Oper

„Klangstreich“ kehrt zurück und begibt sich auf musikalische Entdeckungsreise

Wiederaufnahme der mobilen Oper von Marc L. Vogler mit einem Libretto von Dany Handschuh nach dem Kinderbuch von Inge Brendler

Szene aus „Klangstreich“ (c) Björn Hickmann

Eine kleine Note, eine große Suche und jede Menge Musik: Mit Klangstreich nimmt die Junge Oper Dortmund Kinder ab vier Jahren mit auf eine musikalische Entdeckungsreise. Die mobile Oper von Marc L. Vogler erzählt von der kleinen Note Finn, die ihre eigene Melodie sucht und dabei ganz unterschiedliche Klangwelten entdeckt. Ab dem 6. November 2026 ist die Produktion wieder in Kindergärten unterwegs. Am Sonntag, 29. November 2026, um 11 Uhr ist sie außerdem im Opernfoyer der Oper Dortmund zu erleben.

Eines Tages purzelt die kleine Note Finn aus einem Geburtstagslied heraus. Er hat von einer wunderschönen Melodie geträumt und möchte sie unbedingt finden. Auf seiner Reise probiert er sich als Pop-, Jazz- und Rap-Note aus und musiziert gemeinsam mit einer Sängerin. Vieles macht ihm Spaß, doch seine eigene Melodie bleibt verschwunden. Als sie plötzlich aus dem Radio erklingt, scheint er seinem Ziel ganz nah. Aber wie kann Finn zu ihr gelangen?

Auf der Suche nach der eigenen Melodie
Klangstreich erzählt von Neugier, Entdeckerfreude und der Suche nach dem eigenen Klang. Dabei verbindet die Oper unterschiedliche musikalische Stile und zeigt, wie vielseitig Musik sein kann. Als A-cappella-Oper kommt sie ganz ohne Instrumentalbegleitung aus und stellt die vielfältigen Möglichkeiten der menschlichen Stimme in den Mittelpunkt. So wird Finns Suche zu einer musikalischen Entdeckungsreise, die Kinder spielerisch an die Welt der Oper heranführt.

Marc L. Vogler und die Freude am musikalischen Experiment
Wie vielfältig Musik klingen kann, zeigt Klangstreich auch in seiner musikalischen Gestaltung. Für Marc L. Vogler, Composer in Residence der Jungen Oper Dortmund, ist die Produktion die dritte Auftragskomposition für das Haus und seine erste A-cappella-Oper für Kinder ab vier Jahren. Zuvor entstanden die Jugendoper Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! und die Bürger*innen-Oper Who Cares?. Unterschiedliche Stilrichtungen, überraschende Wendungen und eingängige Melodien prägen Voglers musikalische Handschrift. Vogler ist überzeugt: „Kreativität entsteht oft aus Begrenzung und Kinder sind das ehrlichste Publikum.“
Dass Klangstreich auch über Dortmund hinaus auf Interesse stößt, zeigt die jüngste Entwicklung: Am 11. Oktober 2026 feierte die Produktion eine Nachinszenierung am MusikTheater an der Wien. Damit ist sie bereits das zweite Auftragswerk der Jungen Oper Dortmund, das von einem anderen Opernhaus übernommen wurde. Im Frühjahr 2027 setzt sich die Reise im Rahmen der Kooperation Junge Oper Rhein-Ruhr am Theater Bonn fort. Dort ist Klangstreich vom 28. Februar bis zum 2. März 2027 zu Gast.

Musiktheater auf Reisen
Die musikalische Entdeckungsreise ist nicht nur auf der Opernbühne möglich: Klangstreich ist als mobile Produktion konzipiert und kann sowohl in der Oper Dortmund als auch direkt in Kindergärten und Kindertagesstätten aufgeführt werden. So erleben Kinder Musiktheater in ihrer vertrauten Umgebung und können Gesang und Oper unmittelbar kennenlernen.
Für Vorstellungen in der eigenen Einrichtung wenden Sie sich bitte an Musiktheatervermittlerin Christina Schmidt unter crschmidt@theaterdo.de. Weitere mobile Termine sind auf Anfrage möglich.

Vorstellungen im Opernfoyer
Sonntag, 29. November 2026, 11 Uhr
Samstag, 9. Januar 2027, 15 Uhr
Der Vorverkauf beginnt mit Erscheinen des jeweiligen Monatsspielplans.

Klangstreich
Uraufführung und Auftragswerk der Oper Dortmund
Mobile Oper von Marc L. Vogler
Libretto von Dany Handschuh nach dem Kinderbuch Klangstreich – Eine Note tanzt aus der Reihe von Inge Brendler
In deutscher Sprache
Ab 4 Jahren

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.