Philharmoniker

6. Philharmonisches Konzert: Nacht der Ekstase

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Nacht der Ekstase

Giacomo Rossini Ouvertüre aus Der Barbier von Sevilla
Robert Schumann Violoncellokonzert a-Moll op. 129
György Kurtág Ligatura (Answered Unanswered Question) für zwei Violoncelli (ohne Orchester) 
Igor Strawinsky Jeu de cartes
 

Gute Neuigkeiten: Das 6. Philharmonische Konzert, das für den 9. und 10. Februar geplant war, wird nicht entfallen, sondern vom Kulturradio WDR 3 aufgezeichnet und in der Reihe WDR 3 Konzert übertragen! Der Termin wird zeitnah bekanntgegeben.

Das Programm, mit dem Markus Stenz – bekannt u. a. durch seine langjährige Tätigkeit als Gürzenich-Kapellmeister in Köln –  bei den Dortmunder Philharmonikern gastiert, steht unter dem Titel Nacht der Ekstase und musste unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Abstandsregeln ein wenig angepasst werden. Wie schon für das Live-Konzert geplant, erklingt Robert Schumanns Violoncellokonzert a-Moll op. 129, ein Stück von höchster emotionaler Intensität, für dessen Solo-Partie der überaus hingebungsvolle  Cellist Julian Steckel gewonnen werden konnte.

Im 1989 entstandenen Ligatura von György Kurtág hören wir den renommierten Solisten noch einmal, dieses Mal je­doch ganz reduziert im Duo mit der Solo-Cellistin der Dortmunder Philharmoniker, Franziska Batz­dorf. Die flächigen Streicherklänge des kurzen Stücks mit dem Untertitel The Answered Unanswered Question lesen sich als Antwort auf die von Charles Ives bereits 1906 gestellte Unanswered Question, bleiben dabei aber deren kontemplativem Grundton verbunden.

Aus dem ursprünglichen Programm bleibt ebenso das humorvolle Ballett Jeu de cartes von Igor Strawinsky erhalten, in dessen drei Szenen – vom Komponisten spielerisch als „Runden“ bezeich­net – es zwischen den zum Leben erwachten Karten eines Pokerblattes munter hin und her geht. Das Spiel auf der inhaltli­chen Ebene setzt wird auch musikalisch fortgesetzt, indem Strawinsky Themen anderer Komponisten wie Strauß, Tschaikowsky oder Beethoven augenzwinkernd in sein neoklassisches Kartenspiel inte­griert, sodass dieses gleichzeitig ein akustisches Memoryspiel der sinfonischen Klassiker wird.

Passend dazu hat Markus Stenz eine von Strawinskys prominenten Vorlagen in voller Länge ins Pro­gramm aufgenommen: Gleich zu Beginn des Konzerts erklingt Rossinis Ouvertüre zum Barbier von Sevilla, ein absoluter Ohrwurm der Opernliteratur, der den Konzertabend schwungvoll einlei­tet.

Besetzung

Violoncello Julian Steckel, Franziska Batzdorf

Dortmunder Philharmoniker

Musikalische Leitung Markus Stenz

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