Oper

Wegen der großen Nachfrage: Zusatzvorstellung „Roaring Oper(ett)a“

Götz Alsmann moderiert erneut am 25. Mai 2023 im Opernhaus

Götz Alsmann moderiert „Roaring Oper(ett)a“ (c) Björn Hickmann

Wegen der großen Nachfrage hat die Oper eine Zusatzvorstellung der Opern- und Operettengala Roaring Oper(ett)a auf den Spielplan gesetzt. Am Donnerstag, 25. Mai 2023, wird Götz Alsmann ab 19:30 Uhr ein weiteres Mal durch das Programm führen. Roaring Oper(ett)a bringt das sonst strikt getrennt betrachtete Oper- und Operettenrepertoire der schillernden 1920er Jahre zusammen. Die ursprünglich geplante Vorstellung der Operette Gräfin Mariza entfällt an diesem Tag.

Extravagant, schillernd und lustvoll – mit hemmungsloser Ausgelassenheit eroberte man sich in der Nachkriegszeit der 1920er-Jahre das Leben zurück. Jugendlichkeit, Moderne und Aufbruch waren die Schlagwörter der Stunde und machten sich ebenfalls auf den Opernbühnen jener Jahre bemerkbar. Die Melodien der bis heute beliebten Werke haben bereits den Menschen in den 1920er-Jahren Freude, Trost und Zuversicht gespendet – und auch heute, in den 2020er-Jahren, kann man sich der sinnesbetörenden Kraft dieser Musik nicht entziehen.

Hundert Jahre später sind Melodien aus Operetten wie Die lustige Witwe von Franz Lehár und Gräfin Mariza von Emmerich Kálmán immer noch populäre Musik-Highlights. Franz Lehár prägte die Operettenära in Wien. Fast jährlich schrieb er in den 1920er Jahren Operetten. Emmerich Kálmán wurde mit Die Csárdásfürstin und Gräfin Mariza zu einem der berühmtesten Operettenkomponisten. Giacomo Puccini prägte die 20er Jahre mit vielen Opernarien und Emmerich Kálmán war bedeutend sowohl für die ungarische Operette als auch den Einzug des Broadway-Sounds auf deutschen Bühnen.

Götz Alsmann wird den Abend moderieren. Seit Jahrzehnten prägt er die Unterhaltungskunst im deutschsprachigen Raum. Der Multiinstrumentalist, Sänger, Rundfunk- und Fernsehmoderator, Autor, Bühnendarsteller, Hörbuchsprecher, promovierte Musikwissenschaftler und Honorarprofessor an der Musikhochschule der Westfälischen Wilhelms-Universität veröffentlichte seine erste Schallplatte 1974, trat 1977 zum ersten Mal im Fernsehen auf und moderierte seine erste Rundfunksendung 1985. Die Fernsehshows „Alsmanns Nachtmusik (ZDF) und „Zimmer frei!“ (WDR), die er mit Christine Westermann moderierte, erhielten den Grimme-Preis und den Deutschen Comedy-Preis.

Auf der Bühne zu erleben sind in Roaring Oper(ett)a aus unserem Opernensemble die Sopranistinnen Tanja Christine Kuhn sowie Anna Sohn, die Tenöre Sungho Kim und Fritz Steinbacher sowie Bass-Bariton Morgan Moody und Gasttenor Alexander Geller.

Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop erhältlich.