Geboren am 25.08.1985 in Heidelberg - begann ihre Theaterlaufbahn als Regieassistentin am Theater und Orchester Heidelberg und wechselte später ans Nationaltheater Mannheim. Hier realisierte sie 2020 erste Arbeiten während ihre Assistenzzeit (DIE TONIGHT, LIVE FOREVER ODER DAS PRINZIP NOSFERATU, Sivan Ben Yishai) und 2021 als Regisseurin (EIN KÖRPER FÜR JETZT UND HEUTE, Mehdi Moradpour). 2022/23 eröffnete sie die
Spielzeit am Schauspiel Dortmund (WOYZECK, Georg Büchner).
In der Spielzeit 2023/24 eröffnete sie am Deutschen Theater Berlin unter der neuen Leitung von Iris Laufenberg die Box (EDWARD II, Ewald Palmetshofer). Sie inszenierte erneut am Schauspiel Dortmund (QUEENS nach Friedrich Schiller; Uraufführung), am Volkstheater München (MARIA MAGDA, Svenja Viola Bungarten) und am Staatstheater Darmstadt (JEEPS, Nora Abdel-Maksoud).
2024/25 inszenierte sie am Schauspiel Hannover (MOBY DICK). In der Spielzeit 2025/26 eröffnet sie am Staatstheater Nürnberg unter der neuen Schauspieldirektorin Lene Grösch (DIE ERSTE LIEBE HÄLT 5 JAHRE; Uraufführung), arbeitete erneut am Schauspiel Dortmund (PIDOR & DER WOLF, Sam Max; Uraufführung) und arbeitet am Thalia Theater Hamburg unter der neuen Leitung von Sonja Anders (DER KÖNIG STIRBT, Ionesco)) und unterhält dort ein von ihr entwickeltes Gesprächsformat (JESSIS NACH(T)BAR; Termine: 30.04 & 19.06.26). Sie inszeniert sie am GRIPS Theater Berlin (HERZ EINES BOXERS, Lutz Hübner mit Premiere: 04.06.26)
Sie ist Gründerin des assistierenden-netzwerks und Vorstand des ensemble-netzwerks e.V. 2015 gründete sie das Assistierenden-Festivals SUMMER UP, das 2027 zum 10. Mal erfolgreich stattfindet. 2022 schloss sie erfolgreich den Master of Arts Studiengang, Theater- und Orchestermanagement an der HfMDK in Frankfurt am Main ab. Im Rahmen ihrer Masterarbeit erhob sie eine Studie zu den Arbeitsbedingungen von Assistierenden im deutschsprachigen Theaterraum. 2023 veröffentlichte die Kulturpolitische Gesellschaft den Sammelband »Systemkritik! Essays für eine Kulturpolitik der Transformation« mit ihrem Artikel »Nur die Bretter, die die Welt bedeuten«. 2023/24 war sie Jurymitglied der Prozessförderung des Fonds Darstellende Künste. 2023 verlieh sie als Teil der Jury (Kategorie Stadttheater und Landesbühnen) den Theaterpreis des Bundes 2023 und verlas die Laudatio. Sie ist immer wieder Gast verschiedener Gesprächsformate zu theaterpolitischen Themen und Nachwuchsförderung.