DortmunderPhilharmoniker
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Liebe Musikliebhaber*innen,

liebe Freund*innen der Dortmunder Philharmoniker in Nah und Fern!

Sie werden verstehen können, dass ich mich viele Tage gedanklich mit diesen Zeilen an Sie alle intensiv beschäftigt habe. Was an dieser Stelle schreiben – in einer Zeit, wo viel mehr ungewiss ist als das Aufführen von klassischer Musik? Wo mehr und mehr in Vergessenheit gerät, wie viele unzählige Male wir gemeinsam den wunderbaren Klanggewalten unseres Orchesters im Konzerthaus lauschten und uns von den gespielten Kompositionen mitreißen und mittragen ließen. Die Dortmunder Philharmoniker haben in einem Jahr Leben mit der Pandemie auf vielfältigste Weise ihre ungebrochene künstlerische Kreativität und dauerhafte Präsenz auf digitalem Wege gezeigt und auch Live-Auftritte unter schwierigsten Bedingungen bewältigt. Aber das kann natürlich nicht im Geringsten darüber hinwegtäuschen, dass wir alle auf den Tag warten, wo wir wieder richtig für Sie da sein können, um Ihnen allen einen ungetrübten Hörgenuss zu bereiten. So lange es auch dauern mag – dieser Tag wird kommen! Ich freue mich auf diesen Moment und arbeite darauf hin. In diesem Sinne und mit diesem Optimismus gewappnet haben wir uns für die kommende Saison ein wahrhaft ambitioniertes Thema vorgenommen. Unser Titel Der göttliche Funke soll Eigenarten, Gebräuche und Ansichten großer Weltreligionen musikalisch wiedergeben. Keinen von uns lässt dieses Thema wohl kalt oder berührt uns nicht. Es zeichnet sich ab, dass auch die ausgeklügelte Technik der Gegenwart uns nicht religiöse Gefühle, Erkenntnis, Wissen im besten Sinne, Empathie, aber auch Wahn und Verblendung in diesem Zusammenhang nehmen oder ersetzen kann. Und ich persönlich glaube, in unserem, dem 21. Jahrhundert ist der Grad der Veränderung, dem Religionen unterworfen sind oder unterworfen werden, sehr groß. Es ist erstaunlich, wie intensiv unsere menschliche Beschäftigung und Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema in der Vergangenheit auf musikalische Weise war. Ausschweifender, verträumter, aber auch viel leidenschaftlicher als das geschriebene Wort kann Musik diesen „göttlichen Funken“ für Sie erlebbar machen. Wie oder ob Sie überhaupt religiös gebunden sind, spielt dabei keine Rolle: Diese Musik, die wir für Sie aufführen wollen, ist vielleicht einer der schönsten Gottesbeweise auf unserem Planeten.

Ich freue mich sehr auf Sie!

Herzlich, Ihr
Gabriel Feltz
(Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund)

Magazin 2021/22

Der göttliche Funke

Mit dem Spielzeit-Magazin möchten wir Ihnen einen Einblick geben in die Gedanken, die hinter unseren Programmen stehen. Wir haben mit Religionsvertreterinnen und -vertretern aus unserer Stadt über Musik und mit Musikerinnen und Musikern über den Glauben gesprochen. Erfahren Sie, was unsere Kammerkonzertreihe so besonders macht und wie wir den Funken, der uns immer neu für unsere Kunst entflammt, an die nächsten Generationen weitergeben möchten.

Sie müssen nicht religiös sein, um ein Konzert der Dortmunder Philharmoniker zu besuchen – natürlich nicht! Aber wenn Sie im Konzerthaus den von uns mit großer Emphase und Leidenschaft hervorgebrachten Klängen lauschen, wenn Sie gemeinsam mit uns den vielen Verästelungen und Verbindungen unserer Zivilisationsgeschichte mit diesen Kompositionen nachspüren, wird ganz bestimmt ein „göttlicher Funke“ auf Sie überspringen.

 

Direkt zum Philharmoniker-Magazin

 

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