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Schauspiel

Mit »Mapping Dortmund« besondere Orte entdecken

Orte – Perspektiven – Dialoge

Hausfassade in Dortmund (c) Raphael Westermeier

Das Schauspiel Dortmund präsentiert ein neues Format: Mapping Dortmund ist ab Montag, 17. Mai, ab 19 Uhr online. Als „Newcomer“ in Dortmund möchte das Schauspiel-Team auf die Stadt blicken und ihre besonderen Orte kennenlernen, Dortmunder*innen begegnen, die Geschichten hinter den Orten suchen und diese Suche sichtbar machen. Es entsteht ein riesiger Stadtplan, der sich nach und nach mit vielen kleinen Fähnchen füllen wird.

Vier Projekte eröffnen das neue Format: Ruth Ziegler, Souffleuse im Theater, privat bibliophil, wie sie selbst sagt, nimmt die Besucher*innen mit auf eine Reise an die Bücherorte Dortmunds und tauscht die Behaglichkeit des Lesesessels und die Entdeckungsreise auf die Bücherseiten gegen eine „echte“ Tour.
Um Basketballkörbe im öffentlichen Raum geht es bei Schauspieler Linus Ebner. Da er selbst gerne Basketball spielt, hat er sich auf die Suche nach Körben in Dortmund gemacht und sie fotografisch festgehalten.
Schauspieler Alexander Darkow hat verschiedene Initiativen in Dortmund besucht, zum Beispiel die Velo Kitchen und den Unverpacktladen, und mit ihnen über die Utopie gesprochen, aus Dortmund eine Fahrradstadt zu machen. Außerdem stellt er sie und ihre Arbeit vor.
Raphael Westermeier, ebenfalls im Ensemble des Schauspiels, möchte neue Städte und ihre Besonderheiten mit allen Sinnen kennenlernen. Neben dem größten Weihnachtsbaum soll Dortmund auch noch das größte zusammenhängende Gründerzeitviertel in NRW haben, und nicht nur das hat Raphael Westermeier mit der Kamera eingefangen. Insgesamt 600 Fotos sind es geworden mit den unterschiedlichsten Häuserfassaden in Dortmund, dazu ein kurzer Ton vom Umfeld des Ortes.

Mit diesen vier Projekten findet die Premiere von Mapping Dortmund am 17. Mai online im digitalen Spielplan statt.
Weitere Projekte mit kurzen Texten, Interviews, Audios, Fotos und Videos werden im Lauf der kommenden Wochen folgen.