Im 4. Philharmonischen Konzert am Dienstag, 27. und Mittwoch, 28. Januar 2026, um jeweils 19:30 Uhr, stellen die Dortmunder Philharmoniker im Konzerthaus Dortmund zwei zentrale Werke der Romantik und des Orchesterrepertoires einander gegenüber: Franz Schuberts Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 („Unvollendete“) und Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 E-Dur. Am Pult steht dabei Marek Janowski, einer der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit und ehemaliger Chefdirigent der Dortmunder Philharmoniker.
Schuberts unsterbliche „Unvollendete“ beginnt düster, findet jedoch im zweiten Satz ins Licht. Bruckners grandiose Siebte nimmt die Hörer mit überwältigenden Steigerungswellen, erschütternden Emotionen und beispiellos klanggezogenen Melodien bis zur alles überstrahlenden Klimax des letzten Satzes gefangen. Trotz einer stilistischen Nähe nehmen beide Werke im Schaffen ihrer Komponisten eine gegensätzliche Stellung ein: Während Schuberts Sinfonie Fragment blieb, brachte Bruckners Siebte dem Komponisten den lang ersehnten Durchbruch.
Mit Marek Janowski, der am 18. Februar 2024 seinen 85. Geburtstag beging, begrüßen die Dortmunder Philharmoniker nicht nur einen der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit am Pult, sondern auch einen ehemaligen Chefdirigenten. Janowski stand am Pult so gut wie jedes Orchesters von Rang von Berlin bis Wien und von New York bis Chicago und dirigierte sowohl an der Metropolitan Opera New York wie bei den Bayreuther Festspielen. So groß sein dirigentisches Repertoire ist, liegt der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit auf der Musik der deutschen Romantik, auf den Werken etwa von Wagner, Brahms, Bruckner und den Komponisten der Schönbergschule.
Karten (ab 19€) sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.
Termine
27.01.26 19:30-21:35 Uhr, Einführung im Komponistenfoyer 19:00 Uhr
28.01.26 19:30-21:35 Uhr, Einführung im Komponistenfoyer 19:00 Uhr