• Bettina Lieder, Andreas Beck © Birgit Hupfeld
  • Bettina Lieder, Andreas Beck, Publikum © Birgit Hupfeld
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TRUMP

MEGASTORE

Von Mike Daisey
Deutsch von Anne-Kathrin Schulz und Matthias Seier (Mitarbeit)

Der zurückliegende US-Präsidentschaftswahl endete am 9. November 2016 mit einer Sensation: Donald Trump ist neuer Präsident der Vereinigen Staaten. 

Prompt folgten erste europäische Glückwünsche von Rechtsaußen  – Frauke Petry („Dieses Wahlergebnis macht Mut für Deutschland und Europa“), Marine Le Pen, BREXIT-Kämpfer Farage, Viktor Orbán, Geert Wilders, getoppt vom italienischen Populisten Beppe Grillo, der wortgewaltig mit „Das ist der Zusammenbruch einer Epoche“ gratulierte. 

Wie konnte es soweit kommen? Mike Daisey („Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“) erforscht in seinem neusten Theaterstück den Aufstieg Donald Trumps und die politische Selbstvergiftung des wichtigsten europäischen Bündnispartners. Im Echoraum die Frage: Ist es wirklich nur Amerikas Demokratie, die immer toxischer wird? 

Mike Daisey (*1976), amerikanischer Performer und Autor von über zwanzig Bühnenprogrammen, wurde weltweit bekannt mit seinem Erfolgsmonolog „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“, der am Schauspiel Dortmund 2012 in der Regie von Jennifer Whigham seine Deutschsprachige Erstaufführung erlebte und bisher über 40 mal gespielt wurde. Mit TRUMP (Originaltitel: „The Trump Card“) präsentiert das Schauspiel Dortmund nun die zweite Deutschsprachige Erstaufführung eines Textes von Mike Daisey in Dortmund, Regie führt Marcus Lobbes.

Bitte beachten: Diese Vorstellung findet ohne Bestuhlung statt!

Besetzung

Pressestimmen

Trump ist ein ausgesprochen schlaues, entlarvendes Stück über den US-Präsidenten und hat gute Chancen, ein Knüller auf dem Spielplan des Dortmunder Schauspiels zu werden.“
Ruhr Nachrichten

„Es hat schon ein bisschen was von Happening, dieser ganze Abend. Er ist extrem unterhaltsam. Ich habe auch, obwohl ich mich mit Trump wirklich beschäftigt habe, einiges mitbekommen, was ich noch nicht wusste. Ein sehr gelungener Abend politisches Theater, weil Engagement dahintersteckt und eine eindeutige Dringlichkeit zu merken ist.“
WDR 3

„'Dortmund first' witzelte einer schon vor Vorstellungsbeginn in Anlehnung an Donald Trumps Amtseinführungs-Diktum. Tatsächlich ist es so, dass das Dortmunder Schauspielhaus schon seit einiger Zeit zu den wohl aufregendsten Bühnen NRWs zählt und nun einmal mehr vorne mit dabei ist. Gerade mal sechs Wochen ist Donald Trump im Amt, da feiert das Theater schon Deutschland-premiere mit einem Stück über den Aufstieg des US-Präsidenten. Großer Jubel im Megastore!“
Rheinische Post

„Den Monolog The Trump Card hat das Schauspielteam um Lobbes auf zwei Spieler verteilt. Andreas Beck und Bettina Lieder machen das großartig, performen die riesige Textmenge mit unglaublicher Souveränität und umwerfendem persönlichem Charisma. Sie mischen sich unter die Partygäste und mischen sie emotional auf. Wenn Andreas Beck mit Trump ‚You are fired‘ durch den Raum brüllt, dann spürt man die Willkür der Macht physisch.“
Neue Osnabrücker Zeitung

„Mike Daisey und Marcus Lobbes können das System Trump hinterfragen, seine Mechanismen offenlegen, das politische Gespenst Trump entlarven. Das gelingt nicht zuletzt, weil Lobbes den mit biografischen Details reich gespickten Originaltext durch seine Inszenierung auf eine andere, eine Meta-Ebene hebt, weg von der direkten politischen Agitation, hin zu einem mal analytischen, mal amüsanten und auf jeden Fall sehenswerten Stück. Am Ende bleibt ein ernüchterndes Fazit: nach und nach, zuerst fast unmerklich aber am Ende unübersehbar wird die gesamte Szenerie abgeräumt. Bis man schlussendlich in einer nackten Fabrikhalle steht. Das ist die Wirklichkeit. Die echte, nicht die alternative. Die Party ist plötzlich vorbei. Und der Alptraum hat schon längst begonnen.“
Die Deutsche Bühne

„Lobbes gelingt mit "Trump" ein wichtiger Diskursbeitrag: Als Zuschauer erhält man zum einen durch die biografischen Informationen einen unterhaltsamen Blick hinter Trumps Fassade. Außerdem hinterfragt man sein eigenes Verhältnis zu diesem und in Bezug auf Europa auch zu anderen Demagogen. "Trump" im Schauspiel Dortmund wirft die moralische Frage auf: Wie kann man guten Gewissens amüsiert zuschauen - und nichts unternehmen?“
Deutschlandfunk

„Der Abend soll ständig aktualisiert werden. Was in den Nachrichten kommt, fließt direkt in die Inszenierung von Marcus Lobbes ein. Die beiden Schauspieler haben eine große Selbstständigkeit, sie improvisieren, diskutieren, finden wieder zum Grundtext zurück. Eine Gratwanderung zwischen Kabarett und Gruselgroteske. Wie soll man sich auch sonst mit Trump auseinandersetzen?“
Deutschlandradio Kultur

„Aus dem Monolog, den Daisey in seiner Performance dem Publikum voller Zorn in einer Art politischer Predigt entgegen schleudert, ist in Dortmund ein Zwei-Personen-Stück geworden. Bettina Lieder und Andreas Beck verkörpern Geschwister, die sich ihre Sätze gleichsam wie Bälle zuspielen und einander eine Steilvorlage nach der anderen geben. Das Stück, in dem Daisey private Reminiszenzen mit Informationen zu Trumps Biographie und bitterbösen Kommentaren zum politischen Leben in den Vereinigten Staaten vermischt, bekommt dadurch eine viel stärkere Dynamik.“
Nachtkritik

„Jeder, der sich auch nur einen Hauch für Politik und deren Mechanismen interessiert, sollte in dieses Stück gehen.“
Ars Tremonia

„Die Dortmunder Dramaturgin und Übersetzerin Anne-Kathrin Schulz hat den Text schonend aktualisiert und ‚dahingehend gekürzt, wie politischer Populismus funktioniert‘, wie Regisseur Marcus Lobbes erklärt. Aber es solle darüber hinaus auch ein richtiger Theaterabend sein. Das gelingt Lobbes vor allem durch ein wirksames Bühnenbild (zusammen mit Pia Maria Mackert), das deutlich ist, aber vieldeutig bleibt - und durch die Schauspieler Beck und Lieder, die ihre Erläuterungen sympathisch und unverkrampft beiläufig abliefern.“
dpa

„Nach Die Schwarze Flotte und Furcht und Hoffnung in Deutschland ist Trump nun schon das dritte Stück in dieser Spielzeit, das die Geschehnisse im Hier und Jetzt aufgreift. Damit positioniert sich das Schauspiel als wichtiger Bestandteil in der politischen Diskussion nicht nur in Dortmund und ist ganz weit weg von irgendwelchen Elfenbeinturm-Vorwürfen. Staub hatte hier noch gar keine Zeit, sich abzusetzen. Das ist topaktuelles Theater unserer Zeit, bei dem sich die Frage so vieler anderer Produktionen nach ihrer Relevanz für die Gegenwart schlicht erübrigt: Das ist die Gegenwart.“
Dortmunder Kulturblog

Kommentare

Jörg Achim Zoll, 04. März 2017
Absolut sehenswert, unbedingt reingehen! Grandios gespielt und für das Publikum eine überraschende, intensive Erfahrung. Und: Wer 1,5 Stunden Trump-Bashing erwartet, wird angenehm "enttäuscht", denn dieser Abend ist viel, viel intelligenter!
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03. März 2017

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 21:00 Uhr

Einführung: 19:00 Uhr

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