Philharmoniker • März 2021

7. Philharmonisches Konzert: Rausch der Sinne

Mit Werken von Berlioz und Dubois

Kalender

Rausch der Sinne

Hector Berlioz Ouvertüre zu Béatrice et Bénédict
Théodore Dubois Suite concertante für Violoncello, Klavier und Orchester
Hector Berlioz Symphonie fantastique op. 14

Was gehört zu einem echten Künstlerleben? Eine unglückliche Liebe! So hat es zumindest Hector Berlioz gesehen, der, von seiner eigenen unglücklichen Liebe inspiriert, seine Symphonie fantastique mit dem Titel Episoden aus einem Künstlerleben komponierte. Hier bildet die unerfüllbare Liebe eines jungen Musikers den Ausgangspunkt eines ausgefeilten Programms, mit dem Berlioz den Rahmen klassischer Sinfonik sprengt. „Wir glauben in der Sinfonie von Berlioz das Vorspiel einer Revolution der Instrumentalmusik zu erblicken“, urteilte 1833 der Musikkritiker Joseph d’Ortigue. Die Geliebte selbst tritt als Melodie immer wieder in Erscheinung und verführt den Jüngling von leidenschaftlicher Schwärmerei bis hin zur schauerlichen Vision seiner eigenen Hinrichtung.

Berlioz’ Verehrung galt der irischen Schauspielerin Harriet Smithson, die er später doch noch heiratete. Eine unerwartete Hochzeit feiern auch Béatrice und Bénédict, die in der Komischen Oper von ihrem Umfeld verkuppelt werden. Zwischen den Werken von Berlioz erklingt eine besondere Rarität seines jüngeren Kollegen Théodore Dubois: die Suite concertante für Violoncello und Klavier, gespielt von den Schwestern Anouchka und Katharina Hack.

Termine

Besetzung

Klavier Katharina Hack
Violoncello Anouchka Hack

Dortmunder Philharmoniker

Gastdirigent Hugh Wolff

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