Philharmoniker

Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759, „Unvollendete“

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Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759, „Unvollendete“
Abspiel Grafik 30 Min.

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Über das Konzert

Franz Schubert Sinfonie h-Moll D 759, Die Unvollendete
I. Allegro moderato
II. Andante con moto

Mitschnitt vom 20. April 2021 aus dem Konzerthaus Dortmund

Warum wurde sie niemals fertig, diese Sinfonie? In düsterem h-Moll beginnend, geisterhaft-bedrohlich und doch von einer außerordentlichen natürlichen Schönheit, ist die Unvollendete eines der größten Rätsel der Musikgeschichte. Nur zwei vollständige Sätze wurden Jahrzehnte nach Schuberts Tod in Graz wiederentdeckt und uraufgeführt – und sind von einer Perfektion, die auch unvollendet vollendet scheint.

1822 begann Schubert die Arbeit an diesem Werk, brach sie jedoch im dritten Satz, dem fragmentarisch überlieferten Scherzo, plötzlich ab. Die Gründe dafür sind bis heute ungeklärt und hüllen das Stück in den Schleier des Mysteriums. Fehlten dem Komponisten für die Fertigstellung schlicht Zeit oder Geld? Sah er sich nicht im Stande, die herausragende Qualität des ersten und zweiten Satzes aufrechtzuerhalten? Oder war Schubert, ganz im Gegenteil, unzufrieden damit und maß einer Fertigstellung der Sinfonie daher keinen Wert bei?

Dabei wurde bereits die Uraufführung in Wien 1865 ein phänomenaler Erfolg und die h-Moll-Sinfonie neben Mozarts Requiem zum berühmtesten Musikfragment aller Zeiten. Im Laufe der Jahre präsentierten viele Musiker*innen Ideen zur Vervollständigung des Werks; GMD Gabriel Feltz blieb in dieser Konzertaufnahme vom 20. April 2021 jedoch dem Original verpflichtet und spielte mit den Dortmunder Philharmonikern nur die überlieferten zwei Sätze aus Schuberts Feder ein.

Besetzung

Dortmunder Philharmoniker

Dirigat Gabriel Feltz