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Liebes Publikum,

drei Festivals, 15 Premieren, darunter sechs Uraufführungen (vier davon in der Jungen Oper), zwei Deutsche Erstaufführungen, der Auftakt zu einem neuen Ring – darauf können Sie sich in der Spielzeit 2021/22 freuen!

Das hochkarätig besetzte Festival Wagner-Kosmos verbindet unter dem Titel „Wahn der Eroberung“  die langersehnte Neuinszenierung von Die Walküre mit der Deutschen Erstaufführung von Guirauds/Saint-Saëns Frédégonde sowie der Erstaufführung der 3. Fassung von Spontinis Fernand Cortez in französischer Sprache. Zum Spielzeitauftakt inszeniert Hausregisseur Nikolaus Habjan eine der beliebtesten Opern überhaupt, Tosca, in der sie u. a. Weltstar Michael Volle erleben können. Bereits wenige Wochen später holen wir die Uraufführung von Der Hetzer nach, ein Titel unter dem der renommierte österreichische Komponist Bernhard Lang Verdis Otello packend und mit Blick auf die gesellschaftliche Realität im 21. Jahrhundert überschrieben hat. Das Barock-Pasticcio Sehnsucht, mit dem als „Nachwuchssänger der Jahres 2020“ ausgezeichneten Sopranisten Bruno de Sá, benennt im Titel das, was mein Team und ich empfinden: Wir sehnen uns danach, endlich wieder das zu tun, was eigentlich Sinn und Zweck unseres Daseins ist: großartige Partituren in Klang und Szene lebendig werden zu lassen. Wir freuen uns außerordentlich, die Türen des Opernhauses und der Jungen Oper wieder für Sie öffnen zu dürfen, und laden Sie dazu ein, die faszinierende Welt des Musiktheaters auch jenseits des traditionellen Kanons zu erleben. Während unserer Festivals Auf die Ohren, fertig, los! und Beyond Opera 22 gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern auch hintergründiges zur Oper zu erfahren. Wir freuen uns auch auf zahlreiche Mitmacher*innen, in den Kinder- und Jugendopernclubs, um Orpheus in der Unterwelt auf die Bühne des Opernhauses zu bringen, bei der Bürger*innenOper We DO Opera!, um das Märchen Der kleine schwarze Fisch des iranischen Schriftstellers Samad Behrangi zu entdecken, wofür die Komponist*innen Elnaz Seyedi und Thierry Tidrow eigens die Musik verfassen, oder um bei einer Soundkarawane durch die Nordstadt mitzuziehen und den ganz eigenen Flair dieses Stadtteils in Musiktheater zu übersetzen. Beim Festival der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr wollen wir während einer Konferenz in den Austausch über Oper für junges Publikum treten u. a. über die Uraufführungen der Opern Die Kinder des Sultans (Komposition: Avner Dorman, Libretto: Ingeborg von Zadow) sowie Kirsas Musik unseres Composers in Residence Thierry Tidrow. Er ist auch der Komponist unsere neusten Oper für Jugendliche ab 14 Jahren: Der Häßliche, einem Stück nach Marius von Mayenburgs Schauspiel über die Macht Schönheitsideale.

Alle Online-Angebote haben meiner Meinung nach verdeutlicht: Die darstellenden Künste zeichnet gerade das Live-Erlebnis aus. Es ist das gemeinsame Erleben von Musik, Gesang und Tanz, das diese unbeschreibliche Einzigartigkeit ausmacht. Und – Kultur ist letztlich das, was den Menschen zum Menschen macht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie gesund durch die verbleibenden Monate der Pandemie kommen und dass wir uns bald wieder im Dortmunder Opernhaus sehen werden.

Ihr
Heribert Germeshausen
(Intendant der Oper)

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