Schauspiel

„,Hot Topic – Institut für Unterhaltung und Kritik“ – Neue Reihe am Schauspiel Dortmund

Gesprächsformat zwischen Popkultur, Diskurs und Performance

(c) Sofia Brandes & Max Slobodda

Situationships, neue Liebesmodelle und die Frage, warum Trends plötzlich ganze Lebensgefühle prägen: Mit Hot Topic – Institut für Unterhaltung und Kritik – startet das Schauspiel Dortmund eine neue Reihe, die sich Phänomenen der Popkultur dort nähert, wo sie entstehen und Wirkung entfalten. Die ersten beiden Ausgaben finden am Donnerstag, 16. April, 20 Uhr, unter dem Titel „Institut für Situationships“ sowie am Donnerstag, 23. April, 20 Uhr, mit „Everything about Love“ statt.
Im Zentrum der Reihe steht die Auseinandersetzung mit aktuellen kulturellen Dynamiken und der Frage, wie aus viralen Begriffen, Hypes und Diskursen gesellschaftlich prägende Themen werden. Popkultur wird dabei nicht nur beschrieben, sondern als aktiver Raum verstanden, in dem Bedeutung, Identität und Konflikte erzeugt und verhandelt werden.

Hot Topics: Situationships, Love & neue Beziehungsrealitäten
Am 16. April dreht sich „Institut für Situationships“ um die Frage, wie verbindlich eine Generation lebt, die sich bewusst gegen klare Festlegungen entscheidet. Verhandelt werden neue Beziehungsformen, lockere Verbindungen und die Frage, ob diese Art von Liebe zwangsläufig scheitert.
Am 23. April steht „Everything about Love“ im Mittelpunkt. Thema sind veränderte Vorstellungen von Liebe und Dating sowie neue Regeln im zwischenmenschlichen Miteinander. Begriffe wie die 333-Regel, Twisted Dating oder polyamore Lebensmodelle werden aufgegriffen und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Der Abend verbindet Gespräch und performative Formate. Mit dabei sind das Schauspielkollektiv InBetween sowie Gäste des Ensembles.

Gespräch, Performance und Pop
Jeder Abend beginnt mit pointierten Impulsen und zugespitzten Perspektiven auf das jeweilige Thema. Danach öffnet sich das Format für das Publikum. Künstlerische Beiträge und Gespräche greifen ineinander und schaffen einen offenen Raum ohne feste Dramaturgie, aber mit viel Raum für Widerspruch und Austausch.
Im Spannungsfeld zwischen Selbstinszenierung, Zuschreibung und persönlicher Erfahrung geht es darum, wie Popkultur Wahrnehmung prägt und welche Bilder von Beziehungen, Liebe und Lebensentwürfen sie hervorbringt oder hinterfragt. Die Reihe setzt dabei bewusst auf Offenheit, situative Moderation und unterschiedliche Formen des Austauschs.

Tickets und Termine
Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro und Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.