Margherita Maria Sala ist die Erstplatzierte des Internationalen Gesangswettbewerbs Cesti 2020, bei dem sie zusätzlich den Publikumspreis sowie den Sonderpreis des Festivals Resonanzen im Wiener Konzerthaus erhielt.
In jüngerer Zeit wurde sie von Riccardo Muti eingeladen, mit dem Luigi Cherubini Youth Orchestra sowohl Vivaldis Magnificat in Lourdes und Loreto als auch Pergolesis Stabat Mater in Jesi und Ascoli Piceno zu singen. Ihr Debüt am Théâtre des Champs-Élysées gab sie 2021 in Händels Oreste an der Seite von Franco Fagioli unter dem Dirigat von Maxim Emelyanychev. Seitdem kehrte sie dorthin zurück, um unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi die Rollen der Bradamante in Vivaldis Orlando furioso und der Aristea in dessen L’Olimpiade zu übernehmen.
Margherita ist regelmäßiger Gast der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Dort sang sie in Zusammenarbeit mit Alessandro De Marchi Pasquinis Idalma, die italienische Fassung von Händels Messiah sowie Vivaldis L’Olimpiade – ein Werk, mit dem sie auch am MusikTheater an der Wien, der Opéra de Nice und in der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau unter der Leitung von Federico Maria Sardelli auftrat. Zu den Festwochen 2024 kehrte sie nach Innsbruck zurück, um unter Ottavio Dantone als Cornelia in Giacomellis Cesare in Egitto zu brillieren.
Zu weiteren Höhepunkten ihrer bisherigen Karriere zählen Emilio de’ Cavalieris Rappresentatione di anima et di corpo in einer Produktion von Giovanni Antonini und Robert Carsen am MusikTheater an der Wien, Händels Rodelinda (Bertarido) am Theater Kiel sowie Monteverdis Il Ritorno di Ulisse in patria (Penelope) beim Festival Monteverdi in Cremona. Ihr Debüt mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Francesco Corti gab sie als Akamus in der Rarität Merope von Domenèch Terradella an der Staatsoper Berlin, am MusikTheater an der Wien, am Teatro Real in Madrid und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. In der Spielzeit 2025/2026 feierte Margherita gleich zwei Hausdebüts: an der Oper Frankfurt als Lavinia in einer Produktion von Agostino Steffanis Amor vien dal destino sowie am Teatro La Fenice in der Titelrolle von Vivaldis Ottone in villa.
In der Saison 2026/27 gibt sie ihr Debüt an der Oper Dortmund als La Souffrance in der Neuproduktion von Guercœur.
(Stand 03/2026)