Oper • Abgesagt

Carmen

Opéra in vier Akten von Georges Bizet • Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach der Novelle (1845) von Prosper Mérimée • In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Carmen

Die Produktion »Carmen« muss leider entfallen.

Sie ist schön, leidenschaftlich und begehrenswert: Carmen, die personifizierte Sehnsucht aller Männer Sevillas. Sie ist eine Frau, die weiß was sie will und sich nicht scheut, ihre Ziele kompromisslos zu verfolgen. Das muss vor allem Don José schmerzlich erfahren, der, eigentlich in Micaëla verliebt, Carmens faszinierender Ausstrahlung verfällt und von ihr ins Verderben gezogen wird. Angeheizt wird die Situation durch den Stierkämpfer Escamillo, den testosterongesteuerten Nebenbuhler von Don José. Doch ist Carmen dieser hochexplosiven Konstellation gewachsen?

Dass Georges Bizets (1838–1875) letzte Oper zu den meistgespielten überhaupt zählt, hat verschiedene Gründe. Einer ist sicher die ungebrochene Faszination für die hemmungslose Titelheldin, die, am Rande der Gesellschaft lebend, alle Konventionen sprengt. Sie gibt im vollen Bewusstsein ihrer Lebensgier nach – wissend, dass sie dieses Leben im gleichen Zuge dafür opfern muss. Zum anderen ist es Bizets unsterblich gewordene Musik, die mit der Couleur locale auch das Temperament und die Lebensfreude Spaniens aufgreift und mehr als nur einen Ohrwurm bereithält.

Ausnahmekünstler Nikolaus Habjan gibt mit dieser Inszenierung sein Debüt als Hausregisseur der Oper Dortmund, an der er bis Ende der Spielzeit 2023/24 fünf Inszenierungen in vier Spielzeiten zur Premiere führen wird. Der junge österreichische Regisseur, Puppenspieler und Kunstpfeifer ist einer der gefragtesten Newcomer der letzten Jahre und versteht es einfühlsam, Wahrhaftigkeit mal bedrückend, mal ergreifend, aber stets mit großer Musikalität auf die Bühne zu bringen.

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