• Frieder Langenberger, Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Frieder Langenberger © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta © Birgit Hupfeld
  • Frieder Langenberger, Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause, Mario Lopatta, Kevin Wilke, Frieder Langenberger © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause, Mario Lopatta © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause, Kevin Wilke, Mario Lopatta © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause, Frieder Langenberger, Mario Lopatta © Birgit Hupfeld
  • Frieder Langenberger, Kevin Wilke © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Frieder Langenberger, Bérénice Brause (Projektion) © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Bérénice Brause, Frieder Langenberger © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Kevin Wilke (Projektion), Mario Lopatta, Bérénice Brause, Frieder Langenberger © Birgit Hupfeld
  • Frieder Langenberger © Birgit Hupfeld
  • Bérénice Brause, Mario Lopatta © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Kevin Wilke, Frieder Langenberger, Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Kevin Wilke, Frieder Langenberger, Bérénice Brause © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Kevin Wilke © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Kevin Wilke © Birgit Hupfeld
  • Mario Lopatta, Bérénice Brause (Projektion) © Birgit Hupfeld

Everything Belongs To The Future

Studio (Schauspielhaus)

von Laurie Penny
in einer Fassung von Laura N. Junghanns
Deutsch von Anne-Kathrin Schulz

Oxford, Großbritannien, im Jahr 2098: Zeit ist zum Luxusgut geworden, seitdem „The Fix“ auf dem Markt ist – ein Medikament das den Alterungsprozess aufhält und ewige Jugend verspricht. Doch während die Reichen unter täglicher Einnahme der kleinen blauen Pille eine nicht enden wollende Party des Lebens feiert, vegetieren die Übrigen in immer prekärer werdenden Lebensverhältnissen vor sich hin – und altern unaufhörlich weiter. Doch eine Gruppe, die gemeinsam in einer heruntergekommenen Wohngemeinschaft lebt, plant die Revolte. Aber wem ist in dieser Welt noch zu trauen?

Im Mittelpunkt von Laurie Pennys Erzählung steht die Sprengkraft der Frage nach sozialer Gerechtigkeit: Wenn es möglich ist, die Schwächen des menschlichen Körpers mit pharmazeutischen oder technologischen Mitteln hinter sich zu lassen, wie lässt sich dieser Fortschritt gerecht verteilen?

Mit Everything Belongs to the Future stellt sich das neu am Schauspiel Dortmund beheimatete Schauspielstudio am Theater Dortmund vor: Für die Spielzeit 2018/19 werden vier Schauspiel-Studierende der Kunstuniversität Graz Teil des Dortmunder Ensembles.

Laurie Penny (*1986) ist Autorin und Journalistin und gilt als „derzeit wichtigste junge Feministin“ (Die Zeit). Ihre Essays zu den Themen Politik, soziale Gerechtigkeit, Pop- und Digitalkultur, Feminismus u.v.m. erschienen u.a. in den New York Times, dem Vice Magazine, dem Guardian, dem Time Magazine und dem New Statesman Magazine. Bekannt wurde Penny u.a. durch ihren Blog Penny Red, mit dem sie 2011 für die Shortlist des Orwell Prize für politisches Schreiben nominiert wurde. Ihr Twitter-Account @PennyRed hat derzeit über 176 000 Follower (Stand Oktober 2018). Mittlerweile hat sie sechs Bücher veröffentlicht, die zumeist auch ins Deutsche übersetzt wurden, darunter Bitch Doktrin, Unsagbare Dinge und Fleischmarkt. Laurie Penny lebt in London.

Besetzung

Pressestimmen

„Laurie Penny hat in ihrem Roman Everything Belongs to the Future zwei Motive für Dystopien in Stellung gebracht: Es geht um den Traum vom ewigen Leben, den sich nur Reiche verwirklichen können. Und auf der anderen Seite um die Frage, wie sich das Mittel gerecht verteilen lässt, das die Unsterblichkeit garantiert. Im Studio hat Maria Eberhardt eine mehrteilige Oberfläche geschaffen. Hinter dem Rebellenquartier der Künstlerkolonie lassen sich zwischen den Monitorflächen Wandteile öffnen, so dass ein Blick in die Universität Oxford möglich ist. Hier wird gefeiert. Dave, Entwickler von 'The Fix', ist misstrauisch geworden, da nur wenigen das Medikament zugutekommt und ein Forscherkollege verschwunden ist. Willkür und Ignoranz herrschen. Die Inszenierung von Laura N. Junghanns rahmt die Handlung um den Bombenanschlag der Rebellen mit zwei Gesprächen von Nina und Alex. Bérénice Brause spielt eine impulsive wie radikale Künstlerin, die an die Femen-Bewegung erinnert. Mario Lopatta ist Ninas Freund, der ihren sozialen Idealismus unterläuft und als Spitzel in der Künstlerkommune beim Establishment Punkte sammelt. Sein intellektueller Gegenentwurf ist Dave. Frieder Langenberger gibt dem einsichtigen Forscher Eleganz und Charakter. Die Spielszenen in der Künstlerkolonie sind besonders spannend, wenn es um den Richtungsstreit geht. Das Theaterspiel ist intensiv, laut und körperlich. Es sind die besten Momente der Inszenierung. Zwischen Männern und Frauen stimmt es in unserem Kapitalismus nicht mehr. Frauen werden ausgebeutet. Eine Kernthese von Laurie Penny.“
Westfälischer Anzeiger, 16.10.2018

„Gerechtigkeit, die Rolle des Alterns in der Gesellschaft oder die Aufgabe von Kunst und Kultur sind Themen in der Aufführung. Die Inszenierung verzichtet auf einseitige Zuweisungen von ‚gut und böse‘. Die Charaktere werden in ihren Konflikten und in ihrer Zerrissenheit und in den gesellschaftlichen Rollen gezeigt. Es bleibt (nicht nur) der Jugend überlassen, sich sozialen Ungerechtigkeiten entgegen zu stellen und sie trotz aller negativen Erfahrungen und Schwierigkeiten nicht nur hilflos zu akzeptieren.“
Ars Tremonia, 15.10.2018

„Die Bühnenfassung von Laura N. Junghanns und Dramaturg Dirk Baumann erzählt das Stück auf zwei Zeitebenen: Vorgetragene Verhörszenen ein Jahr nach dem Anschlag kreuzen sich mit Rückblicken aus der Vorgeschichte. Bérénice Brause interpretiert Nina als görenhafte Powerfrau mit aschblonden Haaren, die bereits ist, alles für ihre Überzeugung zu geben. Optisch harmoniert sie perfekt mit Mario Lopatta, der als Alex mit rauem Straßenkötercharme spannende Momente garantiert. Junghanns setzt auf die kraftvolle sprachliche wie dramaturgische Präsenz ihrer Newcomer, die jetzt das Dortmunder Ensemble verstärken werden.“
Ruhr Nachrichten, 15.10.2018

  • Frieder Langenberger, Bérénice Brause
  • Mario Lopatta, Frieder Langenberger
  • Mario Lopatta
  • Frieder Langenberger, Bérénice Brause
  • Bérénice Brause, Mario Lopatta, Kevin Wilke, Frieder Langenberger
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Uraufführung

12. Oktober 2018

Beginn: 20:00 Uhr

Einführung: 19:30 Uhr

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