Der belgische Bariton Lionel Lhote hat sich seit seinem internationalen Durchbruch als feste Größe an den führenden Opernhäusern und Festivals etabliert. Sein Weg führte ihn unter anderem an die Pariser Opéra, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Brüsseler La Monnaie sowie an die Opernhäuser von Frankfurt, Stuttgart, Monte-Carlo, Nizza und Marseille. Zudem gastierte er bei renommierten Festspielen wie den Chorégies d’Orange und dem Glyndebourne Festival sowie am Teatro Massimo in Palermo und der Opéra Royal de Wallonie in Liège.
Seine musikalische Ausbildung begann er bei seinem Vater an der Académie de Musique in Frameries, bevor er sein Studium an den Konservatorien in Mons (bei Marcel Vanaud und Jacques Legrand) sowie in Brüssel fortsetzte. Ein bedeutender Meilenstein seiner frühen Karriere war der Erfolg als Preisträger beim angesehenen Concours Reine Elisabeth im Jahr 2004.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Lionel Lhote mit namhaften Dirigenten wie René Jacobs, Marc Minkowski, Kazushi Ono, Adam Fischer und Philippe Auguin zusammen. Auch mit bedeutenden Regiegrößen wie Laurent Pelly, David McVicar, Achim Freyer sowie Karl-Ernst und Ursel Herrmann verbindet ihn eine intensive künstlerische Kooperation.
Zu den Höhepunkten seiner jüngsten künstlerischen Arbeit zählen die Titelpartien in Saint-Saëns’ Henry VIII an der La Monnaie und in Thomas’ Hamlet in Liège. Weiterhin begeisterte er als Nilakantha in Lakmé in Monte-Carlo, als Don Andrès de Ribeira in La Périchole am Théâtre des Champs-Élysées sowie als Pandolfe in Massenets Cendrillon an der Pariser Opéra.
In der Spielzeit 2026/27 ist er erstmals an der Oper Dortmund zu Gast und übernimmt in Guercœur die Titelpartie.
(Stand 03/2026)