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Oper

Maya Lahyani

Gast Oper

Die in Tel Aviv (Israel) geborene Mezzosopranistin Maya Lahyani ist Absolventin des renommierten Adler Fellowship Programms der San Francisco Oper, an der sie 2010 als Wowkle in LafanciulladelWest (ML: Nicola Luisotti) debütierte. Es folgten weitere Partien wie Siegrune in Die Walküre, Schwester Marta und die Duenna in CyranodeBergerac, die Uraufführung von Christopher Theofanidisʼ Heart of a Soldier (ML: Patrick Summers), Die Sache Makropulos und Maffio Orsini in LucreziaBorgia.

Seit ihrem Debüt 2014 als Kate Pinkerton in Madama Butterfly an der Metropolitan Opera singt sie dort regelmäßig und stand in über 70 Aufführungen auf der Bühne, darunter in Willy Deckers berühmter La traviata als Flora Bervoix, in Laurent Pellys Manon als Rosette, in Elektra als Dienerin sowie als Zweitbesetzung für Maddalena in Rigoletto, Lola in Cavalleria Rusticana, Fiona in der Premiere von Nico Muhlys Two Boys und in The Death of Klinghoffer, Cendrillon und Rusalka. Zudem sang sie Grimgerde in Die Walküre unter dem Dirigat von Philippe Jordan, die via Livestream weltweit übertragen wurde. Im November 2018 debütierte sie als Carmen an der Israelischen Oper in Tel Aviv sowie im Dezember 2019 als Schwester Helen Prejean in Dead Man Walking.

Neben ihren Auftritten in Opernproduktionen ist Maya Lahyani auch als Konzertsängerin tätig, u. a. mit dem London Symphony Orchestra in A Child of Our Time unter dem Dirigat von Alan Gilbert, dem American Symphony Orchestra in Edward Elgars The Kingdom in der Carnegie Hall, wo sie Maria Magdalena sang. Mit dem International Vocal Arts Institute in Tel Aviv trat sie als Charlotte in Werther auf, Mutter Maria in Dialogues des Carmélites und in der Titelpartie aus Pietro Mascagnis Zanetto. Ihr Konzertrepertoire umfasst Mozarts Requiem, Mendelssohns Ein Sommernachtstraum, Ravels Shéhérezade, Brahms’ Alt Rhapsody, Mahlers 2. Sinfonie sowie Bernsteins Symphony No.1 Jeremiah.

In der Spielzeit 2020/21 singt Maya Lahyani erstmals auf einer deutschen Bühne und interpretiert an der Oper Dortmund Dryade in Ariadne auf Naxos.

Foto: (c) Kristin Hoebermann