Ballett

Gefeiertes Ballett in Dortmund: Zusatzvorstellungen für „Frida“

Große Nachfrage nach der Deutschen Erstaufführung von Annabelle Lopez Ochoas Choreografie

Szene aus „Frida“ mit Sae Tamura und Filip Kvačák (c) Leszek Januszewski

Große Nachfrage nach der Deutschen Erstaufführung: Nachdem seit der Premiere im Februar jede Vorstellung ausverkauft war, zeigt das Ballett Dortmund Ende Mai zwei zusätzliche Vorstellungen von Annabelle Lopez Ochoas vielbeachtetem Werk Frida im Opernhaus.

Die Deutsche Erstaufführung des Balletts Frida beim Ballett Dortmund stößt auf außergewöhnlich großes Interesse: Seit der Premiere am 13. Februar 2026 war jede Vorstellung ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage stehen nun zwei zusätzliche Termine auf dem Spielplan. Am Freitag, 29. Mai, um 19:30 Uhr sowie am Sonntag, 31. Mai, um 16:00 Uhr wird Frida im Opernhaus erneut gezeigt.

Mit Frida hat die international renommierte Choreografin Annabelle Lopez Ochoa, seit dieser Spielzeit Artist in Residence beim Ballett Dortmund, ein eindrucksvolles Bühnenwerk über Leben und Kunst der mexikanischen Malerin Frida Kahlo geschaffen. Das Ballett entfaltet keine lineare Biografie, sondern eine Reihe eindringlicher Szenen, die zentrale Momente eines außergewöhnlichen Künstlerinnenlebens sichtbar machen – geprägt von Schmerz, Leidenschaft und Kreativität.

Ein Ballett inspiriert von Frida Kahlo und ihren Werken
Lopez Ochoa verbindet Tanz und Malerei auf besondere Weise: Inspiriert von Kahlos berühmten Gemälden entstehen starke Bilder ihrer inneren Welt. Aus einem das Bühnenbild maßgeblich bestimmenden schwarzen Würfel heraus entspinnen sich die farbenfrohen Szenen, während tänzerische Alter Egos ihre Träume und Emotionen verkörpern. Das Bühnen- und Kostümbild von Dieuweke van Reij greift zentrale Motive aus Kahlos Werk auf – von mexikanischen Trachten über Skelette bis hin zu einer kraftvollen Farbdramaturgie: Aus zunächst monochromen Bildern entwickelt sich ein farbenreiches Bühnenbild, das Frida Kahlos künstlerische Entfaltung widerspiegelt. Die von mexikanischen Klängen inspirierte Musik des Auftragskomponisten Peter Salem wird von den Dortmunder Philharmonikern dargeboten – ergänzt durch Lieder von Kahlos Freundin Chavela Vargas, verstärkt die emotionale Intensität der Produktion.

Karten für die beiden Zusatzvorstellungen sind ab dem 17. März 2026 (10:00 Uhr) an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 / 50 27 222 sowie im Webshop ▶ erhältlich.