Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek waren 14 und 20 Jahre alt, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet wurden. Gemeinsam mit Christine Werner berichten sie, wie diese Morde ihr Leben erschütterten und wie sie daraus die Kraft entwickelten, für Gerechtigkeit und Zusammenhalt einzutreten.
Die Lesung und das anschließende Gespräch finden am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19:30 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund statt.
Die Veranstaltung basiert auf ihrem Jugendsachbuch Unser Schmerz ist unsere Kraft, dass die Ereignisse aus der Perspektive der beiden jungen Frauen erzählt. In Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats geben sie unmittelbare Einblicke in ihr Leben nach den Morden. Viele Fotos und Dokumente machen die Berichte greifbar und nahbar. Das Buch ist ein Plädoyer, wachsam zu bleiben und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung einzutreten.
Moderiert wird der Abend von Ali Şirin.
Kostenfreie Zählkarten für die Abendveranstaltung sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge) und über die Ticket-Hotline (0231 / 50 27 222) erhältlich.