Philharmoniker

Das 8. Philharmonische Konzert mit Werken von Ravel, Yoshimatsu und Mozart

Die Dortmunder Philharmoniker widmen sich musikalischen Fantasie- und Märchenwelten

Sophie Dervaux (c) Marco Borggreve

Mit Werken von Maurice Ravel, Takashi Yoshimatsu und Wolfgang Amadeus Mozart widmen sich die Dortmunder Philharmoniker im 8. Philharmonischen Konzert musikalischen Fantasie- und Märchenwelten. Das Konzert verbindet poetische Klangbilder, virtuose Orchesterfarben und klassische Sinfonik zu einem abwechslungsreichen Konzertabend. Als Solistin ist die Fagottistin Sophie Dervaux zu erleben, die musikalische Leitung übernimmt Nodoka Okisawa.

Maurice Ravel entwirft in Ma mère l’oye (Mutter Gans) ein stilisiertes Bild der Kindheit und der kindlichen Fantasiewelt, in der Märchenfiguren zu Leben erwachen – in diesem Fall zu klanglichem Leben. Äußerstes Raffinement paart sich mit künstlicher Einfachheit in einer geradezu magischen Klangwelt von enormer Expressivität. Ein Fest der Sinne und der Empfindung.

Auch Takashi Yoshimatsus Fagottkonzert Unicorn Circuit (Einhorn-Kreislauf) entführt in fantastische Welten. Inspiriert von der mythologischen Figur des Einhorns, im Japanischen Kirin, nimmt uns das 1988 entstandene, lyrisch gestimmte Werk auf eine farbige Reise durch drei Jahreszeiten mit. Yoshimatsus Musik bewegt sich an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit und knüpft dabei klanglich an die Musik Ravels an. Als Solistin ist eine junge Ausnahmemusikerin zu erleben, Sophie Dervaux, die bereits von einer Soloposition bei den Berliner Philharmonikern zu einer bei deren Pendant in Wien wechselte und international Furore macht.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Jupiter“-Sinfonie steht zum Abschluss eines der berühmtesten Werke der Klassik auf dem Programm. Was soll man mehr bewundern an diesem Werk, den überquellenden musikalischen Reichtum, ihre Sprach- und Ausdrucksmächtigkeit, die Vollkommenheit der Formung, oder die einmalige Balance zwischen extremer Kompositionskunst und Heiterkeit? Ein grandioses Werk mit einem grandiosen Finale, dirigiert von der jungen Japanerin Nodoka Okisawa, einer Senkrechtstarterin der klassischen Musikwelt.

Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie im Webshop erhältlich.

Terminübersicht
Di, 09. Juni & Mi, 10. Juni 2026, um jeweils 19:30 Uhr  im Konzerthaus Dortmund
Einführung an beiden Konzerttagen um 19:00 Uhr