Oper

Pierre-André Weitz

Bühnen- und Kostümbild

Pierre-André Weitz wurde 1965 in Haguenau geboren. Seine akademische Ausbildung umfasst ein Architekturstudium an der École d’Architecture de Strasbourg sowie ein Gesangsstudium am Conservatoire de Strasbourg. Diese Kombination aus räumlicher Konstruktion und musikalischem Verständnis prägt seine gesamte künstlerische Arbeit.

Seit der Gründung der Compagnie d’Intervention Théâtrale im Jahr 1988 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Olivier Py. Weitz entwarf das visuelle Konzept für nahezu alle Inszenierungen Pys im Sprech- und Musiktheater. 

Im Bereich der Oper hat Weitz an den bedeutendsten internationalen Häusern gearbeitet. Für die Opéra National de Paris gestaltete er unter anderem die Produktionen Mathis der Maler, Aida, Alceste und The Rake’s Progress. Am Brüsseler Opernhaus La Monnaie zeichnete er für das Bühnenbild von Les Huguenots, Lohengrin, Dialogues des Carmélites, Hamlet und La Gioconda verantwortlich. Weitere wichtige Stationen seiner Karriere waren die Bayerische Staatsoper, das MusikTheater an der Wien, die Deutsche Oper Berlin sowie das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und das Teatro Real in Madrid.

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Ausstatter ist Weitz auch als Regisseur aktiv. Er inszenierte mehrere Operetten, darunter Hervés Les Chevaliers de la Table ronde und Mam’zelle Nitouche. Für seine Arbeit als Bühnenbildner wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix du Syndicat de la Critique. 

In der Spielzeit 2025/26 verantwortet Pierre-André Weitz an der Oper Dortmund das Bühnen- und Kostümbild zu Guercœur.

(Stand 03/2026)