Wer die Welt von Antichristie hautnah erleben will, sollte sich diesen Samstag, den 17. Januar 2026, den Abend im Schauspiel Dortmund nicht entgehen lassen. Mithu Sanyal, Autorin und Kulturwissenschaftlerin, öffnet persönlich die Türen zwischen ihrem Roman Antichristie und der Dortmunder Bühnenfassung und beleuchtet zentrale Themen wie Macht, Widerspruch und koloniale Strukturen. In ihrer Arbeit verbindet sie erzählerische Kraft mit gesellschaftlicher Analyse, sie gehört zu den wichtigsten Stimmen für postkoloniale, feministische und antirassistische Perspektiven im deutschsprachigen Raum. Die exklusive Einführung verschafft Einblicke in Figuren, Motive und Ideen. Sie ist ein Auftakt, der neugierig macht und Lust auf die Inszenierung von Antichristie selbst weckt.
Krimi, Zeitreise und visuelles Theater
Antichristie verbindet Krimi, Zeitreise und postkoloniale Reflexion zu einem außergewöhnlichen Theatererlebnis. Im Zentrum steht Durga, eine Drehbuchautorin in London, die zwischen antirassistischer Neuinterpretation klassischer Krimis und dem Widerstand gegen rassistische Strömungen hin- und hergerissen ist. Plötzlich reist sie ins Jahr 1906 als Mann und Freiheitskämpfer im Londoner „Indian House“, zwischen Revolutionären, historischen Brüchen und kolonialen Strukturen. Auf der Bühne laufen zwei Zeitebenen gleichzeitig, unterstützt von Kostümwechseln, Videoprojektionen, Bühnenbild und Schauspiel. Das erzeugt ein visuelles und emotionales Erlebnis, das Roman und Bühnenstück Antichristie lebendig werden lässt.
Tickets und Termine
Für die Vorstellung am Samstag, 17. Januar, 19:30 Uhr, sind noch Karten erhältlich. Die Einführung mit Autorin Mithu Sanyal beginnt um 19:00 Uhr im Institut.
Weitere Vorstellungen von Antichristie folgen am Freitag, 20. Februar 2026 um 19:30 Uhr, Samstag, 28. Februar 2026 um 19:30 Uhr sowie Mittwoch 11. März 2026 um 19:30 Uhr.
Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), an der Ticket-Hotline (0231 50 27 222) und im Webshop ▶ erhältlich.