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Oper

Séverine Maquaire

Alt 2 / Opernchor

Séverine Maquaire wurde in Paris geboren, wo sie ein Masterstudium in Gesang sowie Abschlüsse in französischer und italienischer Literatur absolvierte. Schon während ihrer Ausbildungszeit arbeitete sie unter der Leitung von Georges Prêtre, Pierre Boulez und Christoph Eschenbach. 2005 erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes.

Ab 2006 sang sie im Chor der Opernhäuser Paris und Rouen, wo sie auch solistisch tätig war, wie in Thierry Pécous LʼAmour coupable. Diese Zusammenarbeit setzte sie in Voix Marines mit dem Orchestre Philharmonique de Lorraine und La Symphonie du Jaguar mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter François-Xavier Roth fort. Als Schauspielerin tourte sie mit Sophokles’ Elektra durch Frankreich und wurde damit zu internationalen Festivals in Avignon und Sibiu eingeladen. Als Sängerin ist sie v. a. für Hosenrollen und komische Opern sehr gefragt, beispielsweise für Carmen, Siébel in Faust, Cherubino in Le nozze di Figaro, Mrs. Quickly in Falstaff und Oreste in La Belle Hélène.

Ihr Interesse für Polyphonie konnte sie in Ensembles wie Les Arts Florissants (Festival d’Aix-en-Provence), ChorwerkRuhr (Mozarts Große Messe in c-Moll mit Kent Nagano in der Elbphilharmonie) oder det Nortske Solistkor in Oslo weiterentwickeln. Sie wird regelmäßig für Oratorien und sinfonische Konzerte als Solistin verpflichtet, u. a. in Hector Berlioz’ Lesnuits d’été und Beethovens 9. Sinfonie in Griechenland und Rumänien. 2019 übernahm sie diese Partie an der Palau de la Musica in Barcelona.

Séverine Maquaire ist seit der Spielzeit 2016/17 Mitglied des Opernchor Theater Dortmund, stand letzte Spielzeit als Eine Ehrendame in Aubers La muette de Portici auf der Bühne und sang in Mozarts Requiem in d-Moll das Alt-Solo bei den Dortmunder Philharmonikern.

Foto: (c) Ian Sidden