Philharmoniker

Claire Huangci

Gastsolistin (Klavier)

Die Pianistin Claire Huangci (*1990) wuchs in den USA in der Nähe von Philadelpia als Kind chinesischer Eltern auf. Mit sechs Jahren begann sie mit dem Klavierspiel und wurde 2003 am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia aufgenommen, wo Eleanor Sokoloff und Gary Graffman ihre Lehrer waren. 2007 wechselte sie an die Musikhochschule Hannover zu Arie Vardi. Nachdem Claire Huangci zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin aufgefallen war, gewann sie 2011 als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb. Ihre Karriere nahm dann vor allem nach der Veröffentlichung einer mehrfach ausgezeichneten Doppel-CD mit ungemein spielfreudigen Interpretationen von Sonaten Scarlattis im Jahr 2017 weiter an Fahrt auf. 2018 folgte der Gewinn des Concours Géza Anda.

Inzwischen konzertiert die junge Pianistin regelmäßig mit bekannten Orchestern und Dirigenten und tritt bei bedeutenden Festivals auf. Sie verfügt über ein breites Repertoire von Bach, Scarlatti und Mozart über die deutsche Romantik, Rachmaninow und Prokofjew bis hin zu Musik aus dem 20. Jahrhundert von Leonard Bernstein, Friedrich Gulda oder John Corigliano, das sich auch in ihrer schon umfangreichen Diskografie spiegelt. Zusammen mit Howard Griffiths hat Claire Huangci mehrere CDs aufgenommen, unter anderem mit Beethovens eigenhändiger Klavierfassung seines Violinkonzerts, dem Konzert für Violine, Klavier und Orchester von Mendelssohn und den Klavierkonzerten Nr. 15 bis 17 von Mozart. Jüngst erschienen Einspielungen der letzten Klaviersonaten Franz Schuberts.