Schauspiel • Januar 2022 bis Juli 2024

Das Spiel ist aus

von Jean-Paul Sartre • Deutsch von Alfred Dürr / Uli Aumüller

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Das Spiel ist aus

„Würden Sie bitte unterschreiben?“

„Erledigt. Jetzt sind sie offiziell tot.“

Die zwei Hauptfiguren in Sartres Drehbuch, das 1947 von Jean Delannoy verfilmt wurde, werden zur selben Zeit umgebracht und treffen sich im Totenreich wieder. Eve – eine feine Dame und Ehefrau von einem Milizsekretär – trifft dort auf Pierre, einen Revolutionär. Es stellt sich heraus, dass ein Fehler passiert ist: eigentlich sind Eve und Pierre füreinander bestimmt und hätten sich bereits vor langer Zeit treffen und verlieben sollen. Also bekommen sie eine zweite Chance auf das Leben: Die Zeit wird zurück gedreht auf ihren Todeszeitpunkt und sie werden zurück geschickt ins Reich der Lebenden. Wenn sie es schaffen, sich innerhalb 24 Stunden zu verlieben und jegliche Zweifel an die gemeinsame Zukunft hinter sich zu lassen, dürfen sie weiterleben.

Die Regisseurin Azeret Koua inszeniert Sartres Klassiker mit der Frage, wofür es sich zu leben lohnt. Mit Freude an dem Bild von romantischer Liebe und Fragen an die Geschlechterrollen, die in romantischen Komödien zelebriert werden, inszeniert sie Sartres Klassiker.

  • Hinweis Bei der Produktion kommen Stroboskoplicht sowie bombenähnlich Geräusche zum Einsatz.

Besetzung

Mit Sarah Quarshie, Antje Prust, Raphael Westermeier, Adi Hrustemović

Regie Azeret Koua
Ausstattung Elizaweta Veprinskaja
Musik Lutz Spira
Dramaturgie Hannah Saar
Licht Markus Fuchs
Ton Robin Lockhart
Regieassistenz Karl Georg Gierth
Inspizienz Christoph Öhl
Soufflage Britta Kalitzki

Commentaries

Reviews

theater pur

„Azeret Koua macht aus Sartres Vorlage eine leichthändige, unterhaltsame Komödie, die die Hollywood-Bilder der romantischen Liebe parodiert. Ohne Aggressivität macht sie dennoch deutlich, dass das Konzept der heterosexuellen Monogamie heute um zahlreiche andere Modelle des Zusammenlebens erweitert werden muss.“

29. January 2022
Ars tremonia

„Hervorragend aufgelegt und mit viel Humor zeigten sich Antje Prust und Raphael Westermeier. Sie mussten in verschiedene Rollen schlüpfen, was sie mit einer gehörigen Portion Spielwitz taten. Es war ihnen anzumerken, mit welcher Freude und Lust sie in verschiedene Geschlechterrollen schlüpften."

„Sarah Yawa Quarshie als Eve und Adi Hrustemović als Pierre gingen voll in ihren Rollen auf."

23. January 2022
Ruhr Nachrichten

„Zum Auftakt flackert das Licht im Takt zur Discomusik über dem Autoscooter. Das Jenseits ist ein Rummelplatz. So effektvoll startet (...) die Premiere von ‚Das Spiel ist aus‘.“

21. January 2022
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

„Dass dies in letzter Sekunde schief gehen muss, liegt auf der Hand, doch wie die Regisseurin das furiose Finale als üppiges Melodram in Zeitlupe inszeniert, hat echten Witz.“

21. January 2022