In Ausnahmezustand steht Engagement im Mittelpunkt. Am Mittwoch, 14. Januar 2026, feiert die Inszenierung von Regisseurin Madita Scülfort Premiere im Institut des Schauspiel Dortmund. Das Stück von Christina Ketterig erzählt von jungen Menschen, die sich in Zeiten von Klimakrise, Umweltprotesten und gesellschaftlichen Herausforderungen fragen, wie sie wirklich etwas verändern können.
Vom Idealismus zur Realität
Der Protagonist schließt sich einer Demonstration an. Vegan essen, Proteste organisieren, gemeinsam für eine gute Sache kämpfen – alles scheint einfach. Doch je näher er seinem neuen Umfeld kommt, desto deutlicher werden die Widersprüche: Wie vereinbart man persönliche Ideale mit dem Alltag? Fliegen in die Sonne, während man den Planeten retten will? Gemeinsam mit Gleichgesinnten erkennt er, dass auf Worte endlich Taten folgen müssen und radikales Handeln nötig ist, um wirklich Wirkung zu erzielen.
Theater, das direkt ins Klassenzimmer kommt
Ausnahmezustand wird mobil direkt in den Schulen gespielt. In einem Klassenzimmer entfaltet sich das Stück als interaktives Erlebnis, das Schüler*innen ab Klasse 9 aktiv einbezieht. Mit theaterpädagogischer Nachbereitung werden die Themen des Stücks gemeinsam reflektiert. Dauer insgesamt: 90 Minuten.
Die Regisseurin
Madita Scülfort, geboren 1998 in Waldbröl, ist seit 2024 Regieassistentin am Schauspiel Dortmund. Zuvor arbeitete sie am Jungen Landestheater Schwaben, unter anderem an Co-Regieprojekten wie Im Westen nichts Neues und dem Theaterprojekt WIR. Ausnahmezustand ist ihre erste eigene Inszenierung am Schauspiel Dortmund. Für die Ausstattung zeichnet Slynrya Kongyoo verantwortlich. Den Protagonisten spielt Ensemblemitglied Roberto Romeo. Das Ganze wird begleitet von Theatervermittlerin Sarah Jasinszczak.
Termine und Buchung
Die Premiere am Mittwoch, 14. Januar 2026, findet um 11 Uhr im Institut des Schauspiel Dortmund statt. Informationen zu Terminen in der Schule und Buchungen unter junges-schauspiel@theaterdo.de.