• Peter Grimes - Oper
    Peter Grimes - Oper © Piotr Gregorowicz (www.engelundagenten.de)
  • Karl-Heinz Lehner (Swallow), Peter Marsh (Peter Grimes) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Martina Dike (Mrs. Sedley), Ks. Hannes Brock (Reverend Horace Adams) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Emily Newton (Ellen Orford), Peter Marsh (Peter Grimes) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Tamara Weimerich (Erste Nichte), Ashley Thouret (Zweite Nichte) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Emily Newton (ellen Orford), Peter Marsh (Peter Grimes) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Peter Marsh (Peter Grimes), Simon Albrecht (John) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Ashley Thouret (Zweite Nichte), Karl-Heinz Lehner (Swallow), Morgan Moody (Ned Keene) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Peter Marsh (Peter Grimes) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Massimo Buonerba, Peter Marsh (Peter Grimes) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Emily Newton (Ellen Orford), Sangmin Lee (Balstrode) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Ashley Thouret (Zweite Nichte), Tamara Weimerich (Erste Nichte) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Emily Newton (Ellen Orford), Sangmin Lee (Balstrode) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Peter Marsh (Peter Grimes) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Morgan Moody (Ned Keene) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Emily Newton (Ellen Orford), Peter Marsh (Peter Grimes), Sangmin Lee (Balstrode) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH

Peter Grimes

Opernhaus Dortmund

Oper von Benjamin Britten
Libretto von Montagu Slater nach George Crabbe

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Fischer Peter Grimes hat einen Lehrjungen verloren: Bei einer Ausfahrt kam sein Schiff vom Kurs ab, der Junge verdurstete. Das Gericht spricht ihn von einer Mitschuld frei, aber die Gerüchte im Dorf verstummen nicht. An Peter, dem Sonderling, scheiden sich die Geister. Der weitgereiste Balstrode hält zu ihm, ebenso der Apotheker Keene; andere sehen einen Verfluchten in ihm, zu dem man Abstand halten sollte. Nur eine empfindet wirklich etwas für Grimes: die Lehrerin Ellen Orford. Doch er will sie erst heiraten, wenn ihn die Fischerei zu einem reichen Mann gemacht hat – sagt er. Erst einmal bekommt er aus dem Waisenhaus einen neuen Lehrjungen. Bald kommt der mit blauen Flecken in den Gottesdienst. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Als der Dorf-Mob seine Hütte stürmen will, stößt Grimes den Jungen über die Klippe. Nun ist ihm auch von den Gutwilligen nicht mehr zu helfen.

Brittens Erstlingswerk von 1945 gilt als das wichtigste englische Musiktheaterwerk seit Henry Purcell und machte seinen Schöpfer zum größten Opernkomponisten in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die schillernde Persönlichkeit des Peter Grimes ist immer wieder auf neue Weise ausgedeutet worden: eine der großen einsamen, unergründlichen und unerschöpflichen Seelen der Operngeschichte.

Besetzung

Pressestimmen

„Bei Benjamins Brittens ,Peter Grimes' am Dortmunder Opernhaus gab es am Ende Tumulte, allerdings der vollkommen positiven Art, nämlich Jubel und stehende Ovationen. Und dies völlig zu recht, denn so packend und konzise hat man das Stück lange nicht, vielleicht noch nie erlebt. Tilman Knabe verlegt die Außenseitergeschichte um den Fischer Grimes, der seine Lehrjungen misshandelt und – vermutlich – missbraucht, in ein schmuddeliges Provinzkaff von heute, das bis ins kleinste Details hypernaturalistisch gezeichnet ist. Gabriel Feltz entzündet am Pult der Dortmunder Philharmoniker ein Feuerwerk von Farben, besonders eindringlich geraten die instrumentalen Zwischenspiele, die Knabe auch als Seelenk(r)ämpfe etwa von Grimes versteht, ihn vor dem schwarzen Vorhang zuckend, elendig um Leib und Seelenheil ringen lässt. Annika Hallers tolle Bühne, Eva-Mareike Uhligs elegante Schmuddel-Couture, auch der von Manuel Pujol nahezu perfekt einstudierte Chor tragen zu diesem intensiven Abend bei – nicht weniger als ein Gesamtkunstwerk."
Die deutsche Bühne, 11. April 2016

„Emily Newton ist Ellen - wieder eine überragende Rollengestaltung der vielseitigen amerikanischen Sopranistin, stimmlich und schauspielerisch. Träume, Liebe, Fürsorge zu dem Waisenkind und Angst vor Peter Grimes zeigt sie mit großer Leidenschaft. Tenor Peter Marsh ist ein Peter Grimes, der mehr zärtliche als brutale Seiten offenbart und im 3. Akt erschrocken wirkt über das Blutbad, das er angerichtet hat. Opernchor und Extrachor, die oft in enge, kleine Räume gespült werden, sind wie gewohnt großartig. Und die Dortmunder Philharmoniker lassen unter Leitung von Gabriel Feltz packende Orchesterstürme im Graben toben, finden aber auch sehr feine und farbige Töne für die lyrischen Momente. Musikalisch ist dieser ,Peter Grimes' erstklassig. (…) Sehenswert ist diese erste Aufführung einer Britten-Oper in Dortmund."
Ruhr Nachrichten, 11. April 2016

„Die szenische Umsetzung von Benjamin Brittens faszinierend-genialer Oper war mindestens ebenso bestechend wie die musikalische. Ungeteilte und völlig verdiente Zustimmung für die Regie von Tilman Knabe und frenetischer Jubel für Solisten, Chor, die Dortmunder Philharmoniker und den musikalischen Leiter des Abends, GMD Gabriel Feltz."
opernmagazin.de, 10. April 2016

Kommentare

Eveline Reher , 06. April 2016
War heute Abend in der Hauptprobe und bin begeistert. Werde Peter Grimes noch einmal hören. Danke!
Michael S. Zerban, 09. April 2016
Und hier kann man sich wunderbar auf den Peter-Grimes-Abend vorbereiten: www.peter-grimes-dortmund.de.
Matthias Beideck, 10. April 2016
Premiere 9. 4. 16: Musik ist immer Geschmackssache, besonders die Moderne des 20. Jh., aber wer sich hier darauf einläßt, wird reich belohnt: von wilden vielstimmigen Volksszenen (der Chor mal wieder phantastisch!) bis hin zu ganz zarten leisen Tönen finden sich immer die passenden Farben, dazu kommen die zauberhaften Meerestimmungen der Orchesterzwischenspiele. An Handlung findet v. a. in den Massenszenen so viel Interessantes statt, daß man bei einmaligem Sehen fast gar nicht alles verfolgen kann. Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme: so gelungen, als könnte es gar nicht anders sein. Von den Sängern steht fast die ganze Meistermannschaft auf der Bühne, durchweg in stimmlicher Hochform, verstärkt durch die immer sehenswerte A- bis F-Jugend- und Kindertruppe und den exzellenten Darsteller des Titelhelden Peter Marsh. Die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten sind eine Klasse für sich. Das reicht bei den Herren vom abgründigen Titelhelden über Mr. Ultracool Moody bis zum großen Zampano S. Lee, daneben der ziemlich fuchterregende F. Steinbacher und der immer souveräne K. H. Lehner als puffbesuchender Richter, bei den Damen von E. Newton, die wahrhaft herzzerreissend alle Nuancen des Schmerzes zeigt, bis zu A. Thouret und T. Weimerich, die in atemberaubenden Kostümen allen Männern auf der Bühne und nicht nur dort die Köpfe verdrehen. Auch bei einem Super-GAU (Orchesterstreik und Katarrh-Epidemie, Gott behüte) wäre in dieser Inszenierung und mit dieser Truppe die ganze Sache immer noch locker den Eintritt wert! Riesenapplaus, fast mußte der Saal geräumt werden.
Baldenbach, 16. Mai 2016
So eine fesselnde Inszenierung habe ich lange nicht mehr erlebt. Danke Tilman Knabe.
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09. April 2016

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 22:15 Uhr

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