Im Salzlager der Kokerei Hansa erkunden die Dortmunder Philharmoniker im 1. Konzert Late Night: Maloche gemeinsam mit Featured Composer & Creative Partner Matthew Aucoin die musikalische Faszinationskraft der Maschinenwelt – mit einem vielseitigen Programm, das von Klassikern des 20. Jahrhunderts wie John Adams und Benjamin Britten bis zu Duke Ellington und Henry Purcell reicht und jede Menge Überraschungen und aufregende Musik enthält. Ein besonderes Highlight ist György Ligetis Poème Symphonique für 100 Metronome, das im Rahmenprogramm aufgeführt wird.
Wenn die Stadt leiser wird, fängt die Late Night der Dortmunder Philharmoniker erst an. Später am Abend lässt die Musik jede Maske fallen: Kein Konzert auf Zehenspitzen, sondern mit lockerem Kragen. Musik darf hier näherkommen, atmen, wandern. Perspektiven auch.
Das erste Late-Night-Programm bietet ein Konzert ohne Frack und jenseits aller philharmonischen Routine: An diesem Abend wird gelebte Dortmunder Geschichte musikalisch lebendig und die Maloche ins Zentrum gerückt. Angeregt von der fantastischen Location des Salzlagers hat Matthew Aucoin, der das Publikum auch durch das Konzert führen wird, ein Programm zusammengestellt, das der Faszination durch die Maschinenwelt des 20. Jahrhunderts nachgeht. Mit dabei ist Publikumsliebling Ks. Morgan Moody, der diesmal auch in der ungewohnten Rolle des Sprechers auftritt. Auf dem Programm stehen unter anderem elektronische musique concrète, ein Ensemble im Kollektivrhythmus, Abstecher in den Barock und zum Jazz der 30er Jahre sowie ein trancehafter Klassiker der Minimal Music. Rau, perkussiv, treibend, widerständig und intensiv.
Im Rahmenprogramm des Konzerts hat das Publikum die seltene Gelegenheit, ein Kult-Stück des 20. Jahrhunderts zu erleben: das Poème Symphonique von György Ligeti für 100 Metronome aus dem Jahr 1962. „Die Idee einer mechanisch tickenden Musik verfolgt mich seit meiner Kindheit; sie verbindet sich mit Phantasien eines klingenden Labyrinths und mit jenen ins Unendliche multiplizierten Bildern, die entstehen, wenn man sich in zwei einander gegenüberstehenden Spiegeln betrachtet.“ (György Ligeti).
Tickets sind zum Einheitspreis von 23 Euro ausschließlich im Vorverkauf über das Kundencenter des Theater Dortmund (Platz der Alten Synagoge) oder im Webshop erhältlich.
Terminübersicht
Sa, 26. September 2026, 21.00 Uhr in der Kokerei Hansa (Salzlager)
Einlass ab 19:30 Uhr, Rahmenprogramm ab 20:15 Uhr: György Ligetis Poème Symphonique für 100 Metronome