Philharmoniker • Februar 2021

6. Philharmonisches Konzert: Nacht der Ekstase

Mit Werken von Wagner, Schumann, Strawinsky und Skrjabin

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6. Philharmonisches Konzert: Nacht der Ekstase

Richard Wagner Vorspiel und Liebestod aus Tristan und Isolde WWV 90
Robert Schumann Violoncellokonzert a-Moll op. 129
Igor StrawinskyJeu de cartes. Ballett in drei Runden
Alexander SkrjabinPoème de l’Extase op. 54

Von unermesslichem Verlangen beflügelt, streben Tristan und Isolde ihrem Tod entgegen, bis Isolde über Tristans Leiche in „des Welt-Atems wehendem All“ ertrinkt – verklärt und für immer erlöst. Das ergreifende innere Drama spiegelt Wagner in einer rauschhaften Musik wider, die alle Grenzen überschreitet. Von höchster emotionaler Intensität ist auch Schumanns Cellokonzert. Steckt im zweiten Satz möglicherweise eine Liebeserklärung an seine Frau Clara? Alles dreht sich um eine fallende Quinte, die schon am Anfang ihrer Liebe von Bedeutung war. Mit 13 Jahren schickte ihm die Klaviervirtuosin Variationen über ein Thema mit jener Quinte, auf die er ebenfalls mit Variationen antwortete.

Nach Strawinskys humorvollem Ballett Jeu de cartes bildet Skrjabins Poème de l’Extase den Höhepunkt des Konzerts. Dieses üppig instrumentierte Orchesterwerk voller Klangsinnlichkeit steht in Verbindung zu einem von ihm selbst verfassten Gedicht. In ihm tritt der Philosoph und Mystiker Skrjabin zum Vorschein, der sich ein großes Ziel gesetzt hat: die Erlösung der Menschheit durch Ekstase!

Termine

Besetzung

Violoncello Julian Steckel

Dirigent Markus Stenz