• Die NSU-Monologe - Schauspiel
    Die NSU-Monologe - Schauspiel © Bühne für Menschenrechte
  • Die NSU-Monologe © Uli Malende
  • Die NSU-Monologe © Uli Malende
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Die NSU-Monologe

Schauspielhaus

Dokumentarisches Theater der „Bühne für Menschenrechte“ 

Während im Münchner NSU-Prozess in Kürze die Urteile gesprochen werden, erzählen Die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien, die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) geworden sind – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat. Es zeigt den Kampf der drei Hinterbliebenen um die Wahrheit, die die ermittelnden Behörden aus Polizei und Verfassungsschutz nicht ermitteln konnten oder wollten. Die Hinterbliebenen erzählen von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend, roh und direkt. Sie liefern uns intime Einblicke in das Leben mit dem Verlust, in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit. Die NSU-Monologe sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

www.buehne-fuer-menschenrechte.de

Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Diskussion statt. Es nehmen teil die Berliner Anwältin Antonia von der Behrens, die die Dortmunder Familie Kubaşık in der Nebenklage im Münchner NSU-Prozess vertritt, der Regisseur der NSU-Monologe, Michael Ruf, und Tuğsal Moğul, der als Regisseur und Autor zum NSU geforscht hat. Sein daraus hervorgegangenes Theaterstück Auch Deutsche unter den Opfern, uraufgeführt am Theater Münster, wurde zu verschiedenen Festivals eingeladen und jüngst auch in Istanbul aufgeführt.

Die Podiumsdiskussion wird gefördert im Programm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; realisiert durch den VMDO e.V.

Der Eintritt ist frei!

Gefördert von und in Kooperation mit: MiaDo Kommunales Integrationszentrum (insbesondere dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“), Kulturbüro Dortmund, Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, Multikulturelles Forum e.V., Dortmunder für ihr Schauspiel e.V., VMDO e.V., Alevitische Gemeinde Dortmund e.V., Dietrich-Keuning-Haus, Planerladen, DIDF und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Presse schrieb u.a.: "Einfühlung und Distanz zugleich. Ein starkes Stück Theater." (Berliner Morgenpost); "Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog."(Nachtkritik.de); "Subtil inszeniert und sehr aussagekräftig." (zitty); "Zutiefst persönlich und hoch politisch. (...) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte." (RBB Kulturradio); "Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit." (RBB Inforadio)

Besetzung

  • Mit: Elisabeth Pleß, Günfer Cölgecen, Aydin Isik, Doga Gürer, Burcin Keskin
  • Buch und Regie: Michael Ruf
  • Musik: Michael Edwards, Daniel Brandl
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10. April 2018

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 20:20 Uhr

+ Nachgespräch

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