Wie kann Musik Debatten prägen? Und welche Verantwortung tragen Künstler*innen in der Öffentlichkeit? Anna Dushime geht diesen Fragen am Sonntag, 15. März 2026, um 18 Uhr mit Soul- und R&B-Sängerin Joy Denalane im Schauspielhaus Dortmund nach. Die Konfliktzone bringt Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Gesellschaft zusammen, um Perspektiven sichtbar zu machen, Denkanstöße zu aktuellen Themen zu geben und das Publikum aktiv einzubeziehen.
Musik, die Spuren hinterlässt
Joy Denalane vereint angloamerikanische, afrikanische und deutsche Einflüsse in ihrer Musik. Ihre Songs greifen Themen wie Identität, Erinnerung und Zusammenhalt auf und verbinden persönliche Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz. Mit ihrem aktuellen Album Willpower und dem Projekt Alles Liebe mit Max Herre zeigt sie, wie Musik Debatten bereichern kann. Neben ihrer Kunst engagiert sie sich für soziale Themen, u. a. im Kampf gegen AIDS, für Wola Nani, als Botschafterin der Gleichstellungsinitiative Keychange und in der 17. Bundesversammlung. Zuletzt wirkte sie außerdem als Changemakerin in einer Kampagne des nachhaltigen Modelabels Armedangels.
Dialog, der Perspektiven öffnet
Die Konfliktzone ist eine Gesprächsreihe am Schauspiel Dortmund, die Raum für offene, inspirierende Diskussionen über aktuelle gesellschaftliche Fragen bietet. Moderatorin Anna Dushime führt durch den Abend, macht verschiedene Perspektiven sichtbar und eröffnet neue Denkansätze. Das Publikum ist eingeladen, eigene Positionen zu hinterfragen, Fragen zu stellen und neue Sichtweisen zu entdecken – ohne dass eine schnelle Einigung erwartet wird.
Tickets und Termine
Die Konfliktzone am Sonntag, 15. März 2026 beginnt um 18 Uhr im Schauspielhaus. Karten sind für 17 € an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231 / 50 27 222 sowie im Webshop ▶ erhältlich.