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Oper

Hagen Matzeit

Gast Oper

Hagen Matzeit studierte in Berlin Gesang bei Bernd Riedel und nahm an Regiekursen bei Ruth Berghaus, Peter Konwitschny und Harry Kupfer teil. 1999 erhielt er ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes und der Komischen Oper Berlin, an der er seit mehreren Jahren regelmäßig zu Gast ist – zuletzt als Elviro in Georg Friedrich Händels Serse.

Neben Engagements am Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim, an der Deutschen Oper Berlin, an Den Norske Opera Oslo und am Teatro Capitol de Toulouse wurde er u. a. zu den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Hollandfestival in Amsterdam, zu den Arts Music Bruxelles und dem Melbourne Australian International Festival eingeladen.

Sein Repertoire umspannt verschiedene Stilepochen von alter bis zeitgenössischer Musik. Er sang Hans Scholl in Die Weiße Rose am Téâtre Royale de la Monnaie in Brüssel sowie die Titelpartie aus Jakob Lenz am Teatro Colón Buenos Aires und an der Opéra national de Paris. In der Uraufführung von Samir Odeh-Tamimis Leila und Madschnun war er als Madschnun im Rahmen der Ruhrtriennale zu erleben. In der Eröffnungsproduktion des Festivals Aix-en-Provence 2011 debütierte er in der Hauptrolle des Aymar in der Uraufführung von Oscar Bianchis Oper Thanks to myEyes in Koproduktion mit ARTE TV (Live Übertragung). Nachfolgend gastierte er in dieser Produktion auch in Brüssel und Lissabon. An der Semperoper in Dresden sang er die Titelpartie in der Uraufführung von Miroslav Srnkas Jakub Flügelbunt. Er gestaltete zahlreiche Titel- und Hauptrollen in den Opernwerken von Händel, darunter Admeto an der Oper Leipzig, Rinaldo bei den Händel Festspielen Karlsruhe, Arminio an der Oper Halle sowie Ruggieroin Alcina, Goffredo in Rinaldo an der Oper Köln und Egeus in Theseus an der Komischen Oper Berlin.

Jüngste Engagements umfassen u. a. die Partien Herold in Aribert Reimanns Medea am Aalto-Musiktheater Essen, Elviro in Serse an der Deutschen Oper am Rhein, Licisco in Carlo Broschis Merope bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und am Theater an der Wien sowie Herr Akustikus in Das Rätsel der gestohlenen Stimmen an der Semperoper Dresden. 2020 ist er für zwei Uraufführungen bei den Bregenzer Festspielen engagiert.

In der Spielzeit 2020/21 gibt er in der Uraufführung von Bernhard Langs Der Hetzer sein Debüt an der Oper Dortmund.