Liebe Community

Zwei Jahre Pandemie haben unsere Sicht auf die Welt und auf uns selbst in ihr verändert. Die Welt, wie sie vor der Pandemie gewesen ist, gibt es nicht mehr. Wir können nicht mehr dahin zurück. Es nützt nichts, sie wieder herbeizusehnen. Es nützt auch nichts, sich zu wünschen, es gäbe die Pandemie nicht. Das mag eine schmerzliche Erkenntnis sein, weil wir bemerken, dass wir keine Wahl haben, vielleicht sogar unter Druck geraten – uns bleibt eigentlich nichts, außer die Bereitschaft zu entwickeln, sich zuallererst dem zu stellen und dann Vertrautes loszulassen … um Neues zu entdecken.

Die Pandemie hat Gründung und Aufbau der Akademie maßgeblich geprägt und gleichermaßen beeinflusst: Als nach der Gründung der Akademie das erste Forschungs-Semester mit vier Fellows im Herbst 2019 begann, war von Covid noch nichts zu wissen. Bereits ein halbes Jahr später – im Februar 2020 – gingen mit dem Beginn der Pandemie in Europa die Fellows des zweiten Semesters an den Start – und mit diesem begann ein anfänglich schmerzlicher und dann zunehmend stetiger Prozess der Anpassung an das Gegebene – vielfach richteten sich die Forschungsprozesse neu und anders aus.

Ende Januar 2022 ging das fünfte Forschungssemester zu Ende und ebenso – nach drei Jahren – die erste Förderphase der Akademie durch das Landesministerium für Kultur und Wissenschaft. Ein guter Zeitpunkt also, um auf Bewerkstelligtes und Gelungenes zurückzublicken.

Marcus Lobbes
Direktor Akademie für Theater und Digitalität

Akademie für Theater und Digitalität

Die #ATD ist ein Modellprojekt des Theater Dortmund für digitale Innovation, künstlerische Forschung und technikorientierte Aus- und Weiterbildung. Sie wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung des Bundes sowie der WILO-Foundation und erhält Mittel aus dem EFRE-Fonds der Europäischen Union. Sie kooperiert mit der DTHG, dem Deutschen Bühnenverein und perspektivisch mit weiteren kommunalen und regionalen Partnern.

Der Standort der AKADEMIE in der Speicherstraße wird auf knapp 2000 Quadratmetern Raum bieten für anwendungsbezogene und künstlerische Forschung, berufliche Aus- und Weiterbildung und inhaltliche Debatten. Hier werden Möglichkeiten der Darstellenden Künste in der Digitalen Moderne erforscht und neue Technologien, neue Arbeitsstrukturen, neue Narrative und neue Definitionen entwickelt,  was es heute heißt, Kunstschaffende zu sein an der Schnittstelle zwischen Darstellender Kunst und neuesten Technologien.

Die AKADEMIE FÜR_THEATER_UND_DIGITALITÄT versteht sich als ein Ort der Innovation, der Inspiration, des Diskurses, des Austauschs, ein Ort mit Mut zum Neuen und auch zum Scheitern, für Reflexion, Netzwerkbildung, Impulsgebung und Kommunikation - ein Ort der Kunst!

Finanziert durch die Kulturstiftung des Bundes vergibt die Akademie insgesamt 54 Stipendien in den Jahren 2019 - 2022 für jeweils fünf Monate, in der Regel für die Monate September bis Januar und Februar bis Juni. Die Ausschreibung richtet sich an Fellows, die an der Erforschung von künstlerisch-technischen Zusammenhängen bei digitalen Narrationen in theatralen Räumen sowie deren praktischer Umsetzung interessiert sind. Erwartet werden Postgraduierte aus künstlerischen und / oder technischen Bereichen der Darstellenden Künste, die in digitalen Methoden (Motion Capturing, Coding, VR, AR, Robotik, Informatik) forschen und arbeiten wollen. ►https://theater.digital/#fellowships

Hinter den Kulissen

Aktuelles

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Harald Wolff wird Betriebsdirektor der Akademie für Theater und Digitalität

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Gemeinsame Ausschreibung für Forschungsprojekte: ARTEscénicas + digitalidad 

Akademie für Theater und Digitalität ist an internationalem Ausschreibungsprojekt beteiligt

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Neue Folge von „Enjoy Complexity“

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EINKLANG Musik X Digitale Kunst

Kooperation der Akademie jetzt in der ARD Mediathek

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