fihmann, Carla Fischer, Rieke Grohmann, Nelly Jung, Shamayim Katz, Amelie Krämer, Ella Kruse, Felicia Licht, Alice Simon, Amelie Uliczka, Leonhardt Walkenhorst, Michal Zamir

Pressestimmen

"Der Zuschauer - er ist gebannt vom Spiel, von der Geschichte Kaspars, die allzu tragisch endet, gebannt von den Künsten des Sprecherchores, dessen Worte auch ohne Gesang, aber durch Lautstärkewechsel und starke Betonung melodisch klingen. (...) Der Zuschauer: er wird selbst zum Sprachlosen von Devil County. Dieses neue und dritte Stück des Sprech- und Kindersprechchores regt an, ist unterhaltsam, berührt."
Ruhr Nachrichten, 15. Juni 2015

"Das Stück besteht aus unverbundenen Szenen, die sich mosaikhaft zu einer geradezu philosophischen Abhandlung über das Aufwachsen und Lernen, über Liebe und blosses Geduldetsein, über Fremdheit und Vertrautheit fügen. (...) Mit diesem Abend zeigt das Schauspiel Dortmund erneut, wie bereichernd die Lust am Experiment und die Suche nach neuen Spielmöglichkeiten ist."
Westfälischer Anzeiger, 14. Juni 2015

"Es ist ein Erlebnis, wenn der Chor Texte nach Andreas Dornau, Peter Handke oder Nenas ,99 Luftballons' rezitiert. Die Sätze klingen fremd aus so vielen Mündern. Sie klingen neu, und vielleicht hört man zum ersten Mal richtig hin. Damit gelingt den Regisseuren des Abends für die wahre Geschichte des Kaspar Hauser eine eigene sprachliche und erzählerische Form, wie es sie wohl zurzeit wohl nur in Dortmund geben kann."
WDR Scala

"Der Dortmunder Sprechchor am Schauspiel ist eine Erfolgsstory. Haben andere Chöre der Stadt mit Nachwuchssorgen zu kämpfen, erlebt dieses Projekt immer mehr Zuwachs. Kaspar Hauser (...) ist ein unterhaltsamer Abend, der an keiner Stelle langweilig wird. (...) Da kommt schiere Wucht von der Bühne."
Dortmunder Kulturblog, 14. Juni 2015

"Stets wird auf kreative Art die Vielseitigkeit und Musikalität des Deutschen vorgeführt. (...) Generell präsentiert die Musik ein breites Potpourri, von sanften Gitarrenklängen über Orgelmusik bis hin zu schmissigem Synthie-Pop (...) Kaspars Geburtstagslied, das, erst in Dur, dann in Moll vorgetragen, auch inhaltlich immer bedrohlicher wird, ist so simpel wie genial in seiner Wirkung: Anfangs gratulieren die Erwachsenen den Kinder-Kaspars, später werden sie immer fordernder und Kaspar steht deutlich zwischen den Extremen einer herrischen Gesellschaft und den eigenen zart knospenden Bedürfnissen. "
Literatur und Feuilleton, 15. Juni 2015

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