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Fortsetzung

In Zusammenarbeit mit der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität wurde Thierry Tidrows Oper für Jugendliche Persona (Regie: Zsófia Geréb) entwickelt, die von der Identifikationsfindung und Selbstinszenierung von Jugendlichen in sozialen Netzwerken handelt. In ihr stellt sich erstmals das neue Junge Oper-Ensemble der Oper Dortmund in einem der regulär geplanten Projekte vor (14. Mai, 10.00 Uhr).

Anstelle der auf November 2021 verschobenen Deutschen Erstaufführung von Frédégonde feiert am Abend des 14. Mai die Operngala Ah! Lève-toi, soleil Premiere, mit der Frédégonde-Besetzung um Shootingstar Pene Pati.

Am 15. Mai präsentieren wir nachmittags mit Was duftet doch der Flieder einen Wagner/Strauss-Liederabend mit Starbariton Michael Volle und Gabriele Scherer, bevor am Abend zum letzten Mal in dieser Spielzeit Sehnsucht mit Bruno de Sá zu erleben ist.

Am 6. Juni holen wir die Uraufführung der mobilen Kinderoper unseres Composers in Residence Thierry Tidrow nach: Kirsas Musik, eine Oper über die klangliche Erfahrung des Anderen.

György Kurtágs Fin de Partie – 2019 zur „Uraufführung des Jahres“ gewählt – erlebt in der Regie von Ingo Kerkhof ihre Deutsche Erstaufführung im Dortmunder Opernhaus als Zweitinszenierung, d. h. als erste Neuinszenierung seit der Uraufführung (ab 24. Juni). Zu den Mitwirkenden zählen Frode Olsen und Hilary Summers, die schon in der Uraufführung an der Mailänder Scala sangen.

Ich möchte an dieser Stelle sehr herzlich für Ihre Begeisterungsfähigkeit und Treue danken. Bis zur Corona-bedingten Einstellung des Vorstellungsbetriebes im März 2020 hat die Oper Dortmund hinsichtlich Publikumszuspruch und Einnahmen das Rekordergebnis der Spielzeit 2018/19 nochmals leicht übertroffen.

Bis wir wieder live für Sie spielen können, präsentiert die Oper Dortmund im Rahmen des Online-Spielplanes des Theater Dortmund Höhepunkte der beiden vergangenen Spielzeiten – darunter Ingo KerkhofsLohengrin-Inszenierung, in der Daniel Behle sein umjubeltes Debüt in der Titelrolle gab, Turandot und Madama Butterfly mit Andrea Shin sowie neu Produziertes, etwa der experimentelle Kurzfilm Sounds of Dortmund oder die Ausgaben der Reihe Sänger*innenporträt.

Ich hoffe sehr, Sie halten uns auch unter den gegenwärtigen Bedingungen die Treue und lassen uns unsere gemeinsame Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt des Musiktheaters dort einigermaßen bruchlos fortsetzen, wo sie gewaltsam unterbrochen wurde.

Mein Team und ich freuen uns auf Sie!

Ihr Heribert Germeshausen